Projektmanagement - Grundkurs zur Planung und Steuerung von Projekten
5. Die Projektabschlussphase (Demo)
5.2 Die Abschlusspräsentation des Projekts

Die Vorbereitung der Medien

Bei den Teilnehmern einer Präsentation wird neben dem auditiven auch der visuelle Informationskanal angesprochen, wodurch die Fähigkeit der Informationsaufnahme deutlich gesteigert werden kann. Viele Menschen nehmen visuelle Informationen schneller auf und können diese auch besser speichern als das gesprochene Wort. Durch erläuternde Grafiken können komplexe Inhalte häufig besser dargestellt werden als durch längere Ausführungen.
 
 
Abbildung: Präsentation und Informationsaufnahme Beschreibung der Abbildung
Abbildung: Präsentation und Informationsaufnahme
 
 
Wichtiger Hinweis im Lehrtext:
Hinweis
Der Medieneinsatz und die Visualisierung sind allerdings nicht Mittel zum Zweck, sondern dienen der Vermittlung des Inhalts. Setzen Sie deshalb die Medienunterstützung gezielt ein. Die Medien sollen nicht mit Ihrem Vortrag konkurrieren, sondern ihn verständlicher machen. Und außerdem gilt: Weniger ist mehr. Also verzichten Sie beispielsweise auf eine überfrachtete "Folienflut".
 
Zur Präsentation eignen sich verschiedene Medien. Als Projektionsmedium für Ihren Vortrag dient in der Regel ein Beamer, daneben gibt es auch noch den Overheadprojektor. Für eine lebendige Ergebnisdarstellung "aus der Hand" nutzen Sie Flipchart oder Pinwand.
 
Empfehlenswert ist eine gezielte Kombination mehrerer Medien. So können beispielsweise Folien (Beamer) für die detaillierte Inhaltsvermittlung und Flipcharts (oder Pinwand) für den Überblick und die komprimierte Zusammenfassung der Ergebnisse eingesetzt werden.
 
Als Präsentationsrechner benötigen Sie einen lokalen Personalcomputer oder einen Laptop, auf dem die Präsentation abläuft, und eine Präsentationsfläche (Leinwand). An den Präsentationsrechner muss ein Beamer anzuschließen sein. Informieren Sie sich im Vorfeld unbedingt über die technischen Gegebenheiten am Ort der Präsentation:
 
  • Wird ein Rechner bereitgestellt? Wenn ja, welches Betriebssystem ist installiert?
  • Ist die richtige Präsentationssoftware in der richtigen Version installiert?
  • Können CD-ROM oder ein USB-Speicherstift zum Überspielen der Präsentation verwendet werden?
  • Ist gegebenenfalls ein Internet- bzw. WLAN-Zugang vorhanden?
 
 
Wichtiger Hinweis im Lehrtext:
Hinweis
Wir empfehlen Ihnen, die Präsentation in jedem Fall vor Ort einmal auszuprobieren.