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Glossar - Auswahl
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Abfrage, dynamische
Eine Abfrage, die erst zur Laufzeit des Skripts vollständig formuliert werden kann.

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Abfrage, statische
Eine Abfrage, die bereits vor der Laufzeit des Skripts vollständig programmiert ist. Alle dafür notwendigen Informationen standen also bereits während der Programmierung zur Verfügung.

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Affenformular
Das Affenformular prüft die eingegebenen Werte und zeigt das Formular so lange erneut an, bis alle Werte korrekt eingegeben sind. Der Name leitet sich davon ab, dass selbst der millionenfache Aufruf des Formulars durch eine Million Affen ohne Eingabe sinnvoller Daten keinen Zweck haben wird.

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Alternativauswahl
Eine Alternativauswahl im Sinne eines Entweder-Oder wird mit Hilfe des senkrechten Strichs (|) definiert. Die zu prüfende Zeichenkette muss entweder dem Suchmuster links oder rechts des senkrechten Strichs entsprechen.

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Anweisung
Eine Anweisung ist ein Ausdruck, der durch ein Semikolon abgeschlossen wird.

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Anweisung, bedingte
Eine bedingte Anweisung ist eine Steueranweisung, die nur ausgeführt wird, wenn eine oder mehrere vorab definierte Bedingungen erfüllt sind.

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Anweisungsblock
Für Steueranweisungen werden mehrere Anweisungen zu einer Gruppe von Anweisungen, dem sogenannten Anweisungsblock, auch Codeblock genannt, zusammenfasst. Er steht immer in geschweiften Klammern und muss nicht mit einem Semikolon abgeschlossen werden. PHP erkennt selbst, dass eine neue Anweisung beginnt (bei der öffnenden Klammer) bzw. endet (bei der schließenden Klammer).

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Argument
Füllt man einen Parameter durch Aufruf der Funktion mit konkreten Werten, werden diese Werte Argumente genannt. Ein Argument ist immer ein konkreter Wert wie beispielsweise Max oder 100.

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Array
Arrays zählen zu den zusammengesetzten bzw. komplexen Datentypen. Mit einem Array können mehrere Werte in einer gemeinsamen Variablen abgespeichert werden. Der Zugriff auf die einzelnen Elemente erfolgt mit Hilfe sogenannter Indizes.

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Array, assoziatives
Als assoziatives Array bezeichnet man ein Array, bei dem jedes Feld einen "sprechenden" Namen hat.

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Array, indiziertes
Als indiziertes Array bezeichnet man ein Array, bei dem die Felder aufsteigend durchnummeriert sind. Das erste Feld hat den Index 0, das zweite den Index 1 usw. Dies ist die Standardform eines Arrays.

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ASCII-Code
ASCII (American Standard Code for Information Interchange) ist ein amerikanischer Standardcode zum Informationsaustausch. Er weist jeder Zahl zwischen 0 und 127 ein Zeichen zu, welches diese Zahl repräsentiert. So ist es möglich, Zeichen als Zahlen zu speichern.
siehe auch Zeichensatz

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ASP
ASP (Active Server Pages) ist eine von Microsoft entwickelte Skriptsprache zur dynamischen Erzeugung von Webseiten. ASP hat damit denselben Aufgabenbereich wie PHP.

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Assembler
Ein Assembler ist ein Übersetzer, der maschinennahe Programme in für den Prozessor verständlichen Code übersetzt. Häufig wird Assembler als Synonym für Assemblersprache verwendet.

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Assoziativität (Operatoren)
Haben zwei Operatoren die gleiche Rangfolge, so entscheidet die Assoziativität. Links-assoziativ sind Operatoren, die von links nach rechts abgearbeitet werden. Rechts-assoziativ sind dementsprechend Operatoren, die von rechts nach links verarbeitet werden.

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Attribut
In der objektorientierten Programmierung (OOP) bezeichnet ein Attribut eine Variable innerhalb einer Klasse.

Siehe auch Dateiattribut

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Attribut (MySQL)
Die Spalte einer Relation (Tabelle) nennt man Attribut.

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Ausdruck
Ein Ausdruck ist der Baustein, aus denen Anweisungen zusammengesetzt sind. Zahlen, Texte und Wahrheitswerte zählen zu den elementaren Ausdrücken. Der Inhalt einer Variablen ist ebenfalls ein Ausdruck. Elementare Ausdrücke können mithilfe von Operatoren zu komplexeren Ausdrücken zusammengesetzt werden. Die wesentliche Eigenschaft eines Ausdrucks in PHP ist, dass er immer einen Wert hat. So kann ein Ausdruck durch Operatoren mit anderen Ausdrücken verknüpft werden. Das Ergebnis ist wiederum ein Ausdruck mit einem Wert.

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Ausdruck, regulärer
Reguläre Ausdrücke dienen dazu, Zeichenketten auszuwerten. Jeder reguläre Ausdruck enthält ein Suchmuster und ggf. zusätzliche Modifikatoren. Er beschreibt damit, wie eine Zeichenkette aufgebaut sein muss, damit sie den regulären Ausdruck erfüllt.

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Ausmaskieren
siehe Maskieren

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Basisklasse
Erbt eine Klasse von einer anderen, so bezeichnet man die beerbte Klasse als Basisklasse.

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Benutzerschnittstelle
Komponente eines Programms, die die Eingaben des Nutzers entgegennimmt und die Ausgaben an den Nutzer erzeugt.

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Betriebssystem
Das Betriebssystem regelt den Zugriff auf die Hardware und bietet grundlegende Werkzeuge für die Routinearbeit mit dem Rechner an.

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Bibliothek
In PHP eine Sammlung von Funktionen, die einen gemeinsamen Kontext haben. Eine Bibliothek kann von mehreren Programmen/Skripten genutzt werden.

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Binärdaten
Daten, die im Binärsystem dargestellt werden.

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Binärmodus
Bietet ein Programm oder eine Funktion die Möglichkeit an, Daten in verschiedenen Zahlensystemen darzustellen, wird die binäre Darstellung als Binärmodus bezeichnet.

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Binärsystem
Zahlensystem, in dem eine Ziffer nur die Werte 0 oder 1 annehmen kann.

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Bit
Bezeichnung für eine einzelne Ziffer einer Binärzahl, abgeleitet von Binary Digit (deutsch: Binärziffer)

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Bit-Operator
Operator, der speziell für Binärziffern gilt und beispielsweise im Dezimalsystem nicht existiert.

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Bitmaske
Spezielle Binärzahlen, die bei der Verknüpfung mit einer anderen Binärzahl einzelne Binärziffern gezielt setzen oder löschen.

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Blockelement, allgemeines
Dient in HTML dazu, mehrere untergeordnete Elemente zusammenzufassen. Definiert werden diese mit dem DIV-Tag. Die Zusammenfassung selbst ist für den Betrachter nicht sichtbar, allerdings lassen sich Blockelemente mit CSS formatieren und positionieren.

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Boolean
siehe Wahrheitswert

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Boolescher Wert
siehe Wahrheitswert

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Bug
Ein Bug (deutsch: Wanze) ist ein Programmfehler. Der Begriff geht zurück auf das Zeitalter der Röhrencomputer, in denen sich Insekten verstecken und für Funktionsstörungen sorgen konnten.

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Byte
Eine Binärzahl, die aus genau 8 Ziffern (8 Bits) besteht, ist ein Byte (deutsch: Happen).

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C
C ist eine ursprünglich von Dennis Ritchie entwickelte Programmiersprache zur Systemprogrammierung des Betriebssystems UNIX.

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C++
C++ ist die objektorientierte Erweiterung der Programmiersprache C.

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Checkbox
Eine Checkbox ist ein Eingabeelement für Wahrheitswerte. Es kann durch Klicken entweder gesetzt (Häkchen) oder gelöscht (kein Häkchen) werden. Eine gesetzte Checkbox enthält im Array $_GET (ebenso in $_POST) standardmäßig den Wert ON (als Zeichenkette), eine gelöschte Checkbox enthält gar keinen Wert. Wenn Sie über das Attribut VALUE der Checkbox einen anderen Wert definieren, wird dieser statt ON übertragen, wenn die Checkbox gesetzt wurde.

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Client
Ein Client (deutsch: Kunde) ist ein Rechner (genau genommen ein Prozess), der eine Anfrage an einen Server richtet.

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Codeblock
siehe Anweisungsblock

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Compiler
Ein Compiler übersetzt menschenlesbaren Programmcode in ausführbaren Maschinencode.

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Cookie
Der Begriff Cookie (deutsch: Keks) bezeichnet in HTTP einen Wert, der vom Webserver zum Speichern an den Client (Webbrowser) gesendet wird. Bei nachfolgenden Anfragen, die der Client an den Webserver schickt, wird der Inhalt des Cookies im HTTP-Header übertragen.

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Cross-Site Scripting
Das Cross-Site Scripting (XSS) ist die am weitesten verbreitete Form des Angriffs auf PHP-Skripte im WWW. Darunter versteht man Angriffe, die zwischen zwei Seitenaufrufen stattfinden (Cross-Site) und die sich im Regelfall auf die Eigenschaften von Skriptsprachen wie PHP stützen.

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CSS
CSS (Cascading Style Sheets) sind Gestaltungsvorlagen für HTML-Elemente. Sie können in HTML integriert oder in einer eigenen Stilvorlage definiert werden.

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Datei-Handle
siehe File-Handle

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Dateiattribut
Jede Datei besitzt zusätzlich zu den Dateiinhalten Informationen über ihren Besitzer, das Erstellungsdatum und mögliche Zugriffsrechte. Diese Informationen werden als Dateiattribute bezeichnet. Die Handhabung und Art der verfügbaren Attribute variiert sehr stark zwischen den Betriebssystemen.

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Dateisystem
Datenstruktur auf einem Datenträger, mit deren Hilfe das Betriebssystem die auf einem Datenträger enthaltenen Dateien und Verzeichnisse verwaltet.

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Dateizeiger
Beim Öffnen einer Datei erzeugt PHP einen Dateizeiger. Dieser Wert informiert darüber, an welcher Stelle der Datei der nächste Lese- oder Schreibvorgang ausgeführt wird. Er steht beim Öffnen immer entweder ganz am Anfang oder ganz am Ende der Datei. Ein direkter Zugriff auf diesen Wert ist nicht möglich, er wird aber automatisch durch Lese- und Schreiboperationen verändert.

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Datenbank
Als Datenbank wird die Menge der zu verwaltenden Daten bezeichnet. Auf diese Daten hat nur das Datenbankmanagementsystem direkten Zugriff. Ein einzelnes Datenbankmanagementsystem kann ohne Weiteres mehrere Datenbanken verwalten, die sich auch an unterschiedlichen Orten befinden können.

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Datenbank, relationale
Namensgebend für relationale Datenbanken ist das mathematische Konzept der Relation, das man sich anschaulich als sortierte Tabelle vorstellen kann. Eine relationale Datenbank besteht demnach aus einer oder mehr Relationen, also aus Tabellen. Das Datenbanksystem MySQL greift beispielsweise auf relationale Datenbanken zu.

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Datenbankmanagementsystem
Das Datenbankmanagementsystem (Abkürzung: DBMS) stellt die Schnittstelle zu den Anwendungen bereit und regelt die Zugriffsrechte.

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Datenbankserver
Ein Datenbankserver ist eine Softwarekomponente eines Datenbanksystems, das Anfragen vom Client entgegennimmt.

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Datenbanksystem
Ein Datenbanksystem ist eine Software, die eine große Menge an Daten verwalten kann und die eine einheitliche Schnittstelle für alle Anwendungen anbietet, um auf diese Daten zuzugreifen. Ein weitverbreitetes Datenbanksystem ist MySQL.

