Glossar
  A B C D E F G H I J K L M
  N O P Q R S T U V W X Y Z


Ableitung
In der objektorientierten Programmierung bezeichnet man den Vorgang der Vererbung auch als Ableitung. Hierdurch werden Eigenschaften der Elternklassen an die Kindklassen weitergegeben.

top
Anker
Im Kontext von XML und dem Internet bezeichnet ein Anker eine Sprungmarke innerhalb eines Dokuments. Diese Sprungmarke kann gezielt mittels eines Hyperlinks angesprungen werden.

top
Applet
Ein Applet bzw. Java-Applet ist ein kleines, in Java geschriebenes Computerprogramm. Es wird mit der HTML-Seite über das HTTP-Protokoll übertragen und auf dem Rechner des Anwenders ausgeführt (z.B. Animationen oder Berechnungen).

top
Applikation
Eine Applikation, auch Anwendungsprogramm genannt, ist ein Computerprogramm, das eine für den Anwender nützliche Funktion (Tabellenkalkulation, Textverarbeitung etc.) durchführt. Betriebssysteme sind keine Applikationen, da sie zwar den Betrieb ermöglichen, aber noch keinen "Nutzen" bringen.

top
ASCII
Abkürzung für American Standard Code for Information Interchange. Bezeichnet einen Zeichensatz auf 7-Bit-Basis. Der ASCII-Code wird von jedem PC verwendet. ASCII liegt sowohl XML als auch HTML zugrunde.

top
atomarer Typ
Ein Wert, der nicht in seine Bestandteile zerlegt werden kann.

top
Attribut
Für jedes Start-Tag kann man zusätzliche Eigenschaften (im Sprachgebrauch von XML als Attribute bezeichnet) definieren, die ein Element näher beschreiben.

top
Base64
Base64 ist eine Kodierungsform für (binäre) Daten wie Bilder, Sounds und Videos, die ursprünglich zur Übertragung von E-Mail-Anhängen verwendet wurde. Base64 besteht lediglich aus 64 Kodierungszeichen (A-Z, a-z, 0-9, +, /), die eine Teilmenge von ASCII darstellen.

top
Basisklasse
Eine Basisklasse bezeichnet in der objektorientierten Programmierung eine Klasse, die ihre Eigenschaften an andere Klassen vererbt. Sie ist dabei vollkommen identisch mit anderen Klassen der objektorientierten Programmierung. Der Zusatz "Basis" soll lediglich verdeutlichen, dass diese Klasse der Ausgangspunkt für weitere (abgeleitete) Klassen ist.

top
Basistyp
Ein Basistyp bzw. Basisdatentyp bezeichnet einen Datentyp, der anderen Datentypen als Vorlage dient und seine Eigenschaften weitergibt. Dies ist insbesondere bei der Generierung verschiedener, aber ähnlicher Datentypen von Vorteil, da gemeinsame Eigenschaften in einem Basistyp zusammengefasst werden.

top
Baumstruktur
Ein XML-Dokument besteht aus Elementen, Attributen und dem Elementinhaltn, die aus Text oder aus untergeordneten Elementen bestehen können. Es gibt Elemente mit und ohne Attribute, Elemente, innerhalb derer viele andere Elemente vorkommen können, und solche, innerhalb derer nur Text vorkommen kann. Die Struktur der XML-Dokumente, die aus diesen Bestandteilen und ihren Grundregeln entsteht, lässt sich als Baumstruktur begreifen.

top
Bezeichner, extern
Externe Bezeichner sind in XML die Schlüsselwörter SYSTEM und URI, die auf eine andere Datei auf der Festplatte oder auf eine Webseite verweisen.

top
binär
Binär bezeichnet die Darstellung von Werten mit nur zwei Symbolen (0/1 oder wahr/falsch).

top
Binärcode
Binärcode bezeichnet den Code, der nur aus Binärzeichen wie 0/1 oder wahr/falsch besteht.

top
Bitmap
Ein Bitmap bezeichnet in der Informatik eine Computergrafik, die die Informationen für jeden erfassten Bildpunkt einzeln speichert. Damit besteht eine Grafik aus einem Gitter einzelner Bildpunkte.

top
Blog
Ein Blog (Wortkombination aus Web und Log) ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Neue Einträge werden immer an oberster Stelle eingefügt, die älteren rutschen dann weiter nach unten.

top
Bogen
Siehe Kante

top
Bytecode
Der Bytecode ist eine Sammlung von Befehlen, die plattformübergreifend und maschinenunabhängig aus dem Quellcode erstellt wird (z.B. in Java).

top
Cache
Cache (= Schattenspeicher) bezeichnet in der Datenverarbeitung einen schnellen Puffer-Speicher, der häufig benötigte Inhalte enthält.

top
Card
Card ist die kleinste Darstellungseinheit in WML, vergleichbar einer Webseite im HTML.

top
Case-Sensitivität
Case-Sensitivität bedeutet, dass ein Computer oder eine Anwendung zwischen Groß- und Kleinschreibung unterscheidet (engl. Case Sensitivity).

top
CDATA
Abkürzung für Character Data. Dieses spezielle Markup bewirkt, dass die mit Hilfe dieses Tags eingeschlossenen Zeichen vom Parser ignoriert werden. Innerhalb eines solchen Abschnitts dürfen deshalb auch reservierte Zeichen wie < oder > verwendet werden, ohne dass der Parser den Versuch unternimmt, diese Zeichen zu interpretieren.

top
Client
Ein Client ist eine Anwendung, die in einem Netzwerk den Dienst eines Servers in Anspruch nimmt.

top
Code
Der Begriff Code bezeichnet allgemein eine Aneinanderreihung von Zeichen (Programmcode oder ein Passwort) bzw. von Zahlen (ASCII-Code).

top
Compiler
Ein Compiler (= Übersetzer) ist ein Computerprogramm, das den Quellcode eines Programms in ein semantisch äquivalentes Programm einer Zielsprache umwandelt. Üblicherweise handelt es sich dabei um die Übersetzung eines von einem Programmierer in einer Programmiersprache geschriebenen Quelltextes in Bytecode oder Maschinencode.

top
Computerwurm
Ein Computerwurm ist ein selbstständiges Computerprogramm (im Gegensatz zum Computervirus), das sich über Computernetzwerke durch Ausnützen von Sicherheitslücken verbreitet (zum Beispiel durch Versenden von infizierten E-Mails).

top
CORBA
CORBA (Common Object Request Broker Architecture), ist eine objektorientierte Middleware, die plattformübergreifende Protokolle und Dienste definiert und entwickelt. Dadurch vereinfacht CORBA das Erstellen verteilter Anwendungen in heterogenen Umgebungen.

top
CSS
Abkürzung für Cascading Style Sheets. Ein solches Stylesheet definiert Formatvorlagen, die bei der Darstellung von HTML-Dokumenten verwendet werden.

top
Dateiformat
Das Dateiformat legt die Art der Struktur fest, mit der Daten in einer Datei gespeichert werden.

top
Datenbestand
Zusammenfassung einer Menge von Daten. Der Datenbestand eines Unternehmens umfasst beispielsweise Produkt- und Kundendaten.

top
Datentyp
Datentypen erlauben es, Daten anhand bestimmter Eigenschaften zu unterteilen. Der Datentyp legt fest, welche Arten von Informationen innerhalb eines Elements enthalten sein können. Ein Beispiel für einen Datentyp bilden die Zeichendaten. Diese werden durch das Schlüsselwort PCDATA eingeleitet. Es wird immer dann verwendet, wenn man in dem betreffenden Feld einfache Zeichenketten ablegen möchte.

top
Datentyp, einfacher
Ein einfacher Datentyp lässt sich nicht weiter in unterschiedliche Bestandteile zerlegen.

top
Datentyp-Bibliothek
Eine Datentyp-Bibliothek ist eine Sammlung von Datentypen.

top
DCOM
DCOM (Distributed Component Object Model) ist ein von Microsoft definiertes Protokoll, um Programmkomponenten über ein Netzwerk kommunizieren zu lassen.

top
Deck
WML arbeitet mit Decks und Cards. Man kann, angelehnt an ein Kartenspiel, ein ganzes Deck laden und sich dann die einzelnen Cards anschauen. Das Deck ist die kleinste Einheit, die übertragen werden kann.

top
Descendant
Ein Descendant bezeichnet in XPath untergeordnete Knoten in der Baumstruktur eines XML-Dokuments. Dabei ist ein Descendant immer relativ zu einem aktuellen Knoten.

top
Dokument
Ein Dokument bezeichnet eine Datei, die Daten enthält. Ein XML-Dokument kann neben den eigentlichen Daten zusätzlich eine XML-Deklaration und eine Dokumenttyp-Definition (DTD) umfassen. Letztere kann gegebenenfalls in einer separaten Datei hinterlegt sein.

top
Dokumentstruktur
Dokumente sind aus vielen einzelnen Elementen bzw. Entitys (= Entitäten) zusammengesetzt, die hierarchisch aufgebaut sind. Die sich ergebende Gliederung bezeichnet man häufig auch als Dokumentstruktur.

top
Dokumenttyp-Definition
Eine Dokumenttyp-Definition (DTD) stellt eine Beschreibungsmöglichkeit für die Struktur von XML-Dokumenten bereit. In einer solchen Definition werden die Regeln für die gültigen Elemente innerhalb eines XML-Dokuments festgelegt. Neben den erlaubten Elementen können hier auch gültige Wertebereiche und Attribute definiert werden.

top
DOM
DOM (Document Object Model) ist eine vom W3C definierte Schnittstelle für den Zugriff auf XML- und HTML-Dokumente. DOM besteht aus einem Satz von Klassen zusammen mit deren Methoden und Attributen. Es ermöglicht Programmen, dynamisch den Inhalt, die Struktur und das Layout eines Dokuments zu verändern.

top
DTD
Kurzform für Document Type Definition. Siehe Dokumenttyp-Definition

top
EDI
Unter EDI (Electronic Data Interchange = elektronischer Datenaustausch) versteht man den vollautomatisierten Austausch von strukturierten Geschäftsdaten wie Bestellungen, Lieferscheinen, Rechnungen etc. zwischen Computersystemen unterschiedlicher Unternehmen.

top
Einschränkung
In XML-Schema kann durch Einschränkung aus einem bereits bestehenden Basisdatentyp ein neuer Datentyp erzeugt werden. Hierbei erhält der neue Datentyp nicht alle Eigenschaften des Basisdatentyps, sondern nur einen Teil.

top
Element
Elemente stellen die grundlegende Einheit eines Dokuments dar. Sie bilden die Bausteine, aus denen das Dokument logisch zusammengesetzt ist.

top
Element, unqualifiziertes
Alle Elemente eines XML-Dokuments, die nicht in einem Namensraum liegen, werden als unqualifizierte Elemente bezeichnet.

top
Encoding
Siehe Kodierung

top
Entität
Siehe Entity

top
Entitätsreferenz
Der Verweis innerhalb eines XML-Dokuments auf ein in der DTD deklariertes Entity wird als Entitätsreferenz (Entity Reference) bezeichnet.

top
Entity
Ein Entity, auch Entität genannt, kann beliebige Daten enthalten. Hinter einem Entity kann sich beispielsweise eine Grafikdatei, ein externes Dokument oder jedes andere Speicherobjekt verbergen. Die externe Ressource wird nicht direkt, sondern über einen Verweis als so genanntes Entity eingebunden.

top
Ersetzungsregel
Ersetzungsregeln haben die Form

<template match="Ausdruck">
...
</template>

Dabei ist Ausdruck zunächst der Name eines Auszeichnungsbefehls, allgemein ein XPath-Ausdruck.

top
Erweiterung
In XML-Schema kann durch Erweiterung aus einem bereits bestehenden Basisdatentyp ein neuer Datentyp erzeugt werden. Hierbei wird der neue Datentyp um weitere Eigenschaften des Basisdatentyps erweitert.

top
Facette
Facetten ermöglichen die Einschränkung der einfachen XML-Schema-Datentypen.

top
Firewall
Als Firewall bezeichnet man die Abschirmung eines Computernetzes vor unberechtigten Zugriffen. Die Firewall selbst ist ein System aus Software- und Hardwarekomponenten.

top
Gateway
Ein Gateway ist ein Verbindungsgerät bzw. eine Verbindungsgerät-Software, die es Netzwerken erlaubt, miteinander zu "reden", obwohl diese auf völlig unterschiedliche Art und Weise kommunizieren.

top
Generator
Im Webserver (z.B. Apache Cocoon) werden Dokumente durch eine Reihe von Transformationsprozessen verarbeitet. Zu Beginn einer solchen Reihe steht immer ein Generator, der die zu verarbeitenden Daten zunächst aus einer Datei "generiert".

top
Geschäftsprozess
Ein Geschäftsprozess (Business Process) bezeichnet eine Folge von Tätigkeiten (Geschäftsvorgängen), die sich über verschiedene Bereiche (Beschaffung, Produktion, Absatz) eines Unternehmens erstreckt.

top
Geschäftsregel
Geschäftsregeln (= Vorgaben für eine bestimmte Vorgehensweise bei sich wiederholenden Entscheidungssituationen) beschreiben, nach welchen Gesetzmäßigkeiten ein Unternehmen funktioniert.

top
GIF
GIF ist die Abkürzung für Graphics Interchange Format. Dieses Grafikformat komprimiert Bilder mit einer geringen Anzahl von Farben (bis zu 256 pro Einzelbild) und wird sehr oft im Webbereich eingesetzt.

top
GPRS
GPRS ist die Abkürzung für General Packet Radio Service (= Allgemeiner paketorientierter Funkdienst) zur Kommunikation mobiler Endgeräte wie z.B. Handys.

top
Gültigkeit
Soll XML für den Datenaustausch verwendet werden, ist es von Vorteil, wenn das Format mittels einer Vorlage (z.B. einer Dokumenttyp-Definition (DTD) oder eines XML-Schemas) definiert ist. Ein XML-Dokument, welches wohlgeformt ist und ein durch eine Grammatik beschriebenes Format einhält, ist gültig (= valid).

top
Hexadezimalnotation
Hexadezimal (griech.: hexa = sechs, lat.: decem = zehn) ist ein Zahlensystem mit der Basis 16. Das heißt, neben den Zahlen 0 bis 9 existieren hier noch die Buchstaben A (10) bis F (15). In der Hexadezimalnotation werden lediglich diese Zeichen verwendet, um Inhalte zu codieren.

top
HTML
Kurzform für Hyper Text Markup Language. Hierbei handelt es sich um ein Dokumentenformat. Als Seitenbeschreibungssprache sind neben normalen Texten auch Steuerinformationen, so genannte Tags, untergebracht.

top
HTTP
HTTP (Hypertext Transfer Protocol) ist ein Protokoll zur Übertragung von Daten über ein Netzwerk. Es wird hauptsächlich eingesetzt, um Webseiten und andere Daten aus dem Internet in Webbrowsern zu laden.

top
Hyperlink
Hyperlink ist der englische Begriff für einen Querverweis. Hyperlinks bilden ein zentrales Element des HTML-Codes. Ein solcher Querverweis kann dazu verwendet werden, um auf Informationen, Dienste und Textstellen anderer Dokumente zu verweisen.

top
Inhaltsmodell
Ein Inhaltsmodell beschreibt die Inhalte eines Elements innerhalb einer DTD oder in XML-Schema. Es gibt Auskunft darüber, welche Elemente und Daten in welcher Anordnung in einem Element auftreten dürfen.

top
Instanzdokument
Während eine Dokumenttyp-Definition (DTD) oder ein XML-Schema lediglich eine Vorlage für mögliche Dokumente vorgeben, ist das Instanzdokument eine konkrete Ausprägung eines XML-Dokuments, welches gegenüber der Vorlage Gültigkeit besitzt.

top
Interface
Siehe Schnittstelle

top
ISO
ISO (International Standard Organization) wurde von der UNESCO gegründet. Sie ist das weltweit wichtigste Normengremium im Bereich der Datenkommunikation. Diesem Gremium gehört neben Teilnehmern aus etwa 90 Ländern auch das Deutsche Institut für Normung (DIN) an.

top
ISO-Kodierung
Durch die ISO wurden verschiedene sprachspezifische Zeichensätze bzw. Kodierungen definiert. Eine sehr häufig verwendete Kodierung bildet der Zeichensatz ISO-8859-1, mit dem sich nahezu alle westlichen Schriftzeichen abbilden lassen.

top
Java
Java ist eine objektorientierte Programmiersprache, die von Sun Microsystems entwickelt wurde.

top
JavaScript
JavaScript ist eine spezielle Skriptsprache. Sie kann direkt in eine HTML-Seite eingebunden werden.

top
JPEG
JPEG (Joint Photographic Experts Group) ist ein 1986 gegründetes Gremium der International Telecommunication Union (ITU). Dieses Gremium entwickelte ein im September 1992 standardisiertes Verfahren zur sowohl verlustbehafteten wie auch verlustfreien Kompression von digitalen Bildern, das nach dem Gremium benannt wurde. JPEG (kurz JPG) ist ein im Web weit verbreitetes Grafikformat.

top
Kante
In XLink wird eine Verbindung zwischen zwei Ressourcen als Kante oder Bogen bezeichnet.

top
Kapselung
Als Kapselung wird in der Programmierung das Verbergen von Implementierungsdetails bezeichnet. Der direkte Zugriff auf interne Daten wird unterbunden und erfolgt stattdessen über eine definierte Schnittstelle.

top
Kaskadierung
Im Kontext von Cascading Stylesheets (CSS) stellt das Prinzip der Kaskadierung die Vererbung von Eigenschaftswerten an untergeordnete Elemente und damit die Kombination verschiedener Stylesheets dar. Im Konfliktfall werden die Eigenschaften aus verschiedenen Quellen unterschiedlich gewichtet.

top
Klasse
Das fundamentale Konzept der objektorientierten Programmierung ist die Klasse. Eine Klasse ist eine Vorlage, aus der zur Laufzeit (die Zeit, während der das Programm läuft) beliebig viele Objekte erzeugt werden können.

top
Klassenkonzept
Siehe Klasse

top
Knoten
Als Knoten bezeichnet man ein Element eines Baums. Jedes XML-Dokument kann als Baumstruktur dargestellt werden, wobei das XML-Element als Knoten bezeichnet wird. Knoten werden in verschiedene Typen unterteilt: Wurzelknoten, Elementknoten, Textknoten, Attributknoten, Namensraumknoten, Verarbeitungsanweisungsknoten und Kommentarknoten.

top
Knotenpunkt
In XPointer werden Punkte, die auf einen Knoten verweisen, auch als Knotenpunkt bezeichnet.

top
Knotentest
Um in XPath bestimmte Typen von Knoten auszuwählen, gibt es so genannte Knotentests. So wählt beispielsweise text()im aktuellen Kontext alle Textknoten aus.

top
Kodierung
Unter Kodierung versteht man einen Vorgang, bei dem mit Hilfe eines Codes die Zeichen eines Zeichenvorrats in entsprechende Zeichen eines anderen Zeichenvorrats übersetzt werden. Im Bereich der Dokumentenverarbeitung werden die Begriffe Kodierung und Zeichensatz häufig synonym verwendet.

top
Kommentar
Kommentare sind Textabschnitte innerhalb von Dokumenten, die beim Verarbeiten von der verarbeitenden Anwendung ignoriert werden.

top
Kompilieren
Kompilieren bezeichnet die Übersetzung eines von einem Programmierer in einer Programmiersprache geschriebenen Quelltextes in Bytecode oder Maschinencode durch einen Compiler.

top
Konstruktor
Ein Konstruktor stellt in der objektorientierten Programmierung eine spezielle Funktion dar, die bei der Erzeugung des Objekts aufgerufen wird. Ein Konstruktor wird üblicherweise dazu genutzt, den internen Zustand des Objekts konsistent "herzustellen". In Java besitzt der Konstruktor den gleichen Namen wie die Klasse.

top
Lagerhaltungssystem
Bezeichnet ein Anwendungsprogramm, das den für die Lagerhaltung notwendigen Datenbestand verwaltet.

top
Lokationsschritt
In XPath besteht jeder Pfad aus den so genannten Lokationsschritten. Diese Lokationsschritte werden anhand des Pfads von links nach rechts ausgewertet. In jedem Lokationsschritt wird die Menge der ausgewählten Knoten weiter verfeinert.

top
Mapping
XML-Dokumente können in eine andere Form überführt werden. Dieses so genannte Mapping ist möglich durch XSLT. Wann immer eine Anwendung Daten in einem anderen Format benötigt, kann XSLT diese Transformation bewerkstelligen.

top
Markup
Markups sind die Teile eines XML-Dokuments, die zur Auszeichnung verwendet werden, um die Form der Darstellung oder der Struktur des Dokuments zu beschreiben. Zu den Markups zählen insbesondere die Start- und End-Tags, die dafür genutzt werden, die einzelnen Elemente voneinander zu trennen und sie gleichzeitig zu benennen. Auch Entitätsreferenzen, Kommentare, die Trennzeichen für CDATA-Abschnitte und Verarbeitungsanweisungen werden zum Markup gezählt und damit von den Zeichendaten unterschieden, die den eigentlichen Inhalt des Dokuments ausmachen.

top
Markup-Sprache
Eine Markup-Sprache ist eine Auszeichnungssprache, die ein System von Markups definiert, um die logischen Bestandteile eines Dokuments zu kennzeichnen.

top
Maschinencode
In der Informatik gibt es verschiedene Arten von Code, wie z.B. Quellcode, Maschinencode und Bytecode. Der Maschinencode ist im Allgemeinen der ausführbare Code, welcher auf eine bestimmte Computerplattform zugeschnitten ist.

top
Maskierung
Maskierung ist eine anderer Begriff für eine Zeichenersetzung. Beispiel: Der Umlaut "ä" wird in HTML häufig durch "&auml;" ersetzt, da dieses Zeichen im Standardzeichensatz von HTML-Dokumenten nicht enthalten ist.

top
Matcher
Im Webserver Apache Cocoon werden Dokumente durch eine Reihe von Transformationsprozessen verarbeitet. Ein Matcher bestimmt, welche Anfrage zu welcher Ressource passt.

top
MathML
Die Mathematical Markup Language (MathML) ist ein XML-basiertes Datenformat zur Darstellung von mathematischen Formeln und komplexen Ausdrücken.

top
Metadaten
Als Metadaten oder Metainformationen bezeichnet man allgemein Daten, die Informationen über andere Daten enthalten.

top
Metasprache
Eine Metasprache dient zur Definition von anderen Sprachen. SGML ist die bekannteste Metasprache, auf deren Basis wiederum HTML definiert wurde.

top
Middleware
Middleware bezeichnet eine anwendungsunabhängige Technologie, die Dienstleistungen zur Vermittlung zwischen Anwendungen anbietet, sodass die Komplexität der zugrunde liegenden Applikationen und Infrastruktur verborgen bleibt.

top
MOM
MOM (Message Oriented Middleware) ist ein Konzept zur Verbindung verteilter Anwendungen. Eine Vermittlungssoftware (Middleware) übernimmt den Informationsaustausch zwischen den beteiligten Anwendungsprogrammen.

top
Namenskonflikt
Tragen unterschiedliche Elemente dieselbe Bezeichnung, so spricht man von einem Namenskonflikt (name collision). Dieser lässt sich durch die Verwendung von Namensräumen lösen.

top
Namensraum
Ein Namensraume ist eine Identifikationsbezeichnung und wird verwendet um sicherzustellen, dass Elemente und Attribute eines XML-Dokuments eindeutig sind und nicht mit anderen, gleich lautenden Elementen und Attributen aus anderen XML-Dokumenten verwechselt werden können. Solche Verwechslungen können immer dann auftreten, wenn verschiedene XML-Dokumente die gleichen Markups verwenden.

top
Newsletter
Als Newsletter (= Verteilernachricht) bezeichnet man ein (meist elektronisches) Rundschreiben, welches aktuelle Informationen beinhaltet.

top
Newsticker
Ein Newsticker ist eine kurz gefasste, meist als Laufschrift realisierte Einblendung von Nachrichten in Fernsehsendungen und im Internet.

top
Objekt
Ein Objekt nennt man in der Informatik eine Instanz einer Klasse. Die Klasse dient hierbei als Muster bzw. Vorlage, aus der zur Laufzeit beliebig viele Instanzen (= Objekte) erzeugt werden können.

top
objektorientiert
Siehe objektorientierte Programmierung

top
objektorientierte Analyse
Objektorientierte Analyse (OOA) bezeichnet die erste Phase der objektorientierten Erstellung eines Softwaresystems. Sie ist ein Teil des objektorientierten Designs.

top
objektorientiertes Design
Beim objektorientierten Design (OOD) wird das in der objektorientierten Analyse (OOA) erstellte Modell weiterentwickelt und darauf aufbauend ein objektorientierter Systementwurf erstellt.

top
objektorientierte Programmiersprache
Die objektorientierte Programmiersprache (z.B. Java) folgt den Regeln der objektorientierten Programmierung.

top
objektorientierte Programmierung
Objektorientierte Programmierung (OOP) ist ein Verfahren zur Strukturierung von Computerprogrammen, bei dem zusammengehörige Daten und die darauf arbeitende Programmlogik zu Einheiten zusammengefasst werden, den so genannten Objekten.

top
Open Source
Der englische Ausdruck Open Source (= Quelloffenheit) wird meist auf Computer-Software angewendet und ermöglicht jedem den Einblick in den Quellcode der betreffenden Programme.

top
Operator
Operatoren stellen im Zusammenhang mit XML sicher, dass Elemente lediglich in bestimmter Häufigkeit auftreten dürfen. Beispiele: keinmal oder einmal (?), mindestens einmal (+), beliebig oft (*).

top
Parser
Ein Parser ist ein Programm, das Dokumente oder Quelltexte nach vorgegebenen Kriterien syntaktisch analysiert. Ein XML-Parser prüft ein XML-Dokument auf Wohlgeformtheit. Wenn es sich um einen validierenden Parser handelt, prüft er auch auf Gültigkeit.

top
PCDATA
Abkürzung für Parsed Character Data. Datentyp für Elemente, die nur Zeichendaten, aber keine Unterelemente enthalten.

top
Perl
Perl ist eine Skriptsprache.

top
Pipeline
Im Webserver Apache Cocoon werden Dokumente durch eine Reihe von Transformationsprozessen verarbeitet. Diesen Vorgang der sukzessiven Abarbeitung bezeichnet man auch als Pipeline.

top
POP
POP (Presentation-oriented Publishing) dient der Präsentation von Inhalten. Die Informationen können in unterschiedlichen Dokumentenformaten, z.B. als PDF oder als HTML-Seite, erstellt werden. Außerdem muss in Abhängigkeit vom verwendeten Präsentationsmedium das Layout mit geräteabhängigen Formatierungsinformationen versehen werden.

top
Präfix
Ein Präfix ist eine Voranstellung eines kurzen Namens vor Elementen, getrennt durch einen Doppelpunkt vom Elementnamen. Hiermit wird ein XML-Element einem bestimmten Namensraum zugeordnet.

top
Processing Instruction
Siehe Verarbeitungsanweisung

top
Programmcode
Der Programmcode enthält die in einer Programmiersprache erstellten Anweisungen für ein Programm.

top
Prolog
Siehe XML-Deklaration

top
proprietär
Man bezeichnet im IT-Bereich Dokumentenformate, Protokolle usw. als proprietär (= eigen, zugehörig), wenn sie Eigenentwicklungen (von z.B. Firmen) statt beispielsweise Open-Source-Lösungen sind.

top
Proxy
Ein Proxy (= Stellvertreter) oder Proxyserver ist ein Dienstprogramm für Computernetze, das im Datenverkehr vermittelt. Er macht z.B. häufig aufgerufene Seiten für den Anwender schneller verfügbar, indem bestimmte Dokumente in einen örtlichen Zwischenspeicher (Cache) abgelegt werden. Daher müssen wiederholte Anfragen nicht noch einmal über das Netzwerk gesendet werden, sondern der Proxy "bedient" die Anfrage sozusagen stellvertretend. Ebenso kann ein Proxy als Filter wirken oder Authentifizierungsdienste bereitstellen.

top
Quellcode
Unter Quellcode (source code), auch Quelltext oder Programmcode genannt, versteht man in der Informatik den für Menschen lesbaren, in einer Programmiersprache geschriebenen Text eines Computerprogramms.

top
Relation
Beziehungen zwischen Objekten werden mittels Relationen modelliert. So kann die Relation von Studenten zu Kursen durch eine m:n-Relation modelliert werden: Jeder Student kann mehrere (m) Kurse besuchen, ein Kurs kann von mehreren (n) Studenten besucht werden.

top
Relationale Datenbank
Eine relationale Datenbank ist eine Datenbank, die auf dem Relationen-Modell basiert. Dies bedeutet, dass die Daten als Relationen gespeichert werden. Für die Praxis gilt, dass die Daten in Tabellen verwaltet werden, die über Schlüssel miteinander verknüpft sind. Die Datenbanksoftware zur Verwaltung der Daten heißt Relationales Datenbank-Verwaltungssystem (RDBMS - Relational Database Management System). Im allgemeinen Sprachgebrauch wird Datenbank und RDBMS meist synonym gebraucht.

top
Ressource
Ressourcen werden hier verstanden als alle über das Internet adressierbaren Informationseinheiten und Dienste. Dies können beispielsweise Dateien (XML, HTML, ...), Bilder, Dokumente, Programme, E-Mail-Adressen oder Anfrage-Resultate (z.B. von einer Suchmaschine) sein.

top
Restriktion
Eine Restriktion stellt in XML-Schema eine einschränkende Vererbung dar. Hier werden die Eigenschaften der Basisklasse in eingeschränkter Form an Kindklassen weitervererbt.

top
RMI
RMI (Remote Method Invocation = entfernter Methodenaufruf) erlaubt das Erstellen von verteilten, Java-basierten Anwendungen. Hierbei realisiert RMI den Aufruf einer Methode eines entfernten Java-Objekts (z.B. auf einem anderen Rechner).

top
RPC
Der RPC (Remote Procedure Call = entfernter Prozeduraufruf) ist ein Protokoll, das die Implementierung verteilter Anwendungen - also Netzwerkdienste - vereinfachen soll. Dabei ist die Idee, dass ein Programm eine Funktion eines Programms, das auf einem anderen Rechner läuft, nutzen kann, ohne sich um die zugrunde liegenden Netzwerkdetails kümmern zu müssen. Der RPC dient als Basis für den entfernten Methodenaufruf (RMI).

top
SAX
SAX (Simple API for XML) ist ein Standard, der eine Schnittstelle zum Parsen von XML-Daten definiert. Ein SAX-Parser liest XML-Daten als sequentiellen Datenstrom und ruft für im Standard definierte Ereignisse vorgegebene Funktionen auf. Im Gegensatz zum DOM erlaubt SAX keinen freien Zugriff auf die Inhalte eines XML-Dokuments und eignet sich daher auch für die Verarbeitung großer Datenmengen.

top
Schematron
Schematron unterscheidet sich von anderen XML-Schema-Sprachen, da es nicht grammatik-basiert arbeitet, sondern vielmehr das Dokument parst und nach Baumstrukturen (Tree Patterns) durchsucht. Dieser Ansatz erlaubt die Realisierung vieler Strukturen, die in herkömmlichen grammatikbasierten Sprachen nur mühsam und schwer realisierbar sind. Schematron unterstützt als einzige Sprache Patterns und wird hauptsächlich zur Validierung von Schemata verwendet.

top
Schlüssel, eindeutiger
Tabellen in einer relationalen Datenbank werden über eindeutige Schlüssel miteinander verknüpft.

top
Schnittstelle
Softwareschnittstellen oder Schnittstellen, auch Interface genannt, sind logische Berührungspunkte eines Softwaresystems: Sie definieren, wie Kommandos und Daten zwischen verschiedenen Komponenten ausgetauscht werden. Dabei unterscheidet man Schnittstellen zum Zugriff auf Systemroutinen, zur Kommunikation mit anderen Prozessen und zum Verbinden einzelner Softwarekomponenten (Module) eines Programms.

top
Semantik
Die Semantik (Bedeutungslehre) ist das Teilgebiet der Sprachwissenschaft (Linguistik), das sich mit Sinn und Bedeutung von Sprache beziehungsweise sprachlichen Zeichen befasst.

top
Serializer
Im Webserver Apache Cocoon werden Dokumente durch eine Reihe von Transformationsprozessen verarbeitet. Das letzte Glied in jedem Transformationsprozess ist der Serializer, der Objekte bzw. Baumstrukturen in einen Strom von Daten umwandelt.

top
Server
Ein Server ist ein Programm, das anderen Computern (Clients) Dienste über Netzwerke zur Verfügung stellt. Häufig wird der Computer, auf dem der Server installiert ist, selbst als Server bezeichnet. Ein typisches Client-Server-System ist beispielsweise das Internet. Ein Webserver ist eine spezielle Software, die Dienste innerhalb des Internets oder Intranets zur Verfügung stellt.

top
Servlet
Unter einem Servlet versteht man die Java-Klassen, deren Instanzen innerhalb eines Webservers Anfragen von Clients entgegennehmen und beantworten.

top
SGML
SGML (Structured Generalized Markup Language) ist eine Metasprache, mit deren Hilfe man verschiedene Auszeichnungssprachen (Markup Languages) für Dokumente definieren kann. SGML wird häufig als "Mutter" von Sprachen wie HTML oder XML bezeichnet.

top
Skriptsprache
Ein Skript bezeichnet eine Liste von Befehlen, die ohne Eingriff eines Benutzers vom Computer abgearbeitet werden. Skripte werden in einer Skriptsprache geschrieben.

top
SOAP
SOAP (Simple Object Access Protocol) ist ein XML-basiertes Protokoll, mit dessen Hilfe Daten zwischen Systemen ausgetauscht werden können. SOAP stützt sich auf die Dienste anderer Standards wie XML (für die Repräsentation der Daten) und Internet-Protokolle.

top
SOX
SOX ist die Abkürzung für Schema for Object-Oriented XML und stellt eine objektorientierte Weiterentwicklung der DTD dar, mit zusätzlichen Features wie erweiterte Datentypen und Vererbung von Elementen und Attributen.

top
Spam
Spam ist der unverlangte, massenhafte Versand von Nachrichten. Diesen Missbrauch bezeichnet man als Spamming und die Versender dieser Nachrichten als Spammer.

top
Standardzeichensatz
Der Standardzeichensatz bezeichnet die Default-Kodierung eines Dokuments.

top
Stub
Ein Stub bezeichnet in der Softwareentwicklung einen Programmcode, der anstelle eines anderen Programmcodes steht. Dabei ist der andere Programmcode entweder noch nicht entwickelt, zu kompliziert (z.B. während eines Tests) oder befindet sich auf einem anderen Rechner.

top
Stylesheet
Ein Stylesheet bzw. eine Stylesheet-Datei beinhaltet Formatierungsanweisungen, die das spätere Erscheinungsbild eines Dokuments bestimmen. Cascading Style Sheets (CSS) ist die Stylesheet-Spezifikation für HTML- und XML-Dokumente. Die Extended Stylesheet Language (XSL) bezeichnet die Stylesheet-Variante auschließlich für XML.

top
Subklasse
Eine Subklasse bezeichnet eine abgeleitete Klasse.

top
SVG
SVG (Scalable Vector Graphics) ist eine XML-basierte Sprache zur Beschreibung zweidimensionaler Vektorgrafiken in XML. Hierfür stehen unter anderem eine Reihe von Grafikprimitiven wie Kreis, Ellipse, Rechteck und Polygon zur Verfügung, die kombiniert und mit verschiedenen Effekten (Schatten, Beleuchtung, Weichzeichnung, Verzerrung etc.) versehen werden können. Der Vorteil dieses Grafikformats ist eine XML-basierte Beschreibung und stufenlose Skalierbarkeit. Damit eignet sich dieses Format ideal für webbasierte Anwendungen.

top
Systemvariable
Systemvariable ist ein Begriff aus dem Bereich der Betriebssysteme von Computern. Hier enthält eine Systemvariable beliebige Zeichenketten, die in den meisten Fällen Pfade zu bestimmten Programmen oder Daten enthalten sowie bestimmte Daten, die von mehreren Programmen verwendet werden können.

top
Tag
Als Tag wird ein von spitzen Klammern eingeschlossener Elementname bezeichnet (siehe auch Markup). Im Unterschied zu HTML ist in XML die Wahl der Elementnamen prinzipiell frei.

top
Template
Templates sind Vorlagen, die mit Inhalt gefüllt werden können. So stellt beispielsweise in der objektorientierten Programmierung die Klasse ein Template dar, nach welchem die Objekte erzeugt werden.

top
Timeout
Ein Timeout bezeichnet die Zeitspanne, die ein Vorgang in Anspruch nehmen darf, bevor er mit einem Fehler abgebrochen wird.

top
Token
Ein Token ist die Grundeinheit, die ein Parser verarbeitet. Beim Parsen von Dokumenten wird der Text in so genannte Tokens zerlegt und diese werden dann weiterverarbeitet.

top
Transformer
Im Webserver Apache Cocoon werden Dokumente durch eine Reihe von Transformationsprozessen verarbeitet. Ein Bestandteil ist der Transformer, der aus dem XML-Dokument das Zieldokument durch den XSL-Transformationsprozess generiert.

top
Typenbaum
In XML-Schema gibt es unterschiedliche Datentypen, die aufeinander aufbauend in einer Hierarchie angeordnet sind. Diese Hierarchie nennt man Typenbaum.

top
UML
UML (Unified Modeling Language) ist eine standardisierte Sprache für die Modellierung von Software und anderen Systemen. Im Sinne einer Sprache definiert UML Bezeichner für die meisten Begriffe, die für die Modellierung wichtig sind, und legt mögliche Beziehungen zwischen diesen Begriffen fest.

top
UMTS
UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) ist ein Mobilfunkstandard zur Kommunikation mobiler Endgeräte wie z.B. Handys.

top
Unicode
Unicode ist ein Zeichensatz, der mit einer 16-stelligen Binärzahl zur Zeichencodierung arbeitet und damit eine Abbildung von 65536 Zeichen erlaubt. Im Unicode sind alle Welt-Zeichensätze sowie asiatische Schriftzeichen enthalten.

top
URI
Ein URI (Uniform Resource Identifier) ist eine Zeichenkette, die zur eindeutigen Identifizierung von Ressourcen verwendet wird.

top
URL
Kurzform für Uniform Resource Locator. Eine URL spezifiziert die Pfad- und Protokollangabe zu einem Dienst oder zu einer Datei im Inter- und Intranet.
Eine typische URL ist beispielsweise "http://www.fernuni-hagen.de".

top
URN
URNs (Uniform Resource Name) wurden eingeführt, um eine Ressource nicht anhand der Lokation zu identifizieren, sondern anhand eines eindeutigen Namens.

top
Urtyp
Der Urtyp bezeichnet im Kontext von XML-Schema das Wurzelelement im Typenbaum der Datentyphierarchie.

top
UTF-8-Kodierung
Die UTF-8-Kodierung ist die verbreitetste Form der Kodierung.

top
Validierung
Die Validierung eines XML-Dokuments ist eine Überprüfung hinsichtlich vorgegebener Regeln (DTD, XML-Schema) durch die Anwendung bzw.den Parser.

top
Verarbeitungsanweisung
Eine Verarbeitungsanweisung (Processing Instruction) bezeichnet ein Markup, das Informationen oder Anweisungen an eine Software weitergibt, die ein XML-Dokument verarbeiten soll. Eine Verarbeitungsanweisung ist nicht Teil der Zeichendaten eines Dokuments.

top
Vererbung
In der objektorientierten Programmierung werden Klassen als hierarchische Struktur modelliert. Eine Klasse kann sowohl anderen Klassen untergeordnet sein als auch weitere untergeordnete Klassen besitzen. Hier erben die jeweils untergeordneten Klassen die Eigenschaften ihrer Eltern (Superklasse). Dadurch lassen sich komplexe Strukturen übersichtlich darstellen, sind leichter wartbar und einfach erweiterbar.

top
Virtuelle Maschine
Eine virtuelle Maschine (VM) ist allgemein ein Modell eines Prozessors (und der dazugehörenden Systemarchitektur), dessen Rechenweise unabhängig von der darunter liegenden Rechnerplattform ist. Java-Programme werden durch eine VM ausgeführt.

top
W3C
W3C (World Wide Web Consortium) ist ein Konsortium, das als standardschaffendes Gremium für das Internet agiert.

top
WAP
WAP (Wireless Application Protocol) bezeichnet eine Sammlung von Technologien und Protokollen, mit deren Einsatz Internetinhalte für Handys verfügbar gemacht werden.

top
Warenwirtschaftssystem
Ein Warenwirtschaftssystem dient der Verwaltung und Pflege der Produktdaten eines Unternehmens.

top
Webservice
Ein Webservice ist eine Softwareanwendung, die mit einem URI eindeutig identifizierbar ist und deren Schnittstellen und Nachrichten als XML-Dokumente definiert und beschrieben werden.

top
Wertschöpfungskette
Unter einer Wertschöpfungskette (Value added Chain) fasst man alle Aktivitäten eines bzw. mehrerer verbundener Unternehmen zusammen, die zur Beschaffung, Produktion und zum Absatz von Produkten notwendig sind.

top
Wildcard
Eine Wildcard ist ein Platzhalter für andere Zeichen.

top
WLAN
Wireless LAN oder WLAN (Wireless Local Area Network) bezeichnet ein kabelloses lokales Funknetzwerk.

top
WLAN-Router
Ein WLAN-Router verbindet alle WLAN-Computer untereinander und stellt die Internetverbindung zur Verfügung.

top
WML
WML (Wireless Markup Language) ist eine Beschreibungssprache, die besonders auf die Gegebenheiten von Mobiltelefonen abgestimmt ist. Von der Struktur vergleichbar mit HTML, enthält WML einen reduzierten Sprachumfang und spezielle Anweisungen.

top
Wohlgeformtheit
Ein XML-Dokument wird als wohlgeformt bezeichnet, wenn die Syntax und die geschachtelte Struktur standardgemäß mit Start- und Ende-Tags ausgestattet sind. Ein XML-Dokument, das aus einem einzigen Wurzelelement besteht und korrekt verschachtelte, untergeordnete Elemente enthält, wird als wohlgeformt (well formed) bezeichnet.

top
Wurzelelement
Das Wurzelelement (Root) bezeichnet das oberste Element eines XML-Dokuments. Es begrenzt den eigentlichen Datenbereich. Alle anderen Elemente befinden sich unterhalb des Wurzelelements. Jedes XML-Dokument hat genau ein Wurzelelement.

top
XDR
XDR ist die Abkürzung für XML Data Reduced und ist eine u.a. von Microsoft entwickelte Schema-Sprache, welche in Microsoft-Produkten Anwendung findet. Die Schema-Sprache ist sehr stark an DCD (Document Content Description) angelehnt, welche in einer Kooperation von Microsoft und IBM entwickelt wurde.

top
XLink
XLink ist eine Syntax zur Definition von Links in XML-Dokumenten. Es wird zwischen einfachen und erweiterten XLinks unterschieden. Während einfache XLinks ähnlich den Hyperlinks in HTML funktionieren, bieten erweiterte XLinks Möglichkeiten für bi- und multidirektionale Verweise sowie Verweise auf Verweise.

top
XML
Der vom W3C definierte Standard XML (Extensible Markup Language) ist eine Metasprache, die die Erzeugung und Modellierung von Auszeichnungssprachen (Markup-Sprachen) erlaubt. Hervorgegangen aus SGML (Standard Generalized Markup Language), bietet XML die Möglichkeit, Elemente und Strukturen in Dokumenten zu definieren, und stellt somit ein Werkzeug für die Speicherung und Organisation von Informationen jeglicher Art dar. Durch die Standardisierung wird Hersteller- und Plattformunabhängigkeit erreicht. XML-Dokumente sind textbasierte Dateien, die durch Elemente und Attribute strukturiert werden. Für die Erstellung von XML-Dateien gelten bestimmte Regeln. Entspricht das Dokument diesen Regeln, gilt es als wohlgeformt. Die Validität eines XML-Dokuments ist abhängig von weiteren in einer DTD oder in einem XML-Schema festgelegten Regeln. XML-Dokumente können durch begleitende Standards wie z.B. XSLT, X-Pointer und X-Link weiterverarbeitet werden.

top
XML-Deklaration
Eine XML-Deklaration leitet in der Regel jedes XML-Dokument ein. Sie gibt an, welche XML-Version verwendet wird und ob es sich beispielsweise um ein eigenständiges Dokument handelt oder zusätzlich eine DTD benötigt wird, um den Inhalt des Dokuments zu verarbeiten.

top
XML-Familie
XML hat sich von einer einzelnen Spezifikation zu einem Verbund von über 10 einzelnen Sprachen, Regelsammlungen und Datenstrukturen entwickelt, die häufig unter dem Begriff XML-Familie zusammengefasst werden.

top
XML-Instanzdokument
Siehe Instanzdokument

top
XML-Namensraum
Siehe Namensraum

top
XML-Parser
Siehe Parser

top
XML-Prozessor
Der XML-Prozessor verarbeitet XML-Dokumente. Wurde ein Dokument erfolgreich auf seine Gültigkeit und Wohlgeformtheit hin geprüft, so kann es einem Anwendungsprogramm zur Verfügung gestellt werden.

top
XML-Regeln
Folgende Regeln müssen für Elemente, Attribute und Kommentare in XML-Dokumenten eingehalten werden:
1. Es gibt auf oberster Ebene genau ein Dokumentelement (Wurzelelement, Root).
2. Alle anderen Elemente müssen korrekt ineinander geschachtelt sein.
3. Jedes Element hat ein Start- und ein End-Tag.
4. Die Namen des Start- und End-Tags eines Elements müssen exakt übereinstimmen.
5. Elementnamen beginnen mit einem Buchstaben oder einem Unterstrich (_). Es können weitere Buchstaben, Zahlen, Punkte (.), Bindestriche (-) oder Unterstriche folgen.
6. Die Zeichenfolge xml sowie Zahlen am Beginn eines Namens sind grundsätzlich nicht erlaubt.

top
XML-Schema
XML-Schema ist eine Empfehlung des W3C zum Definieren von XML-Dokumentstrukturen. Im Unterschied zu einer DTD wird die Struktur in Form eines XML-Dokuments beschrieben. Darüber hinaus wird eine große Anzahl von Datentypen unterstützt.

top
XML-Spezifikation
Die durch das W3C herausgegebene XML-Spezifikation legt genau fest, wie XML angewendet wird.

top
XPath
XPath (XML Path Language) ist eine Anfragesprache, um Teile eines XML-Dokuments zu adressieren. XPath dient als Grundlage einer Reihe weiterer Standards wie XSLT und XPointer.

top
XPointer
XPointer (XML Pointer Language) ermöglicht die Adressierung von Bereichen mit beliebigen Begrenzungspunkten in einem XML-Dokument.

top
XSL
XSL (Extensible Stylesheet Language) ist eine Familie von Sprachen zur Erzeugung von Layouts für XML-Dokumente. Der XSL-Dialekt XSLT kann auch zur Übersetzung/Transformation eines XML-Dialekts in ein anderes Format dienen.

top
XSLT
XSLT (Extensible Stylesheet Language Transformation) liefert Regeln zur strukturellen Umformung von XML-Dokumenten. So kann z. B. ein XML-Dokument in ein HTML-Dokument umgewandelt werden. Die Umwandlung wird durch den XSLT-Prozessor durchgeführt, dem die XML- und XSL-Dokumente als Eingabe dienen.

top
Zeichenfont
Ein Zeichenfont wird dazu verwendet, um einen Text auf einem Ausgabegerät (Bildschirm, Drucker) geeignet darzustellen. Textverarbeitungsprogramme bieten beispielsweise Fonts für Zeichensätze wie Arial oder Times New Roman an.

top
Zeichensatz
Siehe Kodierung

top
Zielnamensraum
Siehe Namensraum

top