Glossar
Glossar - Auswahl
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Abfragesprache
Eine Abfragesprache wie z.B. SQL dient der Kommunikation mit einer Datenbank. Sie leistet neben dem Datenzugriff (SELECT) auch die Datenmanipulationen (INSERT, UPDATE, DELETE).

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API
Eine API (Application Programming Interface) ist eine von einer Anwendung zur Verfügung gestellte Programmierschnittstelle für die Interaktion mit anderen Anwendungen.

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Applet

Ist ein Java-Programm, dass in einem Internet-Browser ausgeführt wird.



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ASM
ASM stellt eine Schnittstelle zum Erstellen, Analysieren und Manipulieren von Java-.class-Dateien zur Verfügung.

Siehe auch: BCEL 

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assert
Vor- und Nachbedingungen innerhalb von Java-Methoden die ein korrekte Ablaufen der Methode garantieren sollen. Ist eine Bedingung nicht erfüllt wird eine entsprechende Fehlermeldung ausgegeben.

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Batch-Datei
Eine Batch-Datei beinhaltet Anweisungen, die sequenziell ausgeführt werden. Eine Anweisung wird erst ausgeführt, wenn die vorangegangene erfolgreich abgearbeitet wurde. Das entspricht dem Prinzip der Stapelverarbeitung. Batch-Dateien werden eingesetzt, wenn eine feste Abfolge von Befehlen wiederholt ausgeführt werden soll.

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BCEL
BCEL (Bytecode Engineering Library) bietet eine Schnittstelle zum Erstellen, Analysieren und Manipulieren von Java-.class-Dateien.

Siehe auch: ASM

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CLASSPATH
Umgebungsvariable, die dem Java-Compiler mitteilt, wo die Java-Klassen auf der Festplatte gespeichert sind.

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Commit
Mehrere SQL-Anweisungen hintereinander werden oft durch eine Transaktion zu einer Einheit zusammengefasst. Die Commit-Anweisung beendet eine Transaktion und schreibt die Ergebnisse der SQL-Anweisungen in die Datenbank.

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Constraints
Constraints legen in einem DBMS Bedingungen fest, die von einem Wert erfüllt werden müssen (z.B. NOT NULL), damit dieser in der Datenbank abgespeichert werden kann.

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CREATE TABLE
SQL-Anweisung zum Erzeugen neuer Tabellen.

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Cursor
Die Markierung aktueller Datensätze in einem ResultSet.

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Cursorkonzept
Ergebnismengen von Datenbankanfragen werden bei JDBC mithilfe von ResultSets, bei SQLJ mit Iteratoren in tabellarischer Form gespeichert. Der Zugriff auf die gespeicherten Ergebnismengen ist ausschließlich zeilenweise möglich. Hierfür dient ein Cursor, der die jeweils aktuelle Zeile markiert und so den Zugriff ermöglicht.

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Datenbank
Ein Speicher für Daten, zum Beispiel in Form von Tabellen. Manche Datenbanken bieten zusätzliche Features, etwa Stored Procedures.

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Datensatz
Ein konkretes Objekt mit konkreten Werten. Definiert wird ein Objekt in einer relationalen Datenbank durch die Werte der Zellen einer Tabellen-Zeile.

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Datentyp, generisch
Bedeutet, dass bei der Verwendung von Klassen (z.B. Arrays oder Vectoren) zusätzlich der zu speichernde Objekttyp (<[Objekttyp]>) angegeben wird.

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DBMS
Datenbankmanagementsystem. Ein DBMS ist die Systemsoftware eines Datenbanksystems  und hat unter anderem die Aufgabe, die Daten der Datenbank zu verwalten. 

Siehe auch: DBMS (relational), DBMS (objektorientiert)

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DBMS, objektorientiert
Ein objektorientiertes Datenbankmanagementsystem speichert und verwaltet Daten in Form von Objekten.

Siehe auch: DBMS

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DBMS, relational
Ein relationales Datenbankmanagementsystem speichert die Daten in Relationen (Tabellen). Der Zugriff erfolgt meist mit der Abfragesprache SQL.

Siehe auch: DBMS

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Deadlock
Können zwei Transaktionen nicht beendet werden, weil sie gegenseitig auf die Freigabe von Daten der jeweils anderen Transaktion warten, spricht man von einem Deadlock bzw. von einer Verklemmung.

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DELETE
SQL-Anweisung zum Löschen von Datensätzen.

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DOM
Das DOM (Document Object Model) ist eine API zum Parsen von XML-Dokumenten. Im Unterschied zu SAX wird das Dokument nicht sequenziell, sondern als Baumstruktur interpretiert.