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Datenmodell
Die Organisationsform der Daten in einer Datenbank wird als Datenmodell bezeichnet.
  • Das relationale Datenmodell sieht vor, dass die Datensätze in strukturierten Tabellen (Relationen), organisiert werden. Es ist das am weitesten verbreitete Datenmodell und wird auch von MySQL verwendet.
  • Im Netzwerkdatenmodell wird zu jedem Datensatz angegeben, mit welchen anderen Datensätzen er direkt verknüpft ist. Dieses Modell ist zwar das flexibelste aller Datenmodelle, aber genau dadurch auch sehr schwer handhabbar.
  • Im hierarchischen Datenmodell werden die Datensätze in einer Baumstruktur organisiert. Im Gegensatz zum Netzwerkdatenmodell ist es sehr einfach zu handhaben und erlaubt einen sehr schnellen Zugriff auf die Datensätze. Allerdings ist es nur für wenige Spezialfälle sinnvoll nutzbar, denn viele Daten lassen sich gar nicht hierarchisch organisieren.


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Datensatz
Zusammenhängende Einträge in einer Datenbank, genau genommen die Daten in einer Tabellenzeile.

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Datentyp
Durch den Datentyp wird bestimmt, welche Art von Werten (Ganzzahl, Zeichenkette usw.) zulässig sind. Datentypen werden überall dort benötigt, wo auf begrenztem Speicherplatz Daten abgelegt werden. In PHP werden Datentypen implizit angegeben, in MySQL explizit.

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Datentyp, binärer (MySQL)
Ein Datentyp in MySQL, in dem Binärzahlen abgelegt werden können.

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Datentyp, komplexer
Ein Datentyp, der aus mehreren Elementen mit jeweils eigenem Datentyp besteht. In PHP sind dies beispielsweise Arrays und Objekte.

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Datentyp, skalarer
Dieser Datentyp beinhaltet Skalare als Zahlenwerte.

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Dekrement
Das Herunterzählen eines Werts um 1.

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Dekrementoperator
Der Operator, der ein Dekrement ausführt.

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Denial-of-Service
Denial-of-Service (DOS) ist ein Angriffsverfahren auf einen im Netzwerk erreichbaren Dienst. Diesem Dienst wird eine Flut von sinnfreien Anfragen gestellt, um ihn zu überlasten. Im Ergebnis kann der Dienst auf reguläre Anfragen nicht mehr antworten.

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Dezimalsystem
Das Zahlensystem zur Basis 10.

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Directory-Handle
Ein Directory-Handle ist die Datenstruktur, die beim Öffnen eines Verzeichnisses aus einem Skript heraus zurückgegeben wird, um auf das Verzeichnis mit weiteren Anweisungen zugreifen zu können.

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Direktive
Ein Eintrag in der Konfigurationsdatei des PHP-Interpreters . Auch Elemente von PHP, die die Struktur des aktuell gestarteten Skripts beeinflussen, werden als Direktiven bezeichnet. Dazu gehören insbesondere die include- und require-Direktiven.

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Dispatcher-Skript
Um die interne Struktur einer Webanwendung nach außen zu verbergen, werden die darin enthaltenen Skripte in einem gesonderten Verzeichnis abgelegt, das von außen nicht erreichbar ist. Alle Aufrufe der Anwendung erfolgen über ein einziges sichtbares Skript, das seinerseits die verborgenen Skripte einbindet und startet. Dieses Skript wird Dispatcher-Skript genannt (Dispatcher, deutsch: Verteiler).

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DNS
DNS (Domain Name System) ist der Internetdienst, der jeder IP-Adresse eines Rechners einen Klartextnamen bzw. jedem Klartextnamen eines Rechners eine IP-Adresse zuordnet.

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Dokumentenverzeichnis
Die Dateien und Verzeichnisse, die von einem Webserver nach außen angeboten werden, befinden sich standardmäßig in einem sogenannten Dokumentenverzeichnis.

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Domain Name System
siehe DNS

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Domäne
Im Zusammenhang mit dem DNS bezeichnet eine Domäne den Klartextnamen für ein Netzwerk.

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Dualzahl
Eine Zahl, deren einzelne Ziffern nur die Werte 0 oder 1 annehmen können.

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Eingabeaufforderung
Betriebssysteme bieten die Möglichkeit, einen Teil oder alle Betriebssystemfunktionen über eine textbasierte Schnittstelle aufzurufen. Diese Schnittstelle wird unter Windows als Eingabeaufforderung und unter Linux als Konsole bezeichnet. Alternative Namen sind Kommandozeile oder Shell (deutsch: Muschel) und Terminal, die bevorzugt unter Linux und UNIX verwendet werden.

Im Wortsinn bezeichnet der Begriff Eingabeaufforderung das Prompt, also diejenige Markierung, an der die Kommandos eingegeben werden.

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Elternklasse
Die Klasse, von der Attribute oder Methoden geerbt werden, heißt Eltern- oder Oberklasse. Die erbende Klasse wird als Kind- oder Unterklasse bezeichnet.

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Entwicklungsumgebung
Eine Entwicklungsumgebung ist ein Programm, das Entwickler darin unterstützt, auch größere Softwareprojekte zu erstellen und zu testen.

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EOF
EOF (end-of-file) ist ein spezielles, nicht druckbares Zeichen, das das Ende einer Textdatei kennzeichnet.

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Epoch
Epoch entspricht dem Zeitpunkt 01.01.1970 00:00, der als Referenz für die Zeitdarstellung in vielen Rechnersystemen verwendet wird.

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Escape-Sequenz
Sonderzeichen, die von einem System zur Textausgabe (Drucker oder Bildschirm) interpretiert werden sollen, müssen von regulären Zeichen unterschieden werden können. Aus diesem Grund stellt man diesen Sonderzeichen einen Backslash (\) voran. Derartige Zeichenfolgen werden als Escape-Sequenzen bezeichnet (escape, deutsch: flüchten). Bekannte Escape-Sequenzen sind \n für den Zeilenvorschub und \t für den Tabulator.

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Exception
Das zentrale Element des Konzepts zur Trennung von Programmfluss und Fehlerbehandlung in PHP 5 sind Exceptions (deutsch: Ausnahmen) , mit denen Abweichungen vom fehlerfreien Programmfluss verwaltet werden können:
  • Exceptions werden geworfen von der Funktion, in der ein Fehler aufgetreten ist. Das bedeutet, dass der Ablauf der Funktion unterbrochen und zur aufrufenden Funktion zurückgekehrt wird. Dabei wird ein Objekt der Klasse Exception mitgegeben, das Informationen über den aufgetretenen Fehler enthält.
  • Exceptions werden abgefangen von der aufrufenden Funktion. Das bedeutet, dass die aufrufende Funktion einen gesonderten Kontrollblock definiert hat, in dem beschrieben ist, was beim Auftreten einer Exception geschehen soll.


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Extension
Als Extension (deutsch: Erweiterung) bezeichnet man Zusatzprogramme für ein bestehendes Softwarepaket, die dessen Funktionalität erweitern.

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Fallauswahl
Eine Fallauswahl dient der Programmflusssteuerung. Damit kann in einem Programm anhand einer Bedingung entschieden werden, welcher von mindestens zwei alternativen Anweisungsblöcken ausgeführt werden soll.

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FAT
In älteren Dateisystemen wurden die Speicherorte aller Dateien in einer einzigen, großen Tabelle abgelegt, die als FAT (File Allocation Table) bezeichnet wird.

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File-Handle
Der erste Schritt im Umgang mit Dateien ist immer das Öffnen der Datei. Dadurch wird ein File-Handle, auch Datei-Handle genannt, erzeugt. Dieser Wert hat den Datentyp resource und ermöglicht es, auf die Inhalte einer Datei zuzugreifen. Das File-Handle ist bildlich gesprochen das Ende einer Schnur, die am anderen Ende mit der Datei auf dem Datenträger verbunden ist.

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Firewall
Als Firewall bezeichnet man Netzwerkdienste, die ein- und ausgehende Pakete in einem Netzwerk oder an einem Einzelrechner anhand vorgegebener Regeln entweder zulassen, umlenken oder ablehnen. Sie dienen dem Schutz des Netzwerks vor Zugriffen und Angriffen.

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Fließkommazahl
Für Zahlen mit Nachkommastellen (Fließkommazahlen) stellt PHP den Datentyp float bereit. In früheren PHP-Versionen existiert zusätzlich der Begriff double, der für doppelte Genauigkeit steht. Da heute alle Fließkommazahlen in PHP mit doppelter Genauigkeit abgelegt werden, wird nur noch der Begriff float verwendet.

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Form-Spoofing
Bei Form-Spoofing (deutsch: vorgetäuschte Formulare) erstellt der Angreifer eine Kopie eines vom Server ausgegebenen Formulars. Diese Kopie wird derart manipuliert, dass es Eingabewerte an den Server übergibt, die ursprünglich nicht vorgesehen waren. Ähnlich wie beim Cross-Site Scripting funktioniert diese Angriffsmethode nur dann, wenn das auf dem Server ausgeführte Skript die Eingaben des Nutzers ungeprüft übernimmt.

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Formatstring
Eine Zeichenkette, die unter anderem dazu dient, die Darstellung eines Textes zu beeinflussen. Sie kommt in PHP insbesondere bei der Darstellung von Datums- und Zeitangaben zum Einsatz.

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Formular
Ein Formular ist ein Seitenelement, das dem Benutzer Eingaben ermöglicht. Jedem Formular ist mindestens eine aktive Schaltfläche (Button) zugeordnet, die bei Aktivierung die eingegebenen Werte im Rahmen einer GET- oder POST-Anfrage an den Server übermittelt.

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Formulargenerator
Ein Formulargenerator bietet Programmierern eine vereinfachte Möglichkeit, HTML-Code zur Darstellung von Formularen zu erzeugen. Für die verschiedenen Elemente eines Formulars stellt der Formulargenerator passende Klassen bereit, die ihren HTML-Code selbstständig erzeugen können.

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Fremdschlüssel
Wenn in einer Tabelle als Attribut ein Schlüssel einer anderen Tabelle verwendet wird, um auf die darin gespeicherten Datensätze zu verweisen, nennt man dieses Attribut auch Fremdschlüssel. Durch die Verwendung von Fremdschlüsseln entsteht eine inhaltliche Verbindung zwischen den beiden Tabellen.

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FTP
FTP (FileTransfer Protocol) ist ein mittlerweile aus Sicherheitsgründen nur noch selten eingesetztes Protokoll zur Übertragung von Dateien zwischen zwei Servern.

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Funktion
Eine Folge von Anweisungen, die aus Gründen der Übersichtlichkeit oder Wiederverwertbarkeit mit einem Namen versehen wird und so an verschiedenen Stellen eines Skripts aufgerufen werden kann. Funktionen können Parameter und Rückgabewerte besitzen.

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Funktionskopf
Die Definition einer Funktion wird in PHP eingeleitet, indem deren Name und mögliche Parameter angegeben werden. Dieser Teil der Funktionsdefinition ist der Funktionskopf und beschreibt die nach außen sichtbaren Eigenschaften der Funktion.

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Fußschleife
Eine Schleife, bei der die Wiederholbedingung am Ende der Schleife steht. Die Schleife wird also mindestens einmal durchlaufen, bevor ein Abbruch erfolgen kann. Dadurch unterscheidet sie sich von der Kopfschleife.

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Ganzzahl
Eine Ganzzahl, auch Integer genannt, besitzt im Unterschied zur Fließkommazahl keinen Nachkommateil. Ganzzahlen werden in PHP mit 32 Bit gespeichert und können Werte von -2.147.483.648 bis +2.147.483.647 annehmen.

