Glossar
Glossar - Auswahl
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Das Semikolon dient in vielen DBMS zum Abschluss von SQL-Statements.

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Abfrage, ad hoc
Ad hoc oder dynamische Abfragen sind Abfragen an eine Datenbank, die händisch per SQL-Client ad hoc formuliert und abgeschickt werden.

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Abfrage, dynamische
Siehe Abfrage, ad hoc

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Abfrage, skalare
Eine Abfrage, die einen einzelnen Wert zurückgibt, nennt man skalar.

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Abfrage, Tabellenabfrage
Eine Abfrage, die eine ganze Tabelle als Wert zurückgibt, nennt man Tabellenabfrage.

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Abfrage, Zeilenabfrage
Eine Abfrage, die eine Tabellenzeile als Wert zurückgibt, nennt man Zeilenabfrage.

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ACCESS
Access ist ein einfaches, kleines Datenbankmanagementsystem von Microsoft für Einzelplatzanwendungen.

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ACID
ACID (engl. für: Säure) ist ein Akronym, um die allgemeinen Kennzeichen einer Transaktion zu charakterisieren. Die Buchstaben stehen für:

A = Atomicity: Atomarität, Atomzahl im Molekül
C = Consistency: Konsistenz, Folgerichtigkeit, Übereinstimmung
I = Isolation: Isolation, Entkopplung, Abriegelung
D = Durability: Dauerhaftigkeit, Lebensdauer, Widerstandsfähigkeit

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American National Standards Institute
Das American National Standards Institute (ANSI) ist die US-amerikanische Standardisierungsbehörde.

http://ansi.org/

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Anomalie
Anomalien sind unerwünschte Effekte, die aufgrund fehlender oder unzureichender Normalisierung auftreten.
Es gibt Einfügeanomalien, Änderungsanomalien und Löschanomalien, je nachdem, bei welcher Operation die unerwünschten Effekte auftreten.

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ANSI
ANSI ist die Abkürzung für American National Standards Institute, die US-amerikanische Standardisierungsbehörde.

http://ansi.org/

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ANSI-Standard
Die US-amerikanische Standardisierungsbehörde ANSI veröffentlicht, ähnlich wie das Deutsche Institut für Normung e.V., Standards für alle denkbaren Bereiche der Wirtschaft und der Verwaltung. Häufig wird bei SQL vom ANSI-Standard oder "ANSI-SQL" gesprochen. Da aber seit SQL:1999 SQL eine ISO-Norm ist, sollte man diese Bezeichnungen vermeiden.

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Anwendungsprogramm
Anwendungsprogramme führen eine für den Anwender nützliche Funktion aus. Der Begriff steht im Gegensatz zu Betriebssystem, das zwar auch einen Nutzen bringt, aber nur in dem Sinne, dass es den Betrieb eines Systems erst ermöglicht. Wir benutzen den Begriff in diesem Kurs hauptsächlich für Anwendungsprogramme, die über Datenbankmanagementsysteme (DBMS) auf Datenbanken zugreifen.

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API
API ist die Abkürzung für Application Programming Interface. Ein API ist die Schnittstelle, die ein Programm anderen Programmen zur Verfügung stellt.

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Application Programming Interface
Siehe API

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Applikation
Applikation ist ein anderes Wort für Anwendungsprogramm.

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ASCII
ASCII ist eine Abkürzung für "American Standard Code for Information Interchange" (Amerikanischer Standard-Code für den Informationsaustausch). Er beschreibt einen Zeichensatz, der auf dem lateinischen Alphabet basiert. Er beschreibt die Zuordnung von digitalen Ganzzahlen zu den geschriebenen Zeichen.

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ASCII-File
ASCII-Files sind reine Textfiles im ASCII-Code.

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ASCII-Format
Das ASCII-Format ist ein 1968 entwickeltes, internationales Kodierungssystem, das mittels 7 oder 8 Bit (1 Byte) Zahlenwerte für maximal 256 Zeichen repräsentiert.

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ASE
Der Adaptive Server Enterprise ASE der Firma Sybase ist ein besonders im Finanzwesen verbreitetes transaktionales RDBMS.

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atomar
Atomar bedeutet: nicht teilbar. Es bedeutet in unserem Zusammenhang, dass Werte eines Attributs nicht auf mehrere Attribute verteilt werden können.

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Attribut
Attribute sind Eigenschaften von Entitäten oder Beziehungen. Sie beschreiben und identifizieren sie.

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Authorisation Identifier
Authorisation Identifier ist das Sicherheits- und Zugangskonzept in SQL:2008. Ein Authorisation Identifier ist ein Datenbankuser oder eine Gruppe.

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Backup
Ein Backup (engl. für: Sicherheitskopie) ist eine Sicherheitskopie eines Programms oder allgemein von Daten.

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Batch-Datei
Batch-Dateien oder Skripte sind Dateien mit aufeinander folgenden Befehlen, die Funktionen des Betriebssystems, Programme oder andere Batch-Dateien aufrufen.

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Bezeichner, eindeutiger
Ein eindeutiger Bezeichner ist ein Attribut oder eine Kombination von Attributen, die einzelne Ausprägungen eines Entitytyps eindeutig identifizieren.

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Bezeichner, künstlicher
Ein künstlicher Bezeichner ist ein Attribut oder eine Kombination von Attributen, die einzelne Ausprägungen eines Entitytyps eindeutig identifizieren und die außerdem keine Eigenschaften der Ausprägung der Wirklichkeit beschreiben, die das Entity abbildet. Ein Beispiel sind Kundennummern.

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Bezeichner, natürlicher
Ein natürlicher Bezeichner ist ein sprechendes Attribut oder eine Kombination von Attributen, die einzelne Ausprägungen eines Entitytyps eindeutig identifizieren und die außerdem eine oder mehrere Eigenschaften der Ausprägung der Wirklichkeit beschreiben, die das Entity abbildet. Ein Beispiel sind Eigennamen.

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Beziehung
Beziehungen repräsentieren die Wechselwirkungen zwischen Entitäten.

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Beziehung, exklusive
Eine exklusive Beziehung beschreibt eine Beziehung dreier Entitys untereinander, wobei ein Entity ausgezeichnet ist als dasjenige, das eine exklusive Beziehung nur zu einem der beiden anderen Entitys eingehen kann.