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Datenbank, relational
Eine bestimmte Art der Datenspeicherung. Die Daten werden dabei durch Tabellen beschrieben und in Tabellen abgelegt.

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Enhancer
Der Enhancer ist ein Postprozessor und modifiziert bzw. erweitert den Bytecode von Java-Klassen um JDO-Funktionalitäten.

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ESQL
siehe SQLJ

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Exception
Eine unerwartete Situation in einem Anwendungsprogramm, zum Beispiel wenn in einer SELECT- Anweisung keine Datensätze gefunden werden.

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Feld
Definiert wird ein Feld durch eine Spalte in einer Tabelle. Jeder Spalte der Tabelle wird genau ein Datentyp mit einem genau definierten Wertebereich zugeordnet.

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Fremdschlüssel
Ein Feld, mit dessen Wert es möglich ist, einen Datensatz einer (anderen) Tabelle eindeutig auszuwählen.

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Frontend
Ein Frontend ist eine grafische Benutzeroberfläche für den Zugriff auf Datenbanken.

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Hostausdrücke
Hostausdrücke sind Ausdrücke einer Programmiersprache (in diesem Kurs: Java), die in SQL-Anweisungen verwendet werden. Beispiele für Java-Ausdrücke sind Methodenaufrufe, Elemente von Java-Feldern oder Zuweisungen.

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Hostvariablen
Hostvariablen sind Variablen einer Programmiersprache (in diesem Kurs: Java), die in SQL-Anweisungen verwendet werden.

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Index
Ermöglicht es, Informationen in der Datenbank schneller zu finden.

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INSERT
SQL-Anweisung zum Einfügen neuer Datensätze.

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Instanz
Eine Instanz ist ein zur Laufzeit erzeugtes Objekt einer Klasse (in diesem Kurs: einer Java-Klasse).

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Interface
Ein Programmierkonstrukt von Java. Ähnlich wie Klassen, jedoch dürfen Methoden hier nur abstrakt sein.

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Interpreter
Interpreter übersetzen die Anweisungen eines Programms zeilenweise in Maschinencode, der dann unmittelbar ausgeführt wird.

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Iterator
Iteratoren speichern Ergebnismengen von Datenbankanfragen in tabellarischer Form und erlauben den zeilenweisen Zugriff auf die Daten (siehe auch Cursorkonzept).

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Iterator-Klassen
In SQLJ dienen Instanzen von Iterator-Klassen, sogenannte Iteratoren, zur Speicherung von Ergebnismengen. Über die Iterator-Klasse wird die Ergebnismenge (Anzahl und Datentyp der Spalten) definiert, die eine Instanz dieser Klasse, also ein Iterator, speichern kann.

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Iterator, benannt
Benannte Iteratoren speichern Attribute (Spalten) von Ergebnismengen nur, wenn Datentyp und Bezeichnung der Definition der Iterator-Klasse entsprechen.

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Iterator, positioniert
Positionierte Iteratoren speichern Attribute (Spalten) von Ergebnismengen nur, wenn der Datentyp der Definition der Iterator-Klasse entspricht. Die Bezeichnung von Spalten kann im Gegensatz zu benannten Iteratoren beliebig sein.

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Java VM (Virtuelle Maschine)
Java-Programme werden nicht wie andere Programmiersprachen direkt vom Prozessor ausgeführt, sondern von einer Virtuellen Maschine (VM). Das bietet den Vorteil, dass ein Programm nur einmal kompiliert werden muss und anschließend auf allen Plattformen, für die eine Java VM existiert, lauffähig ist.

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JavaBean
Ist eine standardisierte Java-Klasse, die unter anderem als Container zur Datenübertragung genutzt werden kann.  

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JDBC
Java Database Connectivity: fester Bestandteil des JDK (Java Development Kit). Ähnlich dem ODBC dient es im Wesentlichen dazu, SQL-Anweisungen an eine Datenbank zu schicken.

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JDO
JDO steht für Java Data Object und spezifiziert ein Framework zur objektorientierten Datenspeicherung.

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JDOQL
JDOQL (Java Data Objects Query Language) ist eine objektorientierte Abfragesprache, die speziell für den Einsatz in JDO-Anwendungen konzipiert wurde.

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JNI
JNI steht für Java Native Interface und stellt eine Schnittstelle bereit, um aus Java-Anwendungen heraus auf Anwendungen, die in anderen Programmiersprachen implementiert wurden, zuzugreifen und umgekehrt.

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Join
Eine Verknüpfung zwischen zwei Tabellen, zum Beispiel über Fremd- und Primärschlüssel.

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JPOXSQL
JPOXSQL bietet wie JDOQL einen objektorientierten Zugriff auf gespeicherte Objekte, erlaubt allerdings auch den Einsatz der datenbankorientierten SQL-Syntax. JPOXSQL ist somit zwischen SQL und JDOQL einzuordnen.

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JPQL
JPQL (Java Persistence Query Language) ist eine objektorientierte, datenbankunabhängige Abfragesprache.

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Kardinalität
Gibt an, wie viele Objekte jeweils zueinander in einer Beziehung stehen können. Mögliche Typen sind 1:1, 1:n und n:m.

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Konkatenationsoperator
Ein +-Zeichen in Java, um mehrere Strings miteinander zu verknüpfen.

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Konstruktor
Eine Klassenmethode, die aufgerufen wird, wenn ein neues Objekt dieser Klasse erzeugt (konstruiert) werden soll. Ein Konstruktor wird immer nach der zugehörigen Klasse benannt und hat keinen Rückgabewert.

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Middleware
So bezeichnet man Programme, die zwischen dem Anwendungsprogramm und der Datenbank arbeiten und dem Anwendungsprogrammierer dadurch Programmierarbeit abnehmen.

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MS Access
Eine einfache, sehr verbreitete Datenbank von Microsoft mit einer grafischen Benutzeroberfläche.

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MySQL
Eine kleine, schnelle SQL-Datenbank - ohne grafische Benutzeroberfläche und ohne Transaktionen.

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OBDC
Open Database Connectivity ist eine Schnittstelle von Datenbanken, die von Microsoft ursprünglich für das Betriebssystem Windows entworfen wurde.

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ODBMS
Siehe: DBMS, objektorientiert

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Package
Eine Sammlung von Java-Klassen.

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Parser (XML)
Analysiert ein XML-Dokumente auf das Vorhandensein bestimmter Strukturen, liest diese aus und stellt sie z.B. einem Webbrowser zur Darstellung des XML-Dokuments zur Verfügung.

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persistent
Java-Objekte mit dieser Eigenschaft sind dauerhaft speicherbar, z.B. in einer Datenbank. Gegenteil von transient.

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PL/SQL
Eine SQL-Erweiterung von Oracle. Neu hinzugekommen sind Anweisungen wie IF, THEN, WHILE etc. So wird aus SQL eine neue Programmiersprache. Damit lassen sich Stored Procedures schreiben.

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POJO
POJO (Plain Old Java Object) ist ein einfaches Java-Objekt (z.B. Strings oder selbst erstellte Klassen) mit möglichst wenig externen Abhängigkeiten (z.B. notwendige Schnittstellen, Annotationen oder andere Konventionen).

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Postprozessor
Ein Postprozessor wandelt bereits kompilierten Java-Quellcode in ein neues Format um. Beispiel für einen Postprozessor ist der Enhancer bei JDO.

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Präprozessor
Ein Präprozessor wandelt Java-Quellcode in ein neues Format um. Anschließend wird der Quellcode von dem Java-Compiler in Java-Bytecode umgewandelt. Beispiel für einen Präprozessor ist der SQLJ-Translator bei SQLJ.

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PreparedStatement
Ist ein unvollständiges SQL-Statement, das Platzhalter enthält, die erst zur Laufzeit gegen konkrete Parameter ausgetauscht werden. Da zur Laufzeit nur die Platzhalter ausgetauscht werden, bietet diese Form von Statements, z.B. beim Einsatz in Schleifen, einen deutlichen Geschwindigkeitsvorteil gegenüber normalen Statements.

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Primärschlüssel
Datenbankfeld zur eindeutigen Identifizierung eines Datensatzes.

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proprietär
Unfreie Software, die durch den Hersteller urheberrechtlich geschützt ist.

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RDBMS
siehe DBMS, relational

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ResultSet
Objekt, das die Ergebnismenge einer SQL-Anweisung repräsentiert.

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Rollback
Widerruft eine Folge von Anweisungen einer Transaktion, bevor diese mit Commit abgeschlossen wurde.

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SAX
SAX (Simple API for XML) beschreibt eine API zum Parsen von XML-Dokumenten. Dabei wird das Dokument sequentiell (schrittweise) interpretiert.

Siehe auch: DOM

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Schlüssel
Spezielle Art von Feldern, um einzelne Datensätze in einer Tabelle zu identifizieren. Wird oft als Synonym für Primärschlüssel verwendet.

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SELECT
Eine SQL-Anweisung zum Auswählen von Datensätzen aus einer Tabelle.

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Sequenz
Anders als bei MySQL oder MS Access gibt es bei Oracle keine "fertige" Möglichkeit, Datenbankfelder fortlaufend zu nummerieren. Stattdessen werden für diese Aufgabe Sequenzen angelegt. Sequenzen erlauben unter anderem die Definition, in welchen Schritten hochgezählt und mit welcher Nummerierung gestartet wird.

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Serialisierung
Ein Mechanismus von Java, der Objekte in eine lineare Folge von Bytes konvertiert und umgekehrt. Diese Folge von Bytes wird dann zum Beispiel in einer Datei gespeichert oder über ein Netzwerk verschickt.

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Simple to unit test
Der Simple to unit test ermöglicht das isolierte Testen einzelner Komponenten (z.B. Klassen) einer Anwendung.

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Socket
Sockets erlauben einer Java-Anwendung die Kommunikation mit anderen Java-Anwendungen. Die Anwendungen können sich auf einem lokalen oder entfernten Rechner befinden.

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Spalte
Bestandteil einer Tabelle. Umfasst alle Werte eines Attributs von allen Datensätzen der Tabelle.

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SQL
Structured Query Language ist eine Sprache zur Definition, Abfrage und Manipulation relationaler Datenbanken.

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SQL-Dump
Stellt einen Teil oder ein vollständiges Abbild einer Datenbank in SQL-Syntax dar. Mithilfe eines SQL-Dumps können komplette Datenbanken oder Teile davon einfach und schnell erstellt, repliziert oder wiederhergestellt werden.

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SQLJ
SQLJ steht für eingebettetes SQL in Java. Hierbei werden SQL-Anweisungen direkt in den Quelltext der Anwendung geschrieben und durch einen Präprozessor (den SQLJ-Translator) interpretiert, bevor der Java-Compiler das Ergebnis (erneut Quelltext) kompiliert.

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SQLJ-Translator
Der SQLJ-Translator ist ein Präprozessor und wandelt die SQLJ-Syntax im Java-Quellcode in für den Java-Compiler verständliche JDBC-Syntax um.

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Stored Procedures
Prozeduren und Funktionen, die in einer Sprache wie PL/SQL programmiert und in der Datenbank gespeichert und ausgeführt werden.

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Swing
Java-API für die Benutzeroberfläche.

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Tabelle
Tabellen enthalten Datensätze mit jeweils gleicher Struktur.

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Threat
Sind kleinere Unterprogramme einer Java-Anwendung, die parallel ausgeführt werden, um durch eine effizientere Ressourcennutzung (z.B. höhere Prozessorauslastung) einen Geschwindigkeitsvorteil zu erhalten.

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Transaktionen
Transaktionen sind eine äußere Klammer für eine Folge von Anweisungen, die alle fehlerfrei ausgeführt werden müssen, damit die Anweisungsergebnisse in der Datenbank nach "außen" (d.h. außerhalb der Transaktion) sichtbar sind.

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transient
Transient deklarierte Felder sind in Java-Anwendungen flüchtig. Sie sind somit nur zur Laufzeit vorhanden, aber nicht dauerhaft speicherbar. Gegenteil von persistent.

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Trigger
Trigger werden in Oracle eingesetzt und stellen vom Anwendungsentwickler programmierte Aktionen dar, die automatisch ausgeführt werden, sobald definierte Ereignisse wie das Löschen, Einfügen oder Verändern von Datensätzen auftreten.

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UPDATE
Eine SQL-Anweisung zum Ändern bestehender Datensätze in einer Tabelle.

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URL
Uniform Resource Locator: Beschreibt eine exakte Adresse einer Datei, einer Datenbank, eines Dienstes oder eines Objekts im Internet.

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Verbindungskontext
Stellt in einer Java-Anwendung die Informationen zu einer Datenbankverbindung bereit. In einer Java-Anwendung ist der Einsatz mehrerer Verbindungskontexte und somit auch mehrerer Datenbanken verschiedener Datenbanksysteme möglich.

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XML
XML (Extensible Markup Language) ist eine Auszeichnungssprache, um Elemente und Strukturen in Dokumenten zu definieren. Durch die Standardisierung durch das W3C wird dabei Hersteller- und Plattformunabhängigkeit gewährleistet. 

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Zeile
Zeilen bilden die einzelnen Datensätze in einer Datenbank-Tabelle.

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