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GD-Library
Die GD-Library ist eine Sammlung von Funktionen für die Bearbeitung und Analyse von Bilddateien. Sie wurde zunächst unabhängig von PHP entwickelt und steht deshalb auch für andere Programmiersprachen zur Verfügung. Mittlerweile sind die GD-Grafikfunktionen ein fester Bestandteil von PHP.

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Getter
Methoden, deren einzige Aufgabe darin besteht, den Wert eines nach außen nicht sichtbaren Attributs zu liefern.

Siehe auch Setter

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GMP-Funktion
Zum Rechnen mit Ganzzahlen beliebiger Stellenanzahl in PHP werden speziell dafür bereitgestellte Funktionen benötigt, die als GMP-Funktionen bezeichnet werden. GMP steht für GNU Multiple Precision.

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Hashwert
Durch geeignete Verschlüsselung kann man von beliebigen Daten eine Art digitalen Fingerabdruck erzeugen, der als Hashwert bezeichnet wird. Ähnliche Daten haben meist sehr unterschiedliche Hashwerte, sodass beispielsweise die Sicherheit gespeicherter Passwörter deutlich erhöht werden kann, wenn statt der Klartextpasswörter deren Hashwerte gespeichert werden. Eines der bekanntesten Verfahren zum Bilden von Hashwerten ist MD5.

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Hauptspeicher
Zum Ausführen eines Programmes muss dieses in einem Speicher liegen, auf den der Prozessor direkt zugreifen kann. Dies gilt ebenfalls für die zum Programm gehörenden Daten. Dieser Speicher wird als Hauptspeicher bezeichnet. Er hat im Vergleich zu gängigen Festplatten eine um etwa den Faktor 100 kleinere Kapazität und eine um denselben Faktor kürzere Zugriffszeit. Die im Hauptspeicher abgelegten Daten müssen in sehr kurzen Abständen regelmäßig aktualisiert werden und gehen verloren, sobald der Rechner abgeschaltet wird.

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Header (HTTP)
siehe HTTP-Header

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Hexadezimalschreibweise
Größere Binärzahlen sind aufgrund ihrer hohen Stellenzahl schlecht handhabbar. Sie werden daher häufig als Hexadezimalzahl dargestellt.

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Hexadezimalzahl
Eine Zahl im Zahlensystem zur Basis 16. Eine einzelne Ziffer in diesem Zahlensystem entspricht exakt 4 Ziffern im Binärsystem, sodass Hexadezimalzahlen als kompaktere Darstellung für Binärzahlen verwendet werden können.

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Hostname
Der Klartextname eines Rechners, der diesen innerhalb eines lokalen Netzwerkes eindeutig identifiziert, ist sein Hostname.

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HTML
HTML (Hypertext Markup Language) wurde entwickelt, um Inhalte im WWW zu veröffentlichen. HTML-Quelltext beinhaltet sowohl den Text, der veröffentlicht werden soll, als auch eine Beschreibung seines Aussehens. Zusätzlich bietet HTML die Möglichkeit, Dokumente durch Verweise miteinander zu vernetzen.

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HTTP
HTTP (Hypertext Transfer Protocol) ist ein textbasiertes Protokoll zur Übertragung von HTML-kodierten Inhalten im WWW. Neben den eigentlichen HTML-Quelltexten können auch Bilder und andere Multimediaelemente übertragen werden.

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HTTP-Header
Die Elemente zu Beginn einer HTTP-Nachricht, die keine Daten enthalten.

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HTTP-Request
Eine HTTP-Nachricht, die eine an einen Webserver gerichtete Anfrage enthält.

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HTTP-Response
Eine HTTP-Nachricht, mit der ein Webserver auf eine an ihn gerichtete Anfrage antwortet.

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HTTPS
Bei der Übertragung sensibler Daten via HTTP ist es sinnvoll, diese zu verschlüsseln. Dies erfolgt im Regelfall durch Kombination von HTTP mit der Verschlüsselungstechnologie SSL oder deren Nachfolger. Diese Protokollkombination wird HTTPS genannt, wobei das abschließende S für secure (deutsch: sicher) steht.

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IEEE754
Fließkommazahlen werden zur Speicherung in Exponent und Mantisse zerlegt. Die Norm IEEE754 legt verschiedene Standards fest, mit wie viel Bit eine Fließkommazahl jeweils kodiert wird und damit auch, wie groß deren Wertebereich und Genauigkeit sind. Weiterhin legt diese Norm fest, wie arithmetische Operationen auf Fließkommazahlen auszuführen sind und wie zu runden ist.

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Index (MySQL)
Das Datenbankmanagementsystem erzeugt und verwaltet auf Basis des Primärschlüssels für jede Tabelle eine zusätzliche Datenstruktur, den sogenannten Index. Dieser ermöglicht es, sehr schnell einen Datensatz anhand seines Primärschlüsselwerts zu finden.

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Index (Array)
Jedes Element innerhalb eines Arrays hat eine eindeutige Position, die als Index bezeichnet wird.

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Inkrement
Die Operation, bei der eine Ganzzahl um den Wert 1 erhöht wird.

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Inkrementoperator
Der Operator, der die Inkrement-Operation ausführt.

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Instanziierung
Klassen sind Schablonen für Objekte. Objekte sind konkrete Datenstrukturen, die nach dem Vorbild einer Klasse erzeugt werden. Der Vorgang des Erzeugens wird auch Instanziierung genannt und ein Objekt als Instanz einer Klasse bezeichnet.

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Integer
siehe Ganzzahl

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Interface
In Java versteht man unter Interface eine Schnittstelle aus vorgegebenen Methoden, ohne dabei Angaben zur konkreten Implementierung zu machen. Anders als abstrakte Klassen enthalten Interfaces ausschließlich Methodensignaturen und keine Attribute.

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Internetprotokoll
Das Internet verbindet weltweit existierende lokale Netzwerke miteinander. Dazu werden eindeutige Adressen sowie Vorschriften zur Weiterleitung von Nachrichten zwischen zwei beliebigen, durch das Internet verbundenen Rechnern benötigt. Beides regelt das Internetprotokoll (IP).

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Interpreter
siehe PHP-Interpreter

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IP-Adresse
Damit zwischen zwei beliebigen Rechnern im Internet Nachrichten ausgetauscht werden können, müssen diese eindeutig identifizierbar sein. Das Internetprotokoll (IP) sieht zu diesem Zweck für jeden Rechner eine eindeutige Kennzahl, seine IP-Adresse vor. Diese besitzt 32 Binärstellen. Zur besseren Verständlichkeit werden diese häufig in 4 Gruppen zu je 8 Bit aufgeteilt und jede der so entstehenden 8-Bit-Binärzahlen als Dezimalzahl mit einem Wert von 0 bis 255 dargestellt.

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Jahr-2000-Problem
Rechnersysteme, die zur Speicherung von Jahreszahlen nur zwei Ziffern verwenden, können Jahrhundertwechsel nicht darstellen. Diese Problematik erhielt als Jahr-2000-Problem beim Jahreswechsel von 1999 auf 2000 Bedeutung. Es wurde befürchtet, dass für das öffentliche Leben bedeutsame Rechner wie Geldautomaten oder Verkehrssteuerungsanlagen nicht mehr ordnungsgemäß funktionieren.

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Java
Java ist eine frei verfügbare, von C++ abgeleitete objektorientierte Programmiersprache. Eine besondere Eigenschaft von Java liegt darin, dass beim Programmieren der Quellcode in einen systemunabhängigen Bytecode übersetzt wird, der auf jedem Gerät, auf dem die passende Java-Version installiert ist, ausgeführt werden kann. Aus diesem Grund ist unter anderem eine Vielzahl mobiler Anwendungen in Java implementiert.

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JavaScript
JavaScript ist eine im Webbrowser des Anwenders ausgeführte Skriptsprache, deren Aufgabe im Wesentlichen darin besteht, interaktive Elemente in HTML-Dateien einzubetten und vom Webserver weiteren Quelltext auf Basis von Anwendereingaben nachzuladen. Mit der Programmiersprache Java hat JavaScript nur wenige Gemeinsamkeiten, die beiden Sprachen sind unabhängig voneinander entstanden.

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Join
siehe Verbund

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JRE
Programme, die auf Java basieren, liegen beim Anwender als maschinenunabhängiger Bytecode vor. Um diesen auf dem Rechner des Anwenders auszuführen, wird eine Software benötigt, die den Bytecode ausführt. Diese wird als Java-Laufzeitumgebung bzw. im Englischen als Java Runtime Environment (JRE) bezeichnet.

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Kapselung
Auf die Attribute einer Klasse kann nicht direkt zugegriffen werden. Der Zugriff erfolgt ausschließlich über Methoden. Dieses Kanalisieren des Zugriffs auf Attribute über Methoden nennt man Kapselung.

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Kartesisches Produkt
Das kartesische Produkt zweier Mengen A und B ist die Menge aller Paare (a, b), die aus den Elementen von A und B gebildet werden können, wobei das eine Element jedes Paares jeweils aus A und das andere aus B entnommen wird. Der Verbund zweier Tabellen basiert auf dem kartesischen Produkt.

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Kindklasse
Die Klasse, von der Attribute oder Methoden geerbt werden, heißt Eltern- oder Oberklasse. Die erbende Klasse wird als Kind- oder Unterklasse bezeichnet.

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Klasse
Eine Klasse ist eine allgemeingültige Beschreibung einer Datenstruktur. In ihr wird festgelegt, durch welche Eigenschaften die jeweilige Datenstruktur beschrieben wird und wie diese Eigenschaften durch Funktionen manipuliert werden können. Die Eigenschaften werden auch als Attribute bezeichnet und entsprechen den Variablen bei der prozeduralen Programmierung. Klassen werden auch Objekttypen genannt.

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Klasse, abstrakte
Eine abstrakte Klasse ist eine Klasse, die mindestens eine abstrakte Methode enthält. Aus einer abstrakten Klasse können keine Objekte instanziiert werden. Kindklassen, die von einer abstrakten Klasse erben, müssen die abstrakten Methoden mit einer eigenen Implementierung überschreiben oder sind ansonsten selbst abstrakt.

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Klassenattribut
Als Klassenattribut, auch statisches Attribut genannt, werden die Attribute und Methoden bezeichnet, für die für ihre Verwendung kein Objekt aus der Klasse instanziiert werden muss. Klassenattribute werden also nicht einem konkreten Objekt zugeordnet, sondern der Klasse als Ganzem.

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Klassenkonstante
Klassenkonstanten sind statischen Attributen sehr ähnlich, können allerdings nach ihrer Definition ihren Wert nicht mehr ändern. Sie gelten für die gesamte Klasse und können verwendet werden, ohne dass ein Objekt der Klasse instanziiert werden muss.

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Kommandozeile
siehe Eingabeaufforderung

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Kommandozeilenprogramm
Ein Programm, das aus Befehlen besteht, die von der Eingabeaufforderung unterstützt werden.

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Kommentar
In nahezu jeder Programmiersprache und auch in vielen Konfigurationsdateien können Teile des Quelltextes kommentiert werden, um die Lesbarkeit zu erhöhen. Kommentare haben daher unter dem Aspekt der Wartbarkeit und Wiederverwertbarkeit von Software eine entscheidende Bedeutung.

In PHP werden Kommentaren zwei Schrägstriche (//) vorangestellt, damit sie nicht als Programmcode interpretiert werden.

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Konsole
Die Eingabeaufforderung unter UNIX-basierten Systemen.

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Konstante
Ein Datenelement, dessen einmal festgelegter Wert während der Abarbeitung eines Programms nicht mehr geändert werden kann.

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Konstruktor
In der objektorientierten Programmierung wird beim Erzeugen eines Objekts eine Methode aufgerufen, in der die Attribute des Objekts initialisiert werden können. Diese Methode wird als Konstruktor bezeichnet und hat üblicherweise einen durch die Programmiersprache vorgeschriebenen Namen.

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Kontrollstruktur
siehe Steueranweisung

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Kopfschleife
Eine Schleife, bei der die Wiederholbedingung am Anfang steht. Die Schleife wird also möglicherweise gar nicht durchlaufen, weil bereits vor dem ersten Durchlauf ein Abbruch erfolgen kann. Dadurch unterscheidet sie sich von der Fußschleife.

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Kreuzprodukt
siehe Kartesisches Produkt

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Kryptographie
Als Kryptographie wurde ursprünglich die Wissenschaft der Verschlüsselung von Informationen bezeichnet. Heutzutage steht der Begriff allgemeiner für Methoden zur angriffssicheren Konzeption von Informationssystemen.

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Laufvariable
Die Variable in einer Zählschleife, in der der aktuelle Zählerstand eines Schleifendurchlaufs abgelegt wird.

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Linksverschiebung
Die Operation, die alle Ziffern einer Binärzahl um eine Stelle nach links verschiebt und die letzte Stelle mit einer 0 auffüllt, wird als (bitweise) Linksverschiebung bezeichnet.

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Linux
Linux ist ein UNIX-ähnliches Betriebssystem, das zu großen Teilen als freie Software zur Verfügung gestellt wird. Es existiert eine Vielzahl von Varianten, den sogenannten Distributionen, die alle auf einem gemeinsamen Kern aufbauen.

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Lock / Locking
Ist in einem Skript vorgesehen, dass Dateien verändert oder gar gelöscht werden, muss sichergestellt werden, dass dies nicht durch mehrere Instanzen gleichzeitig geschehen kann. Außerdem sollte gewährleistet sein, dass ein anderes Skript nicht versucht, Daten aus der Datei zu lesen, während deren Inhalte gerade verändert werden. Eine solche "Sperre" wird als Verriegelung bzw. Lock bezeichnet. Den Prozess des Sperrens nennt man Locking.

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Log-Datei
Eine Datei, in der ein Programm Status- oder Fehlermeldungen zur späteren Auswertung ablegt.

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Loggen/Logger
Werden Status- oder Fehlermeldung eines oder mehrerer Programme organisiert an einer Stelle zusammengeführt, so bezeichnet man dieses Vorgehen als Loggen. Im einfachsten Fall erfolgt ein solches Loggen in einer Log-Datei. Betriebssysteme bieten jedoch auch eigenständige Log-Dienste an, die derartige Meldungen für das gesamte Rechnersystem oder sogar aus dem Netzwerk zusammentragen und kategorisieren können.

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Maschinencode
Moderne Prozessoren können im Regelfall nur eine recht kleine Anzahl von Befehlen direkt ausführen. Diese Befehle werden als Maschinensprache oder Maschinencode bezeichnet. Jeder Befehl des Maschinencodes führt eine sehr spezielle Aufgabe aus, wie beispielsweise eine Linksverschiebung oder eine Addition. Höhere Programmiersprachen wie C++ bieten für jeden Prozessortyp einen geeigneten Übersetzer, den Compiler, der den Quelltext der Programmiersprache in Maschinencode überführt.

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Maschinensprache
siehe Maschinencode

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Maskieren
Als Maskieren wird die Veränderung der Bedeutung eines Zeichens, einer Zeichenkette oder einer Binärzahl bezeichnet:

  • In Zeichenketten können Sonderzeichen durch Escape-Sequenzen mit Hilfe gewöhnlicher Zeichen dargestellt werden. Die ursprüngliche Bedeutung der Zeichen wird dabei verändert.
  • Kommentaren werden in PHP zwei Schrägstriche (//) vorangestellt, damit sie nicht als Programmcode interpretiert werden.
  • Das Ein- oder Ausblenden einzelner Bits einer Binärzahl wird ebenfalls als Maskieren bezeichnet. Dieser Vorgang erfolgt durch bitweise Verknüpfung der Ausgangszahl mit einer Bitmaske.


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MD5
Als Schutz vor Angriffen wird mit MD5 (Message-Digest Algorithm 5) einer beliebigen Nachricht ein 128-Bit-Hashwert zugeordnet. Bei kleinsten Veränderungen der Nachricht entsteht mit sehr großer Wahrscheinlichkeit ein deutlich unterschiedlicher Hashwert.

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Metazeichen
Metazeichen sind Zeichen, die zur Steuerung der Interpretation eines regulären Ausdrucks dienen. Sie stehen also nicht für sich selbst, sondern übernehmen stattdessen eine Funktion.

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Methode
Die Funktionen zur Manipulation der Attribute (Eigenschaften eines Objekts) werden als Methode(n) bezeichnet.

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Methode, abstrakte
Eine abstrakte Methode ist eine Methode, für die nur der Methodenkopf - die Signatur -, aber keine konkrete Implementierung in der Klassendefinition gegeben ist.

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Methode, magische
Magische Methoden (engl.: Magic Methods) sind Methoden, die von PHP in bestimmten Situationen automatisch aufgerufen werden. Jede Klasse besitzt bereits Standardimplementierungen dieser Methoden, die aufgerufen werden, wenn:
  • ein Objekt instanziiert wird,
  • ein Objekt zerstört wird, weil beispielsweise das Skript beendet wird,
  • auf Attribute oder Methoden zugegriffen werden soll, die nicht existieren,
  • ein Objekt aus einer Klasse instanziiert werden soll, die nicht existiert,
  • ein Objekt in eine Zeichenkette umgewandelt werden soll.
Magische Methoden werden auch als Interzeptormethoden (von to intercept, deutsch: abfangen) bezeichnet. Wenn Sie eigene Versionen magischer Methoden in einer Klasse implementieren, wird dies in PHP als Überladen bezeichnet.

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Methodenkopf
Die Definition einer Methode wird in PHP eingeleitet, indem deren Name und mögliche Parameter angegeben werden. Dieser Teil der Methodendefinition wird als Methodenkopf bezeichnet und beschreibt die nach außen sichtbaren Eigenschaften der Methode.

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Modifikator
Bei regulären Ausdrücken geben Modifikatoren globale Optionen an, die für das gesamte Suchmuster gelten. Sie beeinflussen also das Ergebnis der Prüfung.

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Modulo
Die arithmetische Operation, die bei einer ganzzahligen Division den auftretenden ganzzahligen Rest ermittelt, wird als Modulo-Operation bezeichnet.

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MySQL
MySQL ist ein leistungsstarkes und in der Basisversion frei verfügbares relationales Datenbanksystem. Es bildet in Kombination mit dem Apache-Webserver und PHP die Grundlage für den Großteil der heute existierenden dynamischen Webauftritte. MySQL unterstützt die Datenbankabfragesprache SQL.

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MySQL-Datenbank
Eine Datenbank, die das MySQL-Datenbanksystem verwaltet, wird als MySQL-Datenbank bezeichnet.

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MySQL-Konsole
Als Teilkomponente von MySQL wird ein Programm mitgeliefert, mit dessen Hilfe manuell Abfragen an den MySQL-Server gestellt werden können. Dieses Programm heißt MySQL-Konsole. Es wird unter anderem zum Vorbereiten und Testen dynamischer Abfragen sowie zur Konfiguration des MySQL-Servers verwendet.

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MySQL-Server
Als MySQL-Server wird der Datenbankserver des MySQL-Datenbanksystems bezeichnet. Er nimmt Abfragen in SQL-Notation entgegen, führt diese auf den ihm zugänglichen Datenbanken aus und liefert das Ergebnis der Abfrage in textueller Darstellung zurück.

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Netzmaske
IP-Adressen werden in einem lokalen Netzwerk so vergeben, dass die ersten Bits (in kleineren Netzwerken meist 24) bei allen Rechnern des Netzwerks übereinstimmen. Dieser übereinstimmende Teil wird Netzanteil einer IP-Adresse genannt, die verbleibenden Bits Hostanteil.

Die IP-Adresse, die sich ergibt, wenn man von einer beliebigen Adresse aus dem Netzwerk den Hostanteil mit Nullen füllt, wird als Netzadresse bezeichnet.

Die Netzmaske, die für jedes lokale Netzwerk festgelegt wird, ist eine 32-stellige Binärzahl, die dazu dient, den Netzanteil bzw. die Netzadresse aus einer gegebenen IP-Adresse zu bestimmen. Die Netzmaske ist so aufgebaut, dass an allen Stellen, die zum Netzanteil gehören, eine 1 steht, an allen anderen Stellen eine 0.

Zu einer gegebenen IP-Adresse kann nun die Netzadresse bestimmt werden, indem die IP-Adresse mit der Netzmaske UND verknüpft wird. Der Hostanteil wird so ausgeblendet.

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NTFS
Das Dateisystem, das von Windows-Betriebssystemen regulär verwendet wird, ist NTFS (New Technologie File System). Es kann in seiner aktuellen Version Datenträger von bis zu 256 Terrabyte (TB) verwalten, eine einzelne Datei kann maximal 16 TB umfassen. Durch sogenanntes Journaling werden Änderungen am Dateisystem zunächst zwischengespeichert, sodass das Dateisystem auch nach unerwarteten Neustarts (z. B. nach Stromausfall) noch konsistent gehalten werden kann.

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Nul-Byte
Das Ende einer Zeichenkette wird in vielen Programmiersprachen durch ein Byte mit dem Zahlenwert 0 gekennzeichnet, dem Nul-Byte.

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NULL
NULL ist ein spezieller Datentyp, der ausschließlich den gleichnamigen Wert NULL beinhalten kann. Er besagt, dass eine Variable keinen gültigen Wert gespeichert hat.

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Objekt
Ein Objekt ist eine konkrete, im Speicher befindliche Datenstruktur, die nach dem "Bauplan" der Klasse erstellt ist. Die Attribute sind mit Werten belegt und können durch den Aufruf der Methoden verändert werden.

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objektorientiert
siehe Objektorientierte Programmierung

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Objektorientierte Programmiersprache
Eine objektorientierte Programmiersprache beruht auf dem Paradigma der objektorientierten Programmierung.

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Objektorientierte Programmierung (OOP)
Bei der objektorientierten Programmierung (OOP) werden Daten und die darauf anwendbaren Funktionen zu Objekten zusammengefasst. Die Programmentwicklung besteht im Wesentlichen in der Beschreibung der Interaktion zwischen diesen Objekten, der Programmfluss tritt damit in den Hintergrund.

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Objektreferenz
siehe Referenz

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Objekttyp
siehe Klasse

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Oktalschreibweise
Die Darstellung von Zahlen zur Basis 8. Diese Darstellung wird nur selten verwendet, weil mit der Hexadezimalschreibweise bereits eine kompakte Darstellung von Binärdaten möglich ist. Die bekannteste Anwendung dieser Schreibweise ist die Darstellung von UNIX- bzw. Linux-Dateisystemrechten.

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Operand
Einen Wert, der zur Durchführung einer arithmetischen Operation benötigt wird, bezeichnet man als Operand, beispielsweise Dividend und Divisor bei der Division.

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Operator
Ein Operator führt eine mathematische Operation aus. Im Gegensatz zu Funktionen werden die zur Ausführung der Operation benötigten Werte jedoch nicht als Parameter in Klammern übergeben, sondern stehen, wie in der Mathematik üblich, links und/oder rechts vom Operator.

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Operator, binärer
Ein binärer Operator benötigt mindestens zwei Operanden, um ein Ergebnis zu bestimmen. Die Operanden werden üblicherweise links und rechts vom Operator angegeben. Beispiele für binäre Operatoren sind die Addition (+) und der Vergleich (==).

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Operator, logischer
Logische Operatoren bestimmen ihr Ergebnis auf Basis von Wahrheitswerten. Ein Beispiel ist der logische Operator UND (&&).

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Paketverwaltung
Bei vielen Linux-Distributionen wird ein Großteil der für das System verfügbaren Software von einem zentralen Server aus angeboten, der entweder von der Netzgemeinde oder von den Distributoren selbst gepflegt wird. Daher ist es möglich, mit Hilfe einfacher, standardisierter Kommandos auf einem Linux-Rechner Software zu installieren, zu aktualisieren und auch wieder rückstandslos zu entfernen. Diese Kommandos, für die es meist auch ein grafisches Frontend gibt, werden zusammenfassend als Paketverwaltung bezeichnet.

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Paradigma
siehe Programmierparadigma

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Parallelanschluss
Bevor USB (Universal Serial Bus) zum Standardanschluss für externe Geräte wurde, schloss man Drucker und ähnliche Geräte mittels einer als Parallelanschluss bezeichneten Steck- und Schraubverbindung an einen Rechner an. Auf aktuellen Rechnern existiert dieser Anschluss nicht mehr.

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Parameter
Als Parameter bezeichnet man die Variablen, die im Funktionskopf angegeben sind und in der Funktion selbst verwendet werden. Ein Parameter ist der Platzhalter, in dem die Argumente gespeichert werden.

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Parität
Allgemein bezeichnet Parität die Eigenschaft einer Zahl, gerade oder ungerade zu seiner. Zur Bestimmung der Parität einer Zahl teilt man diese durch 2. Der entstehende Rest von 0 (gerade Zahl) oder 1 (ungerade Zahl) ist die Parität. Bei ganzzahligen Binärzahlen entspricht die Parität genau dem Wert des letzten Bits.

In der Praxis werden Paritäten als Prüfbits verwendet, um mögliche Übertragungsfehler zu erkennen. Dazu wird von einer zu übertragenen Zahl deren Parität bestimmt und gemeinsam mit der Zahl an den Empfänger übermittelt. Dieser kann prüfen, ob die bei ihm angekommene Zahl und das übertragene Paritätsbit zueinanderpassen. Falls nicht, ist bei der Übertragung ein Fehler aufgetreten.

Man kann mit diesen Paritätsbits jedoch nur Fehler erkennen, nicht aber korrigieren. Weiterhin können nur solche Fehler erkannt werden, bei denen eine ungerade Anzahl von Bits bei der Übertragung verfälscht wurde.

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Patch
Softwareaktualisierungen, die auf bereits installierte Software angewendet werden, um Fehler zu beheben, werden als Patch bezeichnet. Demgegenüber bezeichnet man solche Aktualisierungen, die die Funktionalität der Software erweitern, als Versionsupgrade oder Upgrade.

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Pattern
siehe Suchmuster

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PDT
Die Entwicklungsumgebung Eclipse kann durch Installation entsprechender Erweiterungen eine Vielzahl von Programmiersprachen und Formaten unterstützen. Die bekannteste Erweiterung, durch die die Entwicklung von PHP-Skripten in Eclipse ermöglicht wird, heißt PDT (PHP Development-Tools).

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Perl
Perl ist eine Skriptsprache, die ebenso wie PHP zur Programmierung dynamischer Webseiten verwendet wird. Perl ist aus dem UNIX-Umfeld entstanden und ist besonders leistungsstark bei der Auswertung und Verarbeitung von Texten.

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persistent
Datenträger können entweder persistent oder flüchtig sein.

  • Persistente Datenträger wie Festplatten und DVDs sind in der Lage, die auf ihnen gespeicherten Informationen auch nach Abschalten des Systems und ohne ständige Stromversorgung zu erhalten. Sie eignen sich für die langfristige Speicherung von Daten.
  • Flüchtige Speicher wie der Hauptspeicher eines Rechners können Daten nur so lange erhalten, wie sie eine gleichmäßige Stromversorgung erhalten. Werden sie von der Stromversorgung getrennt, sind die in ihnen gespeicherten Daten verloren. Sie eignen sich daher nur für solche Daten, die ausschließlich während des Betriebs benötigt werden. Im Vergleich zu persistenten Speichern haben flüchtige Speicher meist eine deutlich geringere Zugriffszeit, sie sind also schneller.


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Pfad
Die Verkettung der Namen aller Verzeichnisse, durch die man vom Wurzelverzeichnis ausgehend navigieren muss, um zu einer bestimmten Datei zu gelangen, ist deren absoluter Pfad. Die einzelnen Verzeichnisnamen werden dabei durch ein als Pfadtrenner bezeichnetes Symbol voneinander getrennt. Auf Windows-Systemen wird hierzu der Backslash (\), auf Linux-Systemen der Slash (/) verwendet.

Betrachtet man den "Weg" zu einer Datei nicht vom Wurzelverzeichnis, sondern von einem beliebigen anderen Verzeichnis aus, in dem man sich gerade befindet, so ist dies der relative Pfad der Datei. Jede Datei besitzt also genau einen absoluten Pfad und eine Vielzahl relativer Pfade.

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PHP-Interpreter
Die zentrale Komponente einer PHP-Installation ist der PHP-Interpreter. Er liest PHP-Quelltext ein, führt diesen schrittweise aus und leitet die Ausgaben an den Webserver weiter. Er reagiert auf Fehler, die während der Ausführung auftreten und protokolliert diese.

siehe auch PHP-Modul

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PHP-Modul
Als PHP-Modul bezeichnet man das Softwaremodul, das bei der Installation von PHP den Webserver erweitert, damit dieser PHP-Skripte ausführen kann. Es besteht im Wesentlichen aus dem PHP-Interpreter, sodass die Begriffe PHP-Modul und PHP-Interpreter in der Praxis oft synonym verwendet werden.

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Plugin
Ein Plugin ist eine optionale Erweiterung einer bestehenden Software, die ohne besondere Konfiguration integriert werden kann. Ein bekanntes Beispiel sind Browser-Plugins, durch die ein Webbrowser multimediale Inhalte wie Flash darstellen kann, die er von sich aus nicht unterstützt.

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Polymorphie
In vielen objektorientierten Programmiersprachen können Operatoren, Methoden, Klassen oder Datenstrukturen mehrere Implementierungen besitzen, die jeweils auf bestimmte Einsatzzwecke angepasst sind. Man nennt diese Eigenschaft Polymorphie (griech.: viele Formen).

Beispielsweise kann eine geerbte Methode in den meisten objektorientierten Programmiersprachen durch eine spezialisierte Variante in der Kindklasse ersetzt werden. Allgemein wird diese Art der Polymorphie als Überladen bezeichnet, in PHP spricht man hier jedoch vom Überschreiben.

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POP
POP (Post-Office-Protocol) dient dazu, Nachrichten von einem Mailserver auf einen Rechner herunterzuladen. Das Protokoll ist zwar bereits veraltet und wurde auf den meisten Mailservern durch das wesentlich leistungsfähigere IMAP (Internet Message Access Protocol) ersetzt, dennoch setzen gerade Freemail-Anbieter auf POP, um ihren Kunden als Premiumangebot gegen Bezahlung IMAP anzubieten.

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Port
Der Begriff Port (deutsch: Hafen) bezeichnet allgemein einen Kommunikationsanschluss am Rechner.

  • Hardwareports sind physikalisch existierende Anschlüsse zur Kommunikation mit externen Geräten. Beispiele hierfür sind der USB-Anschluss oder der Parallelanschluss.
  • Softwareports sind eindeutige Kennnummern für laufende Prozesse, die Nachrichten aus dem Netzwerk empfangen können. Eine eingehende Nachricht kann so demjenigen Prozess zugeordnet werden, für den sie bestimmt ist.

Für die meisten Serveranwendungen existieren Standardports, an denen diese auf Nachrichten warten. So bedienen Webserver üblicherweise den Port 80, MySQL-Server den Port 3306.

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Präfix
In der Wortlehre bezeichnet der Begriff Präfix ein bedeutungstragendes, sprachliches Element, das einem Wort vorangestellt wird. Das Präfix hat selbst keine inhaltliche Bedeutung, sondern ausschließlich eine grammatikalische.

In der Programmierung wird dieser Begriff weniger streng ausgelegt und bedeutet, dass mehrere Zeichenketten einen gemeinsamen Anfang, das Präfix, besitzen. Die Namen der Bilder einer Digitalkamera beginnen beispielsweise meist mit dem Präfix IMG, worauf dann eine fortlaufende Nummer folgt.

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Primärschlüssel
Der Primärschlüssel einer Tabelle in einer Datenbank ist derjenige Schlüssel, nach dem die Tabelle sortiert wird.

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Programmflusssteuerung
Als Programmfluss wird die zeitliche Reihenfolge der Abarbeitung von Anweisungen in einem Programm bezeichnet. Normalerweise werden die Anweisungen hintereinander, also sequentiell ausgeführt. Programmiersprachen bieten spezielle Anweisungen, mit deren Hilfe sich der Programmfluss ändern bzw. steuern lässt.

Siehe auch Steueranweisung

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Programmierparadigma
Ein Programmierparadigma legt die fundamentalen Konzepte fest, mit deren Hilfe die verschiedenen Elemente eines Programms repräsentiert werden können. Darin wird beispielsweise festgelegt, ob Variablen und Funktionen verwendet werden können und welche Möglichkeiten zur Programmflusssteuerung bereitgestellt werden. Jede Programmiersprache basiert auf mindestens einem Programmierparadigma, das auch als fundamentaler Programmierstil bezeichnet wird.
Die bekanntesten Programmierparadigmen sind die:

  • prozedurale Programmierung, bei der die Zerlegung eines zu lösenden Problems in immer feinere Teilprobleme im Vordergrund steht,
  • objektorientierte Programmierung, bei der die Daten und die auf ihnen operierenden Funktionen zu abgeschlossenen Einheiten, den Objekten, zusammengefasst werden.

Beide Programmierparadigmen werden von PHP unterstützt.

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Projektion
Die Ausgabe bestimmte Spalten einer Tabelle wird in der Sprache der relationalen Datenbanken als Projektion bezeichnet.

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Prompt
siehe Eingabeaufforderung

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Protokoll
Wann immer Rechner miteinander Daten austauschen, muss die dafür notwendige Kommunikation nach vorab definierten Regeln ablaufen. Diese Regeln geben vor, wie eine Anfrage gestellt werden muss und wie eine passende Antwort auszusehen hat. Außerdem wird festgelegt, in welcher Reihenfolge Anfragen möglich sind. Diese Kommunikationsregeln werden zusammenfassend als Protokoll bezeichnet. Bekanntes Beispiel ist HTTP, das Protokoll zur Übertragung von HTML-kodierten Inhalten im Internet.

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Provider
Dienstanbieter, die Zugang zu Weitverkehrsnetzen wie beispielsweise Internet oder Mobilfunk ermöglichen, werden als Provider (deutsch: Anbieter) bezeichnet.

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Proxy-Server
Ein Server, der HTTP-Requests von Clients entgegennimmt und unter seiner eigenen IP-Adresse an den zuständigen Webserver weiterreicht, wird als Proxy (deutsch: Stellvertreter) bezeichnet.

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Prozedur
Funktionen, die keinen Rückgabewert besitzen.

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Prozedurale Programmierung
Bei der prozeduralen Programmierung wird ein Programm so entwickelt, dass das zu lösende Problem in immer feinere Teilprobleme zerlegt wird. Die kleinste Einheit dieser Herangehensweise ist die Anweisung. Wiederkehrende Probleme werden als Funktionen umgesetzt. Verschiedene Funktionen aus unterschiedlichen Skripten können auf denselben Datenbestand zugreifen. Die Programmierung besteht im Wesentlichen daraus, die Reihenfolge der auszuführenden Funktionen festzulegen, der Programmfluss steht also im Vordergrund.

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Prozessor
Die zentrale Recheneinheit eines Rechnersystems wird als Prozessor bezeichnet. In diesem findet die Ausführung von Programmen statt.

Siehe auch Maschinencode

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Pseudovariable
Eine Datenstruktur, die zwar das Aussehen einer Variablen besitzet, sich von dieser aber durch besondere Eigenschaften unterscheidet. In PHP existiert unter anderem die Pseudovariable $this, die stets eine Referenz auf das aktuelle Objekt beinhaltet.

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Quantifizierer
Ein Quantifizierer (engl.: Quantifier) beschreibt eine variable Anzahl von Stellen in einem Suchmuster.

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Rangfolge (Operatoren)
Die Rangfolge regelt, welche Operatoren Vorrang vor anderen haben und damit zuerst ausgeführt werden. So hat eine Multiplikation Vorrang vor einer Addition, weil die Regel "Punkt- vor Strichrechnung" gilt.

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Rechtsverschiebung
Die Operation, die alle Ziffern einer Binärzahl um eine Stelle nach rechts verschiebt und die erste Stelle mit einer 0 auffüllt, wird als (bitweise) Rechtsverschiebung bezeichnet. Die letzte Stelle verfällt bei dieser Operation.

Siehe auch Linksverschiebung

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Redirect
siehe Weiterleitung

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Referenz
Ein Wert, der einen Verweis auf einen anderen Wert darstellt, ist eine Referenz auf diesen. Anders als Zeiger, wie sie beispielsweise bei C++ verwendet werden, können Referenzen nicht verändert werden.

Objektreferenz: Wenn durch den Aufruf von new ein neues Objekt instanziiert wird, reserviert der PHP-Interpreter automatisch den dafür benötigten Speicher. Außerdem erhält jedes Objekt eine nach außen nicht sichtbare, eindeutige Kennung, die als Objektreferenz bezeichnet wird. Der Rückgabewert von new enthält genau diese Referenz, anhand derer PHP jedes instanziierte Objekt eindeutig identifizieren kann.

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Referenzzuweisung
Es kann sinnvoll sein, mehrere Variablen zu haben, die zwar unterschiedlich heißen, aber denselben Speicherbereich verwenden. Ändert man also den Wert der einen Variablen, ändern sich alle anderen, die auf den gleichen Speicherbereich verweisen, automatisch mit.

Um dies zu erreichen, wird zunächst auf dem üblichen Wege eine Variable angelegt. Alle weiteren Variablen werden so angelegt, dass sie eine Referenz auf die erste Variable enthalten. In PHP wird dazu dem Namen der Variablen, auf die eine Referenz erzeugt werden soll, ein Kaufmanns-Und (&) vorangestellt. Diese Art der Zuweisung wird als Referenzzuweisung bezeichnet.

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Register
Die Speicherzellen, die dem Prozessor direkt angegliedert sind, damit dieser auf Daten operieren kann.

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Relation
Eine Tabelle in einer relationalen Datenbank wird als Relation bezeichnet. Sie besteht aus einer oder mehreren Spalten (Attribute), in denen jeweils nur Daten desselben Datentyps abgelegt werden können. Jede Zeile der Tabelle stellt einen Datensatz in der Relation dar, der als Tupel bezeichnet wird.

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Relationenschema
Fasst man alle Spaltenüberschriften (Namen der Attribute) einer Relation zusammen, nennt man dies das Relationenschema dieser Relation. Es gibt also an, welche Datentypen die Datensätze (Tupel) einer Relation umfassen.

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Request
siehe HTTP-Request

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Response
siehe HTTP-Response

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Response-Code
Jeder HTTP-Response, auch Statuscode genannt, ist mit einer Kennnummer versehen, die den Inhalt klassifiziert. Anhand dieser Kennnummer, die als Response-Code bezeichnet wird, kann schnell identifiziert werden, ob Probleme bei einem HTTP-Request aufgetreten sind. Einige typische Response-Codes sind:

  • 200: Anfrage war erfolgreich
  • 404: Seite konnte nicht gefunden werden
  • 500: Interner Fehler beim Server


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Root
siehe Wurzelverzeichnis

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Rückgabewert
Das Ergebnis einer Funktion oder Methode, das an die aufrufende Funktion oder Methode zur weiteren Verarbeitung zurückgeliefert wird.

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Rückwärtsreferenz
Für jeden Unterausdruck, der in einem Suchmuster definiert ist, wird automatisch eine laufende Nummer vergeben, mit der im weiteren Verlauf des Suchmusters auf den jeweiligen Unterausdruck zugegriffen werden kann. Diese laufende Nummer wird als Rückwärtsreferenz (engl.: back-reference) bezeichnet.

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Schleife
Eine Schleife, auch Wiederholschleife genannt, ist eine Steueranweisung, die einen Codeabschnitt solange wiederholt, bis eine bestimmte Bedingung erfüllt ist.

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Schlüssel (MySQL)
Als Schlüssel werden diejenigen Spalten (Attribute) einer Tabelle (Relation) bezeichnet, mit denen sich ein einzelner Datensatz (Tupel) eindeutig identifizieren lässt. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass ein bestimmter Wert für einen Schlüssel in der Tabelle nur ein einziges Mal auftreten darf. Ein Schlüssel kann auch aus mehreren Attributen bestehen, beispielsweise in der Kombination aus Vor- und Nachname.

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Schlüsselwort
In jeder Programmiersprache existieren Wörter, die eine spezielle Bedeutung für die Programmiersprache selbst besitzen. Dies sind zum Beispiel Steueranweisungen wie while oder for. Sie werden als Schlüsselwörter bezeichnet und können nicht als Bezeichner für Variablen, Konstanten oder Funktionen verwendet werden.

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Schnittstelle
Als Schnittstelle wird allgemein derjenige Teil einer Softwarekomponente bezeichnet, der für andere Komponenten oder einen Anwender sichtbar oder erreichbar ist.

Im Kontext Funktionen wird der Funktionskopf als Schnittstelle einer Funktion bezeichnet, weil er die nach außen sichtbaren Elemente einer Funktion beinhaltet.

Im Zusammenhang mit Datenbanken ist das Datenbankmanagementsystem (DBMS) die Schnittstelle zwischen Anwendungen und Datenbanken.

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Sekundärschlüssel
Zusätzlich zum Primärschlüssel kann das Datenbankmanagementsystem für weitere Attribute ebenfalls Indexstrukturen erzeugen. Diese Attribute werden Sekundärschlüssel genannt. Es kann jedes beliebige Attribut als Sekundärschlüssel verwendet werden, selbst wenn es identische Werte in verschiedenen Datensätzen annimmt und deshalb als Primärschlüssel gar nicht in Frage kommt.

Der zu einem Sekundärschlüssel gehörende Index heißt Sekundärindex. Ein Sekundärindex wird vor allem dort verwendet, wo ein Attribut als Fremdschlüssel dient.

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Selektion
Die Ausgabe bestimmter Zeilen einer Tabelle wird in der Sprache der relationalen Datenbanken als Selektion bezeichnet.

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Serialisierung
Um Daten zu speichern oder zu übertragen, müssen diese in ein dazu geeignetes Format gebracht werden. Dieser Prozess wird Serialisierung genannt.

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Server
Als Server wird ein Rechnersystem bezeichnet, das bestimmte Dienste anbietet. Dasjenige System, das die Dienste nutzt, heißt in dieser Terminologie Client. Bekannte Servertypen sind beispielsweise Webserver, Datenbankserver wie der MySQL-Server und Mailserver.

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Session
Eine Session (deutsch: Sitzung) bezeichnet eine stehende Verbindung zwischen Client und Server. Das bedeutet, dass der Server den Client für den Zeitraum der Session eindeutig identifizieren kann und dass die Daten, die während einer Session erzeugt werden, für die Dauer der Session erhalten bleiben. Die Session beginnt mit der Anmeldung (Login) und endet mit der Abmeldung (Logout). Die Begriffe Session und Sitzung werden gleichrangig benutzt.

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Session Hijacking
Beim Session Hijacking (deutsch: Sitzungsentführung) übernimmt ein Angreifer eine bestehende Session, um sich beispielsweise Zugang zu passwortgeschützten Bereichen einer Webanwendung zu verschaffen. Dies ist deshalb möglich, weil Client und Server eine Sitzung ausschließlich anhand der Session-ID identifizieren. Kann der Angreifer diese ermitteln oder erraten, so kann er diese verwenden, um die Sitzung zu übernehmen.

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Session-ID
Jede Session bekommt eine eindeutige Kennung zugewiesen, die Session-ID. Dadurch ist es möglich, eine bestehende Sitzung wieder aufzunehmen, wenn in der der Sitzung zugrunde liegende Kommunikationsschicht entweder keine dauerhafte Verbindung vorgesehen ist (wie bei HTTP) oder diese unterbrochen wird.

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Sessioncookie
Die Session-ID muss bei jedem HTTP-Request innerhalb einer Session an den Server mitgeliefert werden. Dazu wird sie in einem Cookie abgelegt, dem Sessioncookie. Dieser wird bei jedem Aufruf automatisch ausgelesen und so die Session-ID übertragen.

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Sessiondaten
Für jede Session legt PHP automatisch ein Array $_SESSION an. In diesem werden alle zur Session gehörenden Daten abgelegt, sodass sie bei aufeinanderfolgenden Aufrufen weiterhin zur Verfügung stehen. Das Array $_SESSION und die Session-ID bilden zusammen die Sessiondaten.

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Sessionvariable
Im Kontext Session wird ein einzelner Eintrag im Array $_SESSION als Sessionvariable bezeichnet.

Siehe auch Sessiondaten

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Setter
Methoden, deren einzige Aufgabe darin besteht, den Wert eines nach außen nicht sichtbaren Attributs zu setzen.

Siehe auch Getter

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SGML
SGML (Standard Generalized Markup Language) ist eine Metasprache, mit deren Hilfe man Auszeichnungssprachen wie HTML definieren kann.

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Shell
Die Shell ist eine Benutzerschnittstelle unter UNIX, vergleichbar mit der Eingabeaufforderung unter Windows.

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Signatur (Methode)
siehe Methodenkopf

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Sitzung
siehe Session

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Sitzungscookie
siehe Sessioncookie

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Sitzungsdaten
siehe Sessiondaten

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Sonderzeichen
Als Sonderzeichen werden allgemein solche Zeichen benannt, die nicht Teil des Alphabets sind. Es existiert keine einheitliche Definition des Begriffs. Bei strenger Auslegung werden bereits Umlaute wie ä, ö, ü oder ß als Sonderzeichen aufgefasst, bei weiterer Auslegung gehören beispielsweise Satzzeichen noch zu den regulären Zeichen.

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Sprache, typfreie
Wird bei Variablen der Datentyp durch die Programmiersprache automatisch bestimmt und nicht durch den Programmierer, so nennt man die (Programmier-)Sprache typfrei.

Siehe auch automatische Typumwandlung

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Sprache, typisierte
Wird der Datentyp einer Variablen nicht durch die Programmiersprache, sondern explizit durch den Programmierer festgelegt, spricht man von einer typisierten (Programmier-)Sprache.

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Sprachelement
siehe Direktive

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SQL
SQL ist eine Datenbanksprache für relationale Datenbanken. Mit ihr ist es möglich, Relationen zu definieren und Relationeninhalte abzufragen, hinzuzufügen, zu manipulieren und zu löschen. Der Name SQL ist ein eigenständiger Begriff, der jedoch häufig als Abkürzung für Structured Query Language (deutsch: Strukturierte Abfragesprache) interpretiert wird.

Das Datenbanksystem MySQL verwendet SQL als Abfragesprache, aber auch andere Systeme wie der Microsoft SQL Server oder Oracle.

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SQL-Injection
Bei der SQL-Injection (deutsch: Einschleusen von SQL-Abfragen) werden Formulardaten durch einen Angreifer derart manipuliert, dass die daraus erzeugte dynamische Abfrage an den MySQL-Server Aktionen ausführt, die vom PHP-Entwickler nicht vorgesehen waren. Der Angreifer macht sich dabei die ungeprüfte Übernahme von Formulardaten zunutze.

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SSL
SSL (Secure Sockets Layer) ist ein Verschlüsselungsprotokoll für die Datenübertragung im Internet. Es wird hauptsächlich von Webservern eingesetzt, um die Übertragung sicherheitskritischer Daten zwischen Client und Server zu ermöglichen.

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Statuscode
siehe Response-Code

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Steueranweisung
Eine Steueranweisung ist eine spezielle Anweisung, mit deren Hilfe sich der Programmfluss ändern bzw. steuern lässt. Sie ermöglicht es, anhand vorher festgelegter Bedingungen

  • zwischen alternativen Programmteilen auszuwählen (Verzweigung mit if),
  • Programmteile mehrfach auszuführen (Schleife mit while oder for),
  • die Ausführung eines Programmteils vorzeitig abzubrechen (break-Anweisung).


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String
siehe Zeichenkette

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String-Operator
siehe Zeichenkettenoperator

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Suchmuster
Ein Suchmuster, auch Pattern genannt, bildet die zentrale Komponente eines regulären Ausdrucks. Es besteht aus einer Folge von Zeichen und Metazeichen und beschreibt, welche Zeichen und Zeichenfolgen in der zu prüfenden Zeichenkette erlaubt oder verboten sind.

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Syntaxhervorhebung
Die Eigenschaft einer Entwicklungsumgebung, die verschiedenen Elemente einer Programmiersprache wie beispielsweise Schlüsselwörter, Variablen oder Konstanten farblich hervorzuheben, wird als Syntaxhervorhebung oder Syntaxhighlighting bezeichnet.

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Tabelle
siehe Relation

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Tag
Diejenigen Elemente, die in HTML der Strukturierung des Inhalts sowie der Beschreibung seines Aussehens dienen, heißen Tags (engl.: Anhängeschildchen). Kurz gesagt, sind alle Elemente in HTML, die nicht Inhalte sind, Tags und deren Optionen.

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TCP
TCP (Transmission Control Protocol) ist ein Protokoll, mit dem auf paketvermittelnden Netzwerken wie dem Internet scheinbare Verbindungen realisiert werden können. Dazu werden alle übertragenen Pakete mit einer fortlaufenden Sequenznummer versehen. Die Pakete werden vom Empfänger quittiert, sodass der Sender feststellen kann, ob Pakete auf dem Weg verloren gegangen sind. Diese werden erneut übertragen, bis die Übertragung erfolgreich war.

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Terminal
Der Begriff Terminal beschreibt ursprünglich einen mit nur sehr wenigen Ressourcen ausgestatteten Rechner, dessen einzige Aufgabe darin bestand, eine Benutzerschnittstelle zu einem Terminalserver bereitzustellen. Heute ist mit dem Begriff meist die Eingabeaufforderung gemeint.

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Tupel
In relationalen Datenbanken stellt jede Zeile einer Relation einen Datensatz dar, der als Tupel bezeichnet wird.

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Type Hinting
Anders als bei elementaren Datentypen kann PHP bei Objekten keine automatische Typkonvertierung vornehmen, weil Objekte unterschiedlicher Klassen im Regelfall gar nicht kompatibel zueinander sind. Aus diesem Grund bietet PHP ab Version 5 die Möglichkeit, den Objekttyp (also die Klasse) von Objekten, die als Argument an Methoden übergeben werden, festzulegen. Dazu wird im Methodenkopf vor dem Parameter zusätzlich der Name der Klasse angegeben, die erwartet wird. Dieses Vorgehen wird Type Hinting (deutsch: Hinweis für den Typ geben) genannt.

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Typumwandlung
Wird ein Wert eines bestimmten Datentyps in einen Wert eines anderen Datentyps konvertiert, so spricht man von einer Typumwandlung. So können beispielsweise Fließkommazahlen durch Rundung in Ganzzahlen konvertiert werden.

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Typumwandlung, automatische
Passen die Datentypen zweier Variablen bei Berechnungen oder Zuweisungen nicht zueinander, wird in PHP eine automatische Typumwandlung vorgenommen. Das bedeutet, dass der Wert mindestens einer der Variablen so konvertiert wird, dass die gewünschte Operation mit der zweiten Variablen durchgeführt werden kann. Soll beispielsweise eine Variable, die eine Fließkommazahl enthält, auf eine Zeichenkette addiert werden, so kann versucht werden, den Inhalt der Zeichenkette zunächst als Zahl zu interpretieren, um dann die Addition auszuführen.

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Überschreiben
Ein wesentliches Konzept der objektorientierten Programmierung besteht darin, dass in Kindklassen eigene Versionen von ererbten Methoden angeboten werden können. Dieser Vorgang wird als Überschreiben bezeichnet. Beim Aufruf der Methode wird immer die überschriebene Version verwendet.

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Ubuntu
Eine weitverbreitete Linux-Distribution ist Ubuntu. Der Name bedeutet auf Zulu in etwa Menschlichkeit und soll das Ziel zum Ausdruck bringen, eine möglichst einfach zu bedienende Oberfläche für Linux zur Verfügung zu stellen. Die Distribution ist trotz ihrer einfachen Bedienbarkeit sehr stabil und wird daher sowohl auf Desktopcomputern als auch Servern breitflächig eingesetzt.

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Unicode
siehe UTF8

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Union (MySQL)
siehe Vereinigung (MySQL)

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UNIX
Die ursprüngliche Version des Betriebssystem UNIX wurde im Jahr 1969 entwickelt und war eines der ersten Systeme, an dem mehrere Nutzer gleichzeitig über das Netzwerk arbeiten konnten. Es existiert mittlerweile eine Vielzahl von Ablegern (Derivate) und UNIX-ähnlichen Systemen (Unixoide) wie beispielsweise Linux. Die Philosophie von UNIX lässt sich mit drei einfachen Leitsätzen formulieren:

  • Schreibe Computerprogramme so, dass sie nur eine Aufgabe erledigen und diese gut machen.
  • Schreibe Programme so, dass sie zusammenarbeiten.
  • Schreibe Programme so, dass sie Textströme verarbeiten, denn das ist eine universelle Schnittstelle.


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Unterausdruck
Soll nur für einen Teil eines Suchmusters eine Alternativauswahl bereitgestellt werden, so wird dieser Abschnitt in runden Klammern eingeschlossen und als Unterausdruck bezeichnet.

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URL
Allgemein dient eine URL (Uniform Resource Locator) dazu, eine beliebige Ressource in einem Netzwerk zu identifizieren. Da URLs im WWW meist dazu verwendet werden, Webseiten zu adressieren, wird der Begriff URL häufig mit dem Begriff Webadresse gleichgesetzt. In diesem Fall umfasst eine URL die folgenden Bestandteile:

  • Protokollbezeichner http, gefolgt von einem Doppelpunkt und zwei Schrägstrichen (://),
  • optional einen Nutzernamen und ein durch Doppelpunkt (:) davon abgegrenztes Passwort, gefolgt von dem At-Symbol (@),
  • IP-Adresse oder DNS-Name des Rechners, auf dem sich die Webseite befindet,
  • optional und durch einen Doppelpunkt (:) vom Rechnernamen abgegrenzt eine Portnummer, unter der der Webserver kontaktiert werden soll,
  • absoluter Pfad, beginnend mit einem Schrägstrich (/), unter dem die Webseite erreichbar ist,
  • Namen der Webseite,
  • optional eine Liste von Parametern, die vom Namen der Webseite durch ein Fragezeichen (?) abgegrenzt werden.


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UTF8
Der Zeichensatz UTF8 (Universal Character Set Transformation Format)), oft auch Unicode genannt, ist eine Vereinbarung zur Darstellung von Zeichen als Zahlen zwischen ein und vier Byte Länge. Er ist zu ASCII vollständig abwärtskompatibel, sodass die ersten 127 Kodierungen von UTF8 mit denen von ASCII identisch sind. UTF8 löst ASCII als den meistgenutzten Zeichensatz im Internet ab.

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Variable
Eine Variable ist ein Platzhalter für Daten. Sie dient dazu, Werte im Hauptspeicher abzulegen und auf diesen Operationen auszuführen. Sie hat stets einen Datentyp, der festgelegt, welche Art von Werten gespeichert werden können.

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Variable, globale
Eine Variable, die außerhalb von Funktionen definiert wird, kann prinzipiell von jeder Stelle des Skripts heraus erreicht werden. Man bezeichnet sie daher als globale Variable. Nutzt man allerdings in einer Funktion eine Variable, so wird diese automatisch lokal angelegt. Mit Hilfe des Schlüsselworts global wird dieses Verhalten unterbunden und der PHP-Interpreter stattdessen aufgefordert, nach einer globalen Variablen zu suchen, die den entsprechenden Namen trägt.

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Variable, lokale
Eine Variable, die innerhalb einer Funktion definiert wird, kann auch nur dort gelesen und manipuliert werden. Außerhalb der Funktion ist sie nicht sichtbar. Man bezeichnet sie daher als lokale Variable.

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Variable, superglobale
Eine superglobale Variable ist in PHP von jeder Stelle eines Skripts aus erreichbar. Im Unterschied zu globalen Variablen ist sie stets auch innerhalb von Funktionen sichtbar, ohne dass das Schlüsselwort global verwendet werden muss. Ein Beispiel für eine superglobale Variable ist das von PHP im Rahmen einer Session automatisch angelegte Array $_SESSION.

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Verbund
Ein Verbund oder Join (Schlüsselwort: JOIN) basiert auf einer Operation, die in der Mathematik als kartesisches Produkt oder Kreuzprodukt bezeichnet wird. Das bedeutet, dass aus den Datensätzen zweier Tabellen eine neue Tabelle erzeugt wird, die alle Datensätze enthält, die man durch Kombination jeweils eines Datensatzes aus der ersten Tabelle mit einem aus der zweiten Tabelle erhält.

Verbundoperationen, die mit einer USING-Klausel die Werte von Fremdschlüsseln berücksichtigen, werden als natürlicher Verbund oder Natural Join (Schlüsselwort: NATURAL JOIN) bezeichnet. Das Kreuzprodukt nennt man zur Differenzierung Cross Join (Schlüsselwort: CROSS JOIN).

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Vereinigung (MySQL)
In SQL können mit Hilfe der UNION-Klausel die Ergebnistabellen mehrerer Abfragen zu einer gemeinsamen Tabelle zusammengefasst werden, sofern alle Tabellen dieselben Attribute aufweisen. Die Ergebnistabelle beinhaltet alle Datensätze, die in mindestens einer der Ausgangstabellen auftreten. Dopplungen werden eliminiert, wenn nicht das Schlüsselwort ALL an die UNION-Klausel angehängt wird.

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Vereinigungsoperator
siehe Zeichenkettenoperator

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Vererbung
Ein zentrales Konzept der objektorientierten Programmierung ist die Vererbung: Neue Klassen können als Erweiterung vorhandener Klassen erstellt werden. Die neue Klasse übernimmt alle Attribute und Methoden der bestehenden Klasse und kann diese nach Belieben um eigene Attribute und Methoden erweitern.

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Vergleich
Vergleiche werden insbesondere bei der Programmflusssteuerung benötigt, also bei Verzweigungen und Schleifen. Mit ihrer Hilfe wird geprüft, ob bestimmte zu erwartende Bedingungen vorliegen. Technisch betrachtet sind Vergleiche Operatoren, denn sie haben einen Wert. Dieser ist genau dann true, wenn der Vergleich richtig ist, ansonsten ist er false.

Siehe auch Vergleichsoperator

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Vergleichsoperator
Ein Vergleichsoperator vergleicht zwei Ausdrücke miteinander. Es existieren insgesamt acht Vergleichsoperatoren:

Auflistung der Vergleichsoperatoren
Operator Vergleich
< kleiner als
> größer als
<= kleiner oder gleich
>= größer oder gleich
== gleich
!= nicht gleich
=== strikt gleich/identisch
!=== strikt ungleich/nicht identsich


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Verknüpfung, bitweise
Binärzahlen können nicht nur als Ganzzahlen interpretiert werden, sondern ebenso als Menge von Bits. Operationen, die jedes Bit einer Binärzahl isoliert betrachten und dieses manipulieren, werden als bitweise Operationen oder bitweise Verknüpfungen bezeichnet. Dazu zählen unter anderem:

  • UND-Verknüpfung, bei der jedes Bit des Ergebnisses genau dann den Wert 1 aufweist, wenn beide Ausgangszahlen an dieser Stelle ebenfalls den Wert 1 besitzen.
  • ODER-Verknüpfung, bei der jedes Bit des Ergebnisses genau dann den Wert 1 aufweist, wenn mindestens eine der beiden Ausgangszahlen an dieser Stelle den Wert 1 besitzt.


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Verknüpfung, logische
Eine logische Verknüpfung verknüpft Wahrheitswerte miteinander und liefert als Ergebnis wieder einen Wahrheitswert.

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Verschlüsselung
Bei der Verschlüsselung werden Daten in eine für Außenstehende nicht interpretierbare Form gebracht, um diese vor unbefugtem Zugriff Dritter zu schützen. Die Entschlüsselung ist nur für denjenigen möglich, der die dazu notwendige Information und den verwendeten Verschlüsselungsalgorithmus kennt.

Bei der symmetrischen Verschlüsselung verwenden Sender und Empfänger einen gemeinsamen, vorab vereinbarten geheimen Schlüssel. Dieser sollte so gewählt sein, dass er durch Dritte nicht erraten oder ermittelt werden kann.

Bei der asymmetrischen Verschlüsselung wird ein Schlüsselpaar verwendet. Jeder Teilnehmer besitzt einen öffentlichen Schlüssel, der für alle verfügbar ist. Mit diesem Schlüssel können Nachrichten an den Teilnehmer verschlüsselt werden. Er selbst besitzt einen zu seinem öffentlichen Schlüssel passenden privaten Schlüssel, mit dem nur er die Nachricht wieder entschlüsseln kann.

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Verzeichnis
siehe Wurzelverzeichnis

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Verzweigung
Die Verzweigung ist eine Steueranweisung, die dazu dient, anhand einer Bedingung zwischen der Ausführung zweier Codeblöcke zu entscheiden. Ist die Bedingung erfüllt, wird der eine Codeblock ausgeführt, ansonsten der andere. In den meisten Programmiersprachen und auch in PHP wird die Verzweigung mit dem Schlüsselwort if eingeleitet.

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Virtualisierung
Allgemein bezeichnet der Begriff Virtualisierung Vorgehensweisen, mit denen der Nutzer von den Ressourcen eines Rechners (Arbeitsspeicher, Prozessor) durch Einfügen von standardisierten Schnittstellen, die zum Teil hardwareseitig implementiert sind, getrennt wird. Dadurch wird es möglich, Ressourcen unter mehreren Nutzern aufzuteilen, zu verlagern oder durch andere Ressourcen zu ersetzen. In der Praxis wird der Begriff meist dort verwendet, wo auf einem einzelnen Rechnersystem mehrere virtuelle Systeme parallel laufen, die keine Kenntnis voneinander und keinen Zugriff aufeinander besitzen. Die virtuellen Systeme treten nach außen vollständig unabhängig voneinander auf und können beispielsweise auch unterschiedliche IP-Adressen besitzen.

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Vorzeichenbit
Um negative Zahlen darstellen zu können, wird das höchstwertige Bit einer Binärzahl als Vorzeichen interpretiert. Ist es gesetzt, ist die Binärzahl negativ, ansonsten positiv.

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Wahrheitstabelle
Zur besseren Übersicht werden die logischen Verknüpfungen in einer Wahrheitstabelle dargestellt: Für jeden Operanden und für das Ergebnis ist jeweils eine Spalte vorgesehen. In die Tabelle werden zeilenweise alle möglichen Kombinationen von Eingangswerten und das dazu gehörende Ergebnis geschrieben.

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Wahrheitswert
Werte, die entweder wahr (true) oder falsch (false) sein können, werden Wahrheitswerte genannt. Zu Ehren des Mathematikers George Boole (1815-1864) bezeichnet man sie auch als Boolesche Werte (engl: Boolean).

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Webbrowser
Als Webbrowser (von to browse, deutsch: stöbern) wird das auf dem Rechner des Nutzers installierte Programm bezeichnet, mit dessen Hilfe er Webserver kontaktieren und von diesen Webseiten abfragen kann. Der Browser interpretiert den vom Webserver erhaltenen HTML-Quelltext und stellt dem Nutzer die Webseite dar.

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Webfarbe
Als Webfarben werden die Farbdarstellungen bezeichnet, die zur Gestaltung von Webseiten verwendet werden können. Man unterscheidet drei verschiedene Varianten zur Benennung einer konkreten Farbe: vordefinierte Farbnamen, dezimale RGB-Komponentendarstellung und die hexadezimale Farbdefinition. Am weitesten verbreitet ist die durch das Rautezeichen (#) eingeleitete hexadezimale Darstellung von Farben, bei der eine Farbe durch drei aufeinanderfolgende zweistellige Hexadezimalzahlen beschrieben wird. Diese geben jeweils den Rot-, Grün-, und Blauanteil der Farbe an.

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Webserver
Ein Webserver dient der Veröffentlichung von Inhalten im Internet. Er lädt auf Anfrage HTML-Seiten aus dem lokalen Dateisystem oder führt Skripte wie PHP zur Erzeugung dynamischer Webseiten aus. Der resultierende HTML-Code wird an den anfragenden Client gesendet. Im Kontext Internet werden Webserver oft verkürzt als Server bezeichnet.

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Weiterleitung
Im Rahmen von HTTP ist es möglich, den Browser des Benutzers dazu aufzufordern, statt der aufgerufenen Seite eine andere Seite zu laden. Diesen Vorgang nennt man Weiterleitung (engl.: Redirect).

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Wertzuweisung
Die Zuweisung, die einer Variablen den Wert eines Ausdrucks zuweist, heißt Wertzuweisung.

Siehe auch Referenzzuweisung

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Wiederholschleife
siehe Schleife

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Wurzelverzeichnis
Dateien sind - meist persistente - Datenspeicher auf einem Datenträger. Sie speichern zusammengehörige Daten unter einem eindeutigen Namen ab. Auf Datenträgern wie Festplatten oder CD-ROMs werden Dateien in Verzeichnissen (Ordnern) organisiert. Ein Verzeichnis kann weitere Verzeichnisse und Dateien enthalten. Das "oberste" Verzeichnis der daraus entstehenden Baumstruktur wird als Wurzelverzeichnis (engl.: root directory) oder Stammverzeichnis bezeichnet, im Fachjargon auch als Root.

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xfce
xfce ist eine grafische Benutzerschnittstelle unter Linux, die nur wenig Prozessorleistung und Arbeitsspeicher in Anspruch nimmt. Deshalb komm xfce auch beispielsweise auf Mobilgeräten zum Einsatz.

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XML
XML (Extensible Markup Language) ist eine Sprache, mit deren Hilfe sich hierarchisch organisierte Daten beschreiben und speichern lassen. Ähnlich wie in HTML werden zur Beschreibung der Daten Tags verwendet. XML wird insbesondere zum Datenaustausch über das Internet verwendet.

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XSS
siehe Cross-Site Scripting

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Zählschleife
Eine Zählschleife ist eine Schleife, bei der ein Zähler mitläuft. Dieser kann als Variable innerhalb der Schleife verwendet werden. Die Schleife läuft solange, bis der Zähler eine bestimmte Abbruchbedingung erfüllt, also beispielsweise einen bestimmten Zielwert erreicht hat. In den meisten Programmiersprachen und auch in PHP werden Zählschleifen durch das Schlüsselwort for eingeleitet.

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Zählvariable
Die Variable, in der der Zähler einer Zählschleife abgelegt wird.

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Zeichenkette
In einer Zeichenkette, auch String genannt, können beliebige Zeichen aus dem aktuell verwendeten Zeichensatz wie Buchstaben, Ziffern und Sonderzeichen gespeichert werden. In der Regel werden Zeichenketten dazu verwendet, um Texte zu speichern.

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Zeichenkettenoperator
Der Zeichenkettenoperator (.), auch String-Operator (deutsch: Zeichenkettenoperator) oder Vereinigungsoperator genannt, wird dazu verwendet, um eine Zeichenkette aus mehreren Teilstücken zusammenzusetzen.

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Zeichenklasse
In Suchmustern definiert eine Zeichenklasse eine Liste gültiger Zeichen für die Prüfung von Zeichenketten.

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Zeichensatz
Rechner speichern Zeichen intern in Form von Ganzzahlen. Ein Zeichensatz gibt an, durch welche Ganzzahl welches Zeichen repräsentiert wird. Gleichzeitig wird dadurch festgelegt, welche Zeichen überhaupt interpretiert werden können.

Ältere Zeichensätze wie ASCII nutzen zur Kodierung nur ein Byte je Zeichen und können daher maximal 256 unterschiedliche Zeichen kodieren. Um die Vielzahl der möglichen internationalen Schriftzeichen zu kodieren, reichen solche Zeichensätze nicht aus, sodass mehrere unterschiedliche Zeichensätze benötigt werden. Neuere Zeichensätze wie UTF8 verwenden ein bis vier Byte je Zeichen und können daher wesentlich mehr Zeichen (bei UTF8 sind es 1114112 Zeichen) kodieren.

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Zeitstempel
Sekundengenaue Datumsangaben werden von PHP intern als Ganzzahl gespeichert. Diese Zahl wird als Zeitstempel bezeichnet und gibt an, wie viele Sekunden seit 00:00 Uhr Weltzeit am 01.01.1970 bis zu der gespeicherten Zeit vergangen sind.

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Zuweisung
Die Operation, bei der der Wert einer Variablen durch den Wert einer anderen Variablen oder den Rückgabewert einer Funktion bzw. Methode oder einen beliebigen anderen Ausdruck bestimmt und gesetzt wird, heißt Zuweisung. Der Zuweisungsoperator ist das Gleichheitszeichen (=).

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Zuweisung, bedingte
Die bedingte Zuweisung besteht neben der Variablen, der ein Wert zugewiesen werden soll, aus einer Bedingung und zwei Ausdrücken. Ist die Bedingung erfüllt, wird der Variablen der Wert des ersten Ausdrucks zugewiesen. Ist sie nicht erfüllt, erfolgt die Zuweisung des Werts des zweiten Ausdrucks. Die bedingte Zuweisung wird in PHP wie folgt verwendet:

$<variable>=<Bedingung>?<Ausdruck1>:<Ausdruck2>;

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Zuweisung, ternäre
siehe bedingte Zuweisung

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Zuweisung, zusammengesetzte
Die zusammengesetzte Zuweisung ist eine Kurzschreibweise, die dazu dient, den Wert einer Variablen auf Basis ihres vorherigen Werts und eines weiteren Ausdrucks zu manipulieren:

  • Ermittle den Wert des Ausdrucks.
  • Verknüpfe diesen Wert mit dem Wert der Variablen.
  • Speichere das Ergebnis wieder in der Variablen.


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Zuweisungsoperator
siehe Zuweisung

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