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Beziehung, rekursive
Eine Beziehung, die ein Entity mit sich selbst eingeht.

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Beziehung, ternäre
Eine Beziehung, die drei Entitys miteinander eingehen.

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Bit
Ein Bit ist die kleinste mögliche Informationseinheit. 1 oder 0, wahr oder falsch, schwarz oder weiß....

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BIT LARGE OBJECT
BIT LARGE OBJECT ist ein Datentyp für Bit-Strings. BLOB ist eine Abkürzung für BIT LARGE OBJECT.

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BLOB
BLOB ist eine Abkürzung für BIT LARGE OBJECT.

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C
C ist eine prozedurale Programmiersprache.

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C++
C++ ist eine objektorientierte Programmiersprache.

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Call Level Interface (CLI bzw. SQL/CLI)
Call Level Interface (CLI bzw. SQL/CLI) ist der Titel des dritten Teils des SQL:2008 ANSI-Standards. CLI beschreibt die Strukturen und Prozeduren, die benutzt werden können, um SQL-Statements aus einem Anwendungsprogramm heraus auszuführen, das in einer Standard-Programmiersprache geschrieben ist.

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Case-sensitive
Case sensitive bedeutet, dass zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden wird.

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CHAR
CHAR ist die Abkürzung für CHARACTER.

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CHAR VARYING
CHAR VARYING ist eine Abkürzung für CHARACTER VARYING.

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Character
(1) Character ist das englische Wort für Drucktype oder Buchstabe. Das Wort wird meist im Gegensatz zu Zahl benutzt, um Datentypen zu beschreiben, die Buchstaben aufnehmen. 

(2) CHARACTER ist ein Datentyp für Strings. Eine Abkürzung ist CHAR.

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CHARACTER LARGE OBJECT
CHARACTER LARGE OBJECT (CLOB) ist ein Datentyp für Strings.

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CHARACTER STRING
CHARACTER STRING ist ein Ausdruck für eine Kette von Characters/Buchstaben.

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CHARACTER VARYING
CHARACTER VARYING ist ein Datentyp für Strings. Zulässige Abkürzungen sind CHAR VARYING und VARCHAR.

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CLI
Siehe Call Level Interface

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Client
Ein Client (engl. "Kunde") ist ein Anwendungsprogramm, das in einem Netzwerk die Dienste eines Servers in Anspruch nimmt. Man spricht vom Client-Server-Modell. Der Webbrowser, den Sie gerade benutzen, ist ein Beispiel für einen Client. Er sendet bei jedem Aufruf einer Webseite eine Anfrage an einen Webserver und erhält von diesem eine Antwort.

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Client-Server-Modell
Siehe Client

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CLOB
CLOB ist eine Abkürzung für CHARACTER LARGE OBJECT.

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COBOL
COBOL ist eine prozedurale Programmiersprache.

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Codd, E. F.
Edgar F. Codd war einer der Pioniere im Bereich Datenbanken. Von ihm stammt der Artikel Relational Model of Data for Large Shared Data Banks, der die Grundlagen des relationalen Modells legte. Sie finden diesen Artikel im Internet unter der folgenden Adresse:
http://portal.acm.org/citation.cfm?id=358007

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COMMIT
Das erfolgreiche Ende einer Transaktion wird dem DBMS mit dem Befehl COMMIT bestätigt, deshalb bezeichnet man im Jargon der Datenbankfachleute das erfolgreiche Ende selbst als COMMIT.

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Compiler
Ein Programm, das aus Programmcode ein lauffähiges Anwendungsprogramm machen kann.

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CONSTRAINT
Eine in der Datenbank festgelegte Randbedingung für Daten. Es gibt im SQL-Standard verschiedene Constraints. Ein Constraint ist ein Datenbankobjekt, keine Prozedur oder Funktion und beschreibt einen Zustand, der nicht falsch werden darf. Das bedeutet, er darf entweder richtig oder unbekannt sein. Außerdem kann er "zeitweilig falsch" sein, bis zu einem Zeitpunkt, an dem das Constraint überprüft wird. Es gibt folgende Arten von Constraints:
  • UNIQUE
  • PRIMARY KEY
  • FOREIGN KEY
  • CHECK
  • NOT NULL


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CoreSQL
CoreSQL bezeichnet die Basis der Sprache SQL. Die im Core beschriebenen Sprachelemente muss jedes DBMS implementiert haben, um den Mindestanforderungen des SQL:2008-Standards zu genügen. Applikationsentwickler, die nur den CoreSQL benutzen, können sichergehen, dass ihr Code auf jedem DBMS funktioniert, das Core-kompatibel ist.

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Correlation Name
Correlation Name ist ein Aliasname für eine Tabelle (z.B. nötig beim SELF JOIN). Diese heißen im SQL-2008 Standard Correlation Names. Correlation Name ist im Standard allerdings ein etwas weiter gefasster Begriff. Im Deutschen sagt man Tupelvariablen.

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CPU
Die Central Processing Unit (CPU) ist die Rechenzentrale im Computer, in der alle zentralen Operationen durchgeführt werden.

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Data Bank
Ein veralteter Begriff für Database. Im Deutschen heißt es nach wie vor Datenbank, wohingegen das Englische das aussagekräftigere Datenbasis benutzt.

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Data Warehousing
Data Warehousing beschreibt ein System, das Daten über Geschäftsaktivitäten sammelt und auswertet, um Geschäftsentscheidungen zu unterstützen.

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DATE
DATE ist ein Datentyp der Gruppe der Zeit- und Datumsdatentypen.

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Datenbank
Wir verstehen unter einer Datenbank eine Menge von Daten, die gemäß einem Datenbankschema organisiert sind und meist in einem inhaltlichen Zusammenhang stehen: beispielsweise die Daten zu unserer Firma dvdstar.

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Datenbank, aktive
Ein Begriff für Datenbanken, die von sich aus tätig werden. Das Instrument, das sie dazu befähigt, ist der TRIGGER.

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Datenbankadministrator
Der Datenbankadministrator (DBA) installiert, verwaltet, pflegt, tunt und schützt Daten, Datenbanken und Datenbankadministrationssysteme.

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Datenbankmanagementsystem
Wir verwenden in diesem Kurs den Begriff Datenbankmanagementsystem (DBMS) für die Software, die den Zugriff auf die Daten regelt.

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Datenbankobjekt
Ein Datenbankobjekt ist eine Ausprägung der Wirklichkeit, die in der Datenbank eine ausgezeichnete Bedeutung hat. Es ist im Datenbankkatalog vorhanden und wird dort beschrieben.

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Datenbankmodellierung
Datenbankmodellierung oder Datenmodellierung bezeichnet die Entwicklung eines Datenbankschemas.

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Datenbankschema
Wir verstehen unter Datenbankschema ein Datenmodell innerhalb eines Datenbankmanagementsystems, bestehend aus Tabellen und anderen Datenbankobjekten, die meist in einem inhaltlichen Zusammenhang stehen: beispielsweise das Schema zur Datenbank unserer Firma dvdstar.

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Datenbanksession
Eine Session oder Datenbanksession ist die (meist temporäre) Verbindung eines Clients zu einer Datenbank.

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Datenbanksystem
Mit Datenbanksystem bezeichnen wir das System aus Daten, Rechner, Programmen, DBMS und Benutzern.

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Datenintegrität
Der Begriff Integrität oder Datenintegrität bedeutet, dass die Daten nicht falsch sind und mit der Wirklichkeit übereinstimmen.

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Datenintegrität, referentielle
Die referentielle Integrität beschreibt, dass Daten, wenn auf sie von anderen Daten verwiesen wird, auch existieren. Die referentielle Integrität (Beziehungsintegrität, referential integrity) ist gewahrt, wenn zu jedem Fremdschlüsselwert ein Primärschlüsselwert existiert.

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Datenintegrität, semantische
Die semantische Integrität beschreibt das Übereinstimmen der Daten mit der Wirklichkeit. Im engeren Sinne bedeutet semantische Integrität, dass die Zeichen, die ein Datum bilden, eine Bedeutung haben, die ausreichend ist, das Objekt der Wirklichkeit zu beschreiben, das sie beschreiben sollen.

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Datenmanipulation
Das Einfügen, Ändern und Löschen von Daten bezeichnet man als Datenmanipulation.

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Datetime
Datetime-Datentypen nehmen Daten auf, die Datums- oder Zeitinformationen oder beides repräsentieren.

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Datensatz
Im Allgemeinen wird mit Datensatz eine Sammlung von Daten bezeichnet, die eine bestimmte Ausprägung der Wirklichkeit beschreiben, von denen mehrere in einem übergeordneten Zusammenhang stehen, z.B. in einem Flatfile oder eine Zeile in einer Datenbanktabelle.

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Datentyp
Ein Datentyp ist in der Informatik die Zusammenfassung eines Wertebereichs mit den darauf definierten Operationen. Programmiersprachen bieten eine Grundmenge an Datentypen. Das zugrunde liegende Prinzip des jeweiligen Wertebereichs ist in den verschiedenen Sprachen identisch (zum Beispiel ganze Zahlen), der tatsächliche Wertebereich hängt aber von dem verwendeten Computertyp ab.

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Datenuntersprache
Datenuntersprache ist ein Begriff, der verdeutlichen soll, dass SQL keine Programmiersprache ist, mit der Applikationen entwickelt werden können, sondern nur zur Manipulation und Verwaltung von Daten dient.

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DBA
DBA ist eine Abkürzung für Datenbankadministrator.

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DBMS
DBMS ist eine Abkürzung für Datenbankmanagementsystem.

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DDL
DDL ist die Abkürzung für Data Definition Language, ein veralteter Begriff für die Teilmenge von SQL, die Schemamanipulationen bewirkt. Der SQL:2008-Standard spricht in diesem Zusammenhang von SQL-Schema-Statements.

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DEC
DEC ist die Abkürzung für DECIMAL.

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DECIMAL
DECIMAL ist ein Datentyp für ganze Zahlen. DEC ist die Abkürzung.

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DEFAULT
Einen Standardwert bezeichnet man auch als DEFAULT.

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Dirty Read
Dirty Read ist ein Fehler, der bei konkurrierenden Transaktionen auftreten kann.

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DML
DML steht für Data Manipulation Language und ist ein Ausdruck für die Teilmenge von SQL, die sich mit der Manipulation von Daten beschäftigt. Dieser Ausdruck findet sich nicht im SQL-Standard und sollte möglichst nicht benutzt werden.

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DOUBLE PRECISION
DOUBLE PRECISION ist ein Datentyp für reelle Zahlen.

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Dummydatensatz
Ein Dummydatensatz ist ein Datensatz mit unsinnigen Beispieldaten, der zu Testzwecken benutzt wird.

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E/R-Modellierung
Die Entity/Relationship-Modellierung oder E/R-Modellierung ist eine grafische Modellierungsmethode, mit der man recht übersichtlich die gewonnene Semantik darstellen und festhalten kann.

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Embedded SQL
Embedded SQL ist SQL-Code, der in den Programmcode in einer Hostsprache eingefügt ist. SQL wird in diesem Programmcode dafür benutzt, auf Datenbanken zuzugreifen. Der Rest des Codes in der Hostsprache formt das Anwendungsprogramm.

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Entität
Entitäten sind Gegenstände (ob körperlich oder nicht) der realen Welt, die als eindeutige Einheiten identifizierbar sind. Ob ein Gegenstand eine Entität ist oder nicht, ist eine der zentralen Entscheidungen im Entwurfsprozess.

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Entität, exlusive
Exklusive Entitäten sind Entitäten, die zwei verwandte, aber sich gegenseitig ausschließende Aspekte der Wirklichkeit in einem Entity vereinen. Beispiel: ein Kunde, der entweder natürliche Person oder Firma sein kann.

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Entity
Entity ist ein anderer Begriff für Entität.

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Entity/Relationship-Modellierung
Die Entity/Relationship-Modellierung oder E/R Modellierung ist eine grafische Modellierungsmethode, mit der man recht übersichtlich die gewonnene Semantik darstellen und festhalten kann.

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ERP-Software
Enterprise Resource Planning Software ist eine komplexe Software, die dazu dient, die Unternehmensressourcen zu erfassen und zu planen und möglichst effizient im betrieblichen Ablauf einzusetzen. Sie basiert auf umfangreichen und komplexen Datenbanken.

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evaluieren
= auswerten

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Extraktion
Eine Extraktion ist eine Funktion, bei der aus einer Eingabe ein Teil herausgelöst und dieser kleinere Teil der Eingabe als Ausgabe zurückgegeben wird.

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Feld
Ein Feld ist der Schnittpunkt einer Zeile mit einer Spalte einer Tabelle.

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Flat File
Flat File ist ein Ausdruck für Datendateien, wobei der besondere Aspekt betont wird, dass in den Datendateien keine Beschreibungen der Daten oder der Struktur der Daten vorhanden sind. Stattdessen muss ein Programm, das auf diese Flat Files zugreift, Informationen über die Daten und/oder deren Struktur haben.

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FLOAT
FLOAT ist ein Datentyp für reelle Zahlen.

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FOREIGN KEY
FOREIGN KEY ist ein CONSTRAINT, das dafür sorgt, dass ein Fremdschlüssel auch zu einem existierenden Entity führt. Diese Maßnahme dient der referentiellen Integrität.

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FORTRAN
FORTRAN ist eine prozedurale Programmiersprache.

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Fremdschlüssel
Ein Schlüssel eines anderen Entitys, der als Attribut in ein Entity aufgenommen wird, um eine Beziehung zwischen beiden Entitys zu implementieren. Fremdschlüssel ist die deutsche Übersetzung von FOREIGN KEY.

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Funktion
Funktion ist ein mathematischer Begriff, den wir hier nicht exakt definieren oder verwenden. In unserem Sinne sind Funktionen SQL-Komponenten, die z.B.:
  • Berechnungen durchführen
  • Zeichenketten manipulieren
  • Datumsangaben manipulieren etc.

Sie erwarten Argument(e) als Eingabe(n) und geben eine Ausgabe (Ergebnis, Wert) zurück

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Funktion, arithmetische
Addition, Subtraktion, Produkt und Division sowie die Restklassendivision Modulo werden als arithmetische Funktionen bezeichnet. Arithmetik im mathematischen Sinne ist synonym zu Zahlentheorie.

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Funktion, numerische
Eine numerische Funktion gibt einen Zahlenwert als Ausgabe zurück.

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Genre
Unter Genre versteht man eine Typologie, mit der Kunstwerke wie beispielsweise Filme nach dem räumlichen und zeitlichen Bezug des künstlerischen Inhalts eingeteilt werden.

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Großrechner
Ein Großrechner ist ein komplexes und großes Computersystem, das weit über die Kapazitäten eines Personal Computers hinausgeht.

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Gruppenfunktion
Eine Funktion, die auf eine Menge von Elementen angewendet wird, heißt Gruppenfunktion oder Gruppierungsfunktion.

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Gruppierungsfunktion
Gruppierungsfunktion ist ein anderer Begriff für Gruppenfunktion.

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Hardwareplattform
Mit Hardwareplattform bezeichnet man meist das System aus Computer und Betriebssystem, auf dem eine bestimmte Software läuft.

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Hostsprache
Hostsprache ist die Programmiersprache, in die SQL als Datenuntersprache eingebettet ist. In der Hostsprache werden Anwendungsprogramme programmiert, die mit Embedded SQL auf die Datenbank zugreifen.

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Identifier
Identifier sind die Namen von Datenbankobjekten. Die Abkürzung ist ID.

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Index
Der INDEX ist in vielen DBMS ein Datenbankobjekt, das den physischen Zugriff schneller macht. Der Standard beschäftigt sich nicht mit der physischen Datenorganisation, deshalb ist der INDEX dort auch nicht vorgesehen.

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Instance
Instance bedeutet Ausprägung oder Beispiel. Die Übersetzung Instanz ist irreführend.

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INT
INT ist die Abkürzung für INTEGER.

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INTEGER
INTEGER ist ein Datentyp für ganze Zahlen. Die Abkürzung ist Int.

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Integrität
Der Begriff Integrität oder Datenintegrität bedeutet, dass die Daten
  • nicht falsch sind und
  • mit der Wirklichkeit übereinstimmen.


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Integrität, referentielle
Die referentielle Integrität beschreibt, dass Daten, wenn auf sie von anderen Daten verwiesen wird, auch existieren. Die referentielle Integrität (Beziehungsintegrität, referential integrity) ist gewahrt, wenn zu jedem Fremdschlüsselwert ein Primärschlüsselwert existiert.

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Integrität, semantische
Die semantische Integrität beschreibt das Übereinstimmen der Daten mit der Wirklichkeit. Im engeren Sinne bedeutet semantische Integrität, dass die Zeichen, die ein Datum bilden, eine Bedeutung haben, die ausreichend ist, das Objekt der Wirklichkeit zu beschreiben, das sie beschreiben sollen.

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International Organization for Standardization
Die International Organization for Standardization (ISO) ist eine internationale Standardisierungsorganisation, die sich um weltweite Standards bemüht.

www.iso.org

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Interpreter
Ein Programm, das Programmcode zeilenweise abarbeitet und die darin enthaltenen Befehle ausführt.

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ISO
ISO ist die Abkürzung für International Organization for Standardization.

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JAVA
JAVA ist eine objektorientierte Programmiersprache.

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JOIN
Der JOIN ist eine Bezeichnung für die Verbindung zweier Tabellen mit dem Kreuzprodukt.

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JOIN, CROSS JOIN
Der CROSS JOIN ist das Kreuzprodukt zweier Tabellen.

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JOIN, EQUIJOIN
Beim EQUIJOIN filtert die Join-Bedingung nach der Gleichheit der Attribute.

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JOIN, INNER JOIN
Der INNER JOINS kombiniert Zeilen aus zwei Tabellen zu einer neuen Zeile, wenn die Join-Attribute in beiden Tabellen übereinstimmende Werte enthalten.

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JOIN, NATURAL JOIN
Der NATURAL JOIN ist ein EQUIJOIN, der über Attribute gleichen Namens erfolgt.

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JOIN, NON-EQUIJOIN
Beim NON-EQUIJOIN filtert die JOIN-Bedingung nicht nach der Gleichheit der Attribute.

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JOIN, OUTER JOIN
Der OUTER JOIN kombiniert wie der INNER JOIN Zeilen aus zwei Tabellen zu einer neuen Zeile, wenn die Join-Attribute in beiden Tabellen übereinstimmende Werte enthalten. Anders als beim INNER JOIN bleiben beim OUTER JOIN alle Zeilen einer Tabelle erhalten, selbst wenn im Join-Attribut der anderen Tabelle keine übereinstimmenden Werte existieren.

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JOIN, SELF-JOIN
Eine Tabelle kann mit sich selbst in einem SELF JOIN verbunden werden.

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JOIN, THETA-JOIN
Ein kartesisches Produkt, das durch eine Bedingung gefiltert wird, in der Werte von beiden beteiligten Tabellen miteinander in Beziehung gebracht werden, heißt THETA JOIN oder Θ-JOIN.

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JOIN, Θ-JOIN
Siehe JOIN, THETA-JOIN

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Kardinalität
Kardinalität ist ein Begriff aus der Mengenlehre und bezeichnet die Anzahl der Elemente einer Menge. Die Kardinalität einer Beziehung besagt, wie viele Ausprägungen eines Entitytyps auf der einen Seite der Beziehung mit wie vielen Ausprägungen eines Entitytyps auf der anderen Seite in Beziehung stehen dürfen.

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Kartesisches Produkt
Siehe Kreuzprodukt

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Klausel
Klausel ist ein Ausdruck aus der Aussagenlogik. In unserem Zusammenhang ist es einfach ein Abschnitt eines Befehls, der durch ein bestimmtes Schlüsselwort eingeleitet wird.

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Kommandozeile
Die Kommandozeile (oder Shell oder Konsole) ist die einfachste denkbare Verbindung zwischen Benutzer und Computer. Nach einem Eingabeprompt (einem Zeichen, das zur Eingabe auffordert) kann man eine Zeile mit Zeichen eintippen, die dem Computer nach dem Absenden sagen, was er tun soll. Die Ausgabe erfolgt ebenfalls durch diese Kommandozeile. Bei Windows ist die Windows-Eingabeaufforderung eine Kommandozeile.

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Kommandozeilenclient
Ein Client, der nicht grafisch, sondern rein textbasiert in einer Kommandozeile läuft.

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Konkatenierung
Die Konkatenierung ist ein Operator, der zwei Zeichenketten zu einer verbindet.

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Kreuzprodukt
Das Kreuzprodukt ist eine mathematische Operation. In diesem Kurs beschäftigen wir uns mit dem Kreuzprodukt zweier Relationen. Das Kreuzprodukt oder Kartesische Produkt verknüpft jedes Element einer Menge mit jedem Element einer anderen Menge. Mathematisch gesprochen, sind die Zeilen einer Tabelle geordnete Elemente, so genannte Tupel. Bildet man von zwei Mengen von Tupeln (zwei Tabellen mit jeweils einer Anzahl an Zeilen) das Kreuzprodukt, so entsteht eine neue Menge an Tupeln. Hat die erste Menge den Rang (die Anzahl an Attributen) n und die zweite Menge den Rang m, so hat die Ergebnismenge den Rang n+m.

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Literal
Im Gegensatz zu Numeral, einer Zahlenkonstanten, sind Literale Text- bzw. Zeichenkonstanten.

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Lost Update
Lost Update ist ein Fehler, der bei konkurrierenden Transaktionen auftreten kann.

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Mächtigkeit
Die Anzahl der Elemente einer Menge nennt man Mächtigkeit.

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Mittel, arithmetisches
Das arithmetische Mittel summiert über die Elemente einer Menge und teilt das Ergebnis durch die Mächtigkeit der Menge.

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Modell
Ein Modell ist eine (meist vereinfachte) Abbildung der Wirklichkeit.

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Modell, relationales
Im Rahmen der Datenbankmodellierung wird nach der semantischen Modellierung die relationale Modellierung als nächster Schritt durchgeführt. Dabei werden die Entitys und Relationships der E/R-Modellierung in Relationen transformiert und die Constraints und Datentypen festgelegt.

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Modulo
In Programmiersprachen wird die Operation, die den Rest einer Division zweier ganzer Zahlen ermittelt, Modulo-Operation genannt.

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NATIONAL CHAR
NATIONAL CHAR ist eine Abkürzung für NATIONAL CHARACTER.

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NATIONAL CHAR VARYING
NATIONAL CHAR VARYING ist eine Abkürzung für NATIONAL CHARACTER VARYING.

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NATIONAL CHARACTER
NATIONAL CHARACTER ist ein Datentyp für Strings. Zulässige Abkürzungen sind NATIONAL CHAR und NCHAR.

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NATIONAL CHARACTER LARGE OBJECT
NATIONAL CHARACTER LARGE OBJECT ist ein Datentyp für Strings. NCHAR LARGE OBJECT und NCLOB sind zulässige Abkürzungen.

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NATIONAL CHARACTER VARYING
NATIONAL CHARACTER VARYING ist ein Datentyp für Strings. Zulässige Abkürzungen sind NATIONAL CHAR VARYING und NVARCHAR.

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NCHAR
NCHAR ist eine Abkürzung für NATIONAL CHARACTER.

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NCHAR LARGE OBJECT
NCHAR LARGE OBJECT ist eine Abkürzung für NATIONAL CHARACTER LARGE OBJECT.

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NCLOB
NCLOB ist eine Abkürzung für NATIONAL CHARACTER LARGE OBJECT.

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Nebenläufigkeit
Nebenläufigkeit bedeutet, dass mehrere Programme oder Benutzer gleichzeitig auf Daten zugreifen können. Eine der wichtigsten Aufgaben eines DBMS besteht in der Verwaltung dieser Nebenläufigkeit.

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Nichtprozedurale Sprache
Für unseren Kurs reicht es, wenn Sie sich eine prozedurale Sprache als Sprache denken, die dem System, mit dem es kommuniziert, sagt, was es tun soll. In der nichtprozeduralen Sprache SQL sagen Sie dem System, welches Ergebnis Sie haben wollen und überlassen es dem System, wie genau es das bewerkstelligt.

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Nonrepeatable Read
Nonrepeatable Read ist ein Fehler, der bei konkurrierenden Transaktionen auftreten kann.

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Normalform
Eine Normalform ist ein definierter Schritt im Prozess der Normalisierung.

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Normalisierung
Die Normalisierung ist ein Prozess, in dem schrittweise Redundanzen aus einem Datenmodell entfernt werden. Die Schritte heißen Normalformen.

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Notation
Eine Notation ist eine Vereinbarung darüber, wie man etwas aufschreibt.

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NUMERIC
NUMERIC ist ein Datentyp für ganze Zahlen.

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NVARCHAR
NVARCHAR ist eine Abkürzung für NATIONAL CHARACTER VARYING.

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Object Language Bindings
Object Language Bindings (OLB bzw. SQL/OLB) beschreibt, wie SQL und die objektorientierte Programmiersprache JAVA zusammenarbeiten können.

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ODBC
ODBC ist eine Abkürzung für Open Database Connectivity. ODBC ist eine spezielle Implementierung von SQL/CLI.

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OLB
OLB bzw. SQL/OLB ist die Abkürzung für Object Language Bindings.

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Open Database Connectivity
Siehe ODBC

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Open Source
Ein Konzept, das Werke als frei und zur Verbesserung und Veränderung durch die Allgemeinheit zugänglich zeichnet, indem der Quellcode des Werks, meist ein Computerprogramm, veröffentlicht wird.

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Operator
Ein Operator ist eine mathematische Funktion bzw. ein mathematisches Funktionssymbol. Beispiele: Numerische Operatoren ("+", "-"), Logische oder Vergleichsoperatoren ("<", ">", "=").

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Optionalität
Die Optionalität einer Beziehung beschreibt, ob Ausprägungen eines Entitytyps auf der einen Seite mit Ausprägungen eines Entitytyps auf der anderen Seite in Beziehung stehen können oder müssen.

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Oracle
Oracle ist ein weit verbreitetes Datenbankmanagementsystem. Zugleich der Name einer großen Firma, die dieses System, weitere Programme und Dienstleistungen im Umfeld anbietet.

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Persistent Stored Modules
Persistent Stored Modules (PSM bzw. SQL/PSM) ist der Titel des vierten Teils des SQL:2008-ANSI-Standards. Dieser Teil des Standards beschreibt die Syntax und Semantik einer Datenbanksprache, in der Routinen deklariert werden können. Diese Routinen verbleiben (persistieren) auf dem SQL-Server.

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Phantom
Phantom ist ein Fehler, der bei konkurrierenden Transaktionen auftreten kann.

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Prädikat
Prädikate sind Ausdrücke, die Aussagen über bestimmte Werte feststellen. Die Aussagen können dabei wahr, falsch oder unbekannt sein. Prädikate werden mit Operatoren gebildet.

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Primärschlüssel
Primärschlüssel oder Primary Key ist ein Constraint, das festlegt, dass ein Attribut oder eine Kombination eines Attributs einzigartig (unique) und nicht NULL ist. Damit wird sichergestellt, dass der Primärschlüssel als Schlüssel/eindeutiger Bezeichner benutzt werden kann.

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Primary Key
Siehe Primärschlüssel

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Privileg
In SQL werden Privilegien an AUTHENTIFICATION IDENTIFIER vergeben, damit diese Aktionen gegen die Datenbank ausführen können.

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Projektion
Die Projektion ist eine relationale Operation. Vereinfacht ausgedrückt handelt es sich um die Auswahl bestimmter Spalten einer Tabelle.

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PROLOG
PROLOG ist eine nichtprozedurale Programmiersprache. Sie wird im Bereich künstliche Intelligenz benutzt.

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Prozedurale Sprache
Für unseren Kurs genügt es, wenn Sie sich eine prozedurale Sprache als Sprache denken, die dem System, mit dem es kommuniziert, sagt, was es tun soll. In der nichtprozeduralen Sprache SQL sagen Sie dem System, welches Ergebnis Sie haben wollen und überlassen es dem System, wie genau es das bewerkstelligt.

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PSM
PSM bzw. SQL/PSM steht für Persistent Stored Modules bzw. SQL Persistent Stored Modules.

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QUEL
QUEL ist wie SQL eine Datenbanksprache.

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Query
Ein SQL-Statement, das Daten abfragt, nennt man Query.

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Query By Example
Query By Example (QBE) ist eine Datenabfragesprache.

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RDBMS
RDBMS steht für Relationale Datenbankmanagementsysteme. Es handelt sich um DBMS, die auf dem relationalen Modell basieren.

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RDML
RDML ist wie SQL eine Datenbanksprache.

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REAL
REAL ist ein Datentyp für reelle Zahlen.

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Recovery
Das Wiederherstellen eines Ausgangszustandes nach einem Fehler nennt man Recovery.

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Redundanz
Mit Redundanz bezeichnet man das mehrfache Vorkommen von Daten, ohne dass der Informationsgehalt des Gesamtsystems gesteigert wird.

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Relation
Eine Relation ist ein mathematischer Begriff. Im Sinne dieses Kurses ist er eine Menge von eindeutigen Tupeln.

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Relationale Datenbank
Eine relationale Datenbank orientiert sich am relationalen Modell. Grundlage für dieses Modell liefert der Artikel "A Relational Model of Data for Large Shared Data Banks" von E.F Codd. Dieser Artikel legte die theoretischen Grundlagen, aus denen alle relationalen Datenbanken entwickelt wurden.

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Relationship
Relationship ist der englische Ausdruck für Beziehung.

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Restklassendivision
In Programmiersprachen wird die Operation, die den Rest einer Division zweier ganzer Zahlen ermittelt, Modulo-Operation genannt.

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ROLLBACK
Das nicht erfolgreiche Ende einer Transaktion wird dem DBMS mit dem Befehl ROLLBACK mitgeteilt, deshalb bezeichnet man im Jargon der Datenbankfachleute das Zurückfahren der Transaktion selbst als ROLLBACK.

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Schichtenmodell
Der Zugriff auf Daten über DBMS wird durch das Schichtenmodell beschrieben, wobei man sich vorstellt, dass die Akteure in diesem Modell wie Schichten folgendermaßen übereinander angeordnet sind:
  • Benutzer
  • Anwendungen
  • DBMS
  • Daten
  • Rechnersystem


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Schlüssel
Ein Schlüssel ist ein Attribut oder eine Kombination von Attributen, die einzelne Ausprägungen eines Entitytyps eindeutig identifizieren und die zur eindeutigen Identifizierung herangezogen werden.

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Schlüssel, künstlicher
Ein künstlicher Schlüssel ist ein Attribut oder eine Kombination von Attributen, die einzelne Ausprägungen eines Entitytyps eindeutig identifizieren und die außerdem keine Eigenschaften der Ausprägung der Wirklichkeit beschreiben, die das Entity abbildet. Ein Beispiel sind Kundennummern.

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Schlüssel, natürlicher
Ein natürlicher Schlüssel ist ein sprechendes Attribut oder eine Kombination von Attributen, die einzelne Ausprägungen eines Entitytyps eindeutig identifizieren und die außerdem eine oder mehrere Eigenschaften der Ausprägung der Wirklichkeit beschreiben, die das Entity abbildet. Ein Beispiel sind Eigennamen.

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Schlüsselkandidat
Ein Schlüsselkandidat ist ein Attribut oder eine Kombination von Attributen, die einzelne Ausprägungen eines Entitytyps eindeutig identifizieren können.

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Selektion
Die Selektion ist eine relationale Operation. Vereinfacht ausgedrückt, handelt es sich um die Auswahl bestimmter Zeilen einer Tabelle.

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Semantik
Semantik ist die Lehre von der Bedeutung sprachlicher Zeichen. Die Semantik natürlicher Sprachen ist komplex, wenig formal und häufig mehrdeutig. Semantik im Bezug auf Datenbanken bedeutet, dass die Bedeutung von Daten und ihre Beziehung zu Gegenständen der realen Welt beschrieben werden. Die Semantik von Datenbanken ist formalisiert und ihre Komplexität ist eingeschränkt.

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Semikolon
Das Semikolon dient in vielen DBMS zum Abschluss von SQL Statements.

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SEQUEL
Das IBM San Jose Research Laboratory begann nach der Veröffentlichung des Artikels "A Relational Model of Data for Large Shared Data Banks" von E.F Codd über eine Sprache zu forschen, die dazu geeignet sein könnte, das relationale Modell zu implementieren. Die Sprache wurde SEQUEL genannt, ein Akronym für Structured English Query Language.

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SEQUEL/2
SEQUEL/2 war der Nachfolger von SEQUEL.

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Server
Ein Server ist ein Anwendungsprogramm oder ein Netzwerkcomputer, der Dienste für Clients zur Verfügung stellt. Man spricht dann vom Client-Server-Modell. Der Webbrowser, den Sie gerade benutzen, ist ein Beispiel für einen Client. Er sendet bei jedem Aufruf einer Webseite eine Anfrage an einen Webserver und erhält von diesem eine Antwort.

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Session
Eine Session oder Datenbanksession ist die (meist temporäre) Verbindung eines Clients zu einer Datenbank.

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Site
Mit Site (englisch für Ort, Standort, Platz, Stelle - nicht Seite) oder Website wird ein ganzes Projekt im World Wide Web bezeichnet, das meist aus mehreren Dokumenten besteht.

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Skalar
Ein Skalar ist (vereinfacht gesagt) ein mathematischer Ausdruck für einen einzelnen Wert.

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SMALLINT
SMALLINT ist die Abkürzung für SMALLINTEGER.

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SMALLINTEGER
SMALLINTEGER ist ein Datentyp für ganze Zahlen. Die Abkürzung ist SMALLINT.

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SQL
SQL ist die Standardsprache relationaler Datenbanken.

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SQL*Plus
SQL*Plus ist das Clientprogramm von Oracle.

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SQL/CLI
Die Abkürzung SQL/CLI steht für SQL Call Level Interface.

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SQL/OLB
SQL/OLB ist die Abkürzung für Object Language Bindings.

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SQL/PSM
SQL/PSM steht für SQL Persistent Stored Modules.

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Standard
In diesem Kurs ist damit zumeist der ISO-Standard von SQL gemeint.

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Statement
Statement ist ein freundlicheres Wort für (Programm-) Befehl.

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Stored Procedures
Stored Procedures ist ein weit verbreitetes Synonym für SQL/PSM - Persistent Stored Modules.

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String
String ist ein Ausdruck für eine Kette von Characters/Buchstaben.

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Structured English Query Language
Siehe SEQUEL

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Subselect
Eine Query innerhalb einer Query nennt man Subselect oder Unterabfrage.

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Subtyp
Mit Subtyp bezeichnet man ein untergeordnetes Entity, dem Supertypen übergeordnet sind. Die Subtypen sind Spezialisierungen des Supertyps, der Supertyp eine Verallgemeinerung der Subtypen.

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Supertyp
Mit Supertyp bezeichnet man ein übergeordnetes Entity, dem Subtypen untergeordnet sind. Die Subtypen sind Spezialisierungen des Supertyps, der Supertyp eine Verallgemeinerung der Subtypen.

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Syntax
Die Syntax (von griech. syntaxis "Zusammenstellung") behandelt die Regeln, nach denen Wörter zu größeren Einheiten, wie z.B. Sätzen, zusammengestellt werden. In unserem Zusammenhang geht es darum, wie SQL-Schlüsselwörter zu sinnvollen Statements kombiniert werden.

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System R
Ein experimentelles frühes relationales DBMS, entwickelt am IBM San Jose Research Laboratory.

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Systemcrash
Der Systemcrash (Zusammenbrechen) ist das generelle Nicht-Mehr-Funktionieren eines Systems. Er kann im Allgemeinen nur mit einer bestimmten Abfolge von Aktivitäten, genannt Recovery, wieder behoben werden.

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Systemdienst
Eine Besonderheit der Betriebssysteme der Windows NT Familie. Systemdienste arbeiten im Hintergrund und werden meist beim Systemstart mit gestartet. MySQL kann als Systemdienst im Hintergrund laufen.

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Tabelle
Eine Tabelle ist ein Datenbankobjekt. Sie ist die Implementierung der Relation in die physische Wirklichkeit der Datenbank. Sie ist eine Zusammenfassung von Datensätzen gleicher Struktur. Sie ist die Repräsentation des Entitytyps in der Datenbankwirklichkeit.

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Tabelle, reguläre
Eine physische Tabelle im Gegensatz zu temporärer Tabelle oder View. Im Standard heißen diese Tabellen 'base tables'.

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Tabelle, temporäre
Temporäre Tabellen existieren nur während einer Session als Hilfsmittel.

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Tabelle, virtuelle
Virtuell heißt eine Tabelle dann, wenn sie nicht physisch als Tabelle in einen nichtflüchtigen Speicher geschrieben wird und nur für den Moment der Abarbeitung eines Statements gebildet und nach der Abarbeitung wieder gelöscht wird.

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Tabelle, Zieltabelle
Die Tabelle, die das Ziel einer Datenmanipulation ist, bezeichnet man als Zieltabelle.

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Tabelle, ähnliche
Tabellen mit gleicher Struktur nennt man ähnliche Tabellen.

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Tabellenabfrage
Eine Abfrage, die eine ganze Tabelle als Wert zurückgibt, nennt man Tabellenabfrage.

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TIME (oder TIME WITHOUT TIME ZONE)
TIME (oder TIME WITHOUT TIME ZONE) ist ein Datentyp der Gruppe der Zeit- und Datumsdatentypen.

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TIME WITH TIME ZONE
TIME WITH TIME ZONE ist ein Datentyp der Gruppe der Zeit- und Datumsdatentypen.

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TIMESTAMP (oder TIMESTAMP WITHOUT TIME ZONE)
TIMESTAMP (oder TIMESTAMP WITHOUT TIME ZONE) ist ein Datentyp der Gruppe der Zeit- und Datumsdatentypen.

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TIMESTAMP WITH TIME ZONE
TIMESTAMP WITH TIME ZONE ist ein Datentyp der Gruppe der Zeit- und Datumsdatentypen.

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Transaktion
Transaktionen sind Operationen, die auf den Daten einer Datenbank ausgeführt werden. Sie unterliegen einem Vollständigkeitsvorbehalt, das heißt, Transaktionen werden immer ganz oder gar nicht durchgeführt. Sie können nicht in kleinere Teile zerlegt werden, ohne dass es zu einem Verlust an Sinn oder Integrität kommt.

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Trigger
Ein Trigger ist ein Datenbankobjekt, das von einer bestimmten Aktion auf Daten angestoßen eine andere Aktion ausführt.

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Tupel
Tupel ist ein Begriff aus der Mathematik und bezeichnet eine geordnete Zusammenstellung von Objekten. Im relationalen Modell sind Relationen Mengen von Tupeln. Tupeln kann man sich als Zeilen von Datenbanktabellen vorstellen.

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Tupelvariable
Der deutsche Ausdruck für Correlation Name ist Tupelvariable.

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Unicode Transformation Format
Unicode Tranformation Format (UTF) ist ein System zur Beschreibung von Zeichensätzen. Näheres erfahren Sie im Internet:
http://unicode.org

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UNIQUE
Ein CONSTRAINT, das festlegt, dass ein Attribut mit einem eindeutigen Wert belegt oder NULL ist.

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Unterabfrage
Eine Query innerhalb einer Query nennt man Subselect oder Unterabfrage.

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UTF
UTF ist eine Abkürzung für Unicode Tranformation Format. UTF-8 ist die am weitesten verbreitete Kodierung für Unicode-Zeichen.

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VARCHAR
VARCHAR ist eine Abkürzung für CHARACTER VARYING.

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Volatilität
Mit Volatilität wird die Rate bezeichnet, mit der sich Daten ändern.

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Wildcard
Eine Wildcard ist ein Platzhalter für andere Zeichen.

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Wissensmanagement
Unter Wissensmanagement versteht man die Bestrebung, das Wissen eines Unternehmens ähnlich wie die Daten eines Unternehmens in einer gemeinsamen Datenbasis zu halten und verfügbar zu machen. Wissensmanagement bedeutet, dass das Wissen eines Unternehmens gesammelt, aufbereitet und zugängig gemacht wird. Wenn ein Mitarbeiter Wissen erwirbt, soll er dieses Wissen in das System einspeichern, damit es Kollegen ebenfalls nutzen können.

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Zahl
Eine Zahl (von althochdeutsch zala: eingekerbtes Merkzeichen) ist ein Mengenbegriff, der auf der Grundlage Eins basiert. In unserem Zusammenhang wird der Begriff meist im Gegensatz zu Character benutzt.

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Zahl, reelle
Reelle Zahlen sind rationale und irrationale Zahlen.

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Zahl, exakte
Exakte Zahl ist ein Synonym für rationale Zahl.

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Zahl, ganze
Ganze Zahlen sind die natürlichen Zahlen und die negativen der natürlichen Zahlen sowie die Null (0).

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Zahl, genäherte
Genäherte Zahl ist ein anderer Ausdruck für irrationale Zahl.

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Zahl, irrationale
Irrationale Zahlen lassen sich nicht als Verhältnis von ganzen Zahlen ausdrücken. Im Computer kann man sie nur als Näherungswert ablegen.

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Zahl, rationale
Rationale Zahlen lassen sich als Verhältnis von ganzen Zahlen ausdrücken.

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Zeichen, chinesisches
Die chinesische Sprache kann nur sehr eingeschränkt mit lautmalerischen Zeichen (wie unsere lateinischen Buchstaben) geschrieben werden, weil sie sehr viele gleichlautende Worte (Homophone) enthält. Deshalb wird sie mit Ideogrammen geschrieben, die jeweils die Bedeutung eines Wortes umfassen. Einige Zeichen sind Piktogramme (Bilder von Worten), wie mù, Baum 木, andere sind Kombinationen aus Piktogrammen und einer phonetischen Komponente. Es gibt noch weitere Möglichkeiten, wie diese Ideogramme gebildet wurden. Man vermutet, dass es etwa 50.000 Zeichen gibt, ausreichend sind zum Lesen einer Tageszeitung in Taiwan etwa 4000, in Festlandchina etwa 3000. Nach einer Schriftreform in Festlandchina wurden viele Zeichen vereinfacht 简体字, in Taiwan und Hong Kong (und Singapur) werden noch die traditionellen Zeichen 繁體字 geschrieben.

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Zeichenkettenfunktion
Zeichenkettenfunktionen sind Funktionen, die Zeichenketten als Augabe zurückgeben.

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Zeichensatz
In der Computertechnik versteht man unter einem Zeichensatz die Zuordnung alphanumerischer Zeichen zu einer Zahl.

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Zeilenabfrage
Eine Abfrage, die eine Tabellenzeile als Wert zurückgibt, nennt man Zeilenabfrage.

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Zieltabelle
Die Tabelle, die das Ziel einer Datenmanipulation ist, bezeichnet man als Zieltabelle.